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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Dattel-Feigen-Sesam Gugelhopf

6/11/2024

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Heute war so ein Tag voller Überraschungen und schöner Begegnungen! Nach über zwanzig Jahren habe ich endlich mal wieder die Zeit gefunden, entspannt durch die Stadt zu schlendern. Zusammen mit Sibylle und Martin habe ich den Rüeblimärt besucht – eine Premiere für mich, denn früher stand ich um diese Zeit normalerweise schon seit 6 Uhr im Laden. Aber heute? Heute war alles anders. Bunte Marktstände, frische Produkte, das Plaudern mit den Standbesitzern – ein richtiges kleines Fest!
Natürlich durfte ein Besuch bei meinem alten Nachbarn George  und Mark nicht fehlen. George, ein echter Charmeur aus dem Libanon, führt zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Fatija eine Bar.  Leider war Fatija nicht da, aber George der sich immermal begeistert durch meinen Social-Media-Account scrollt hat mir prompt ein libanesisches Kochbuch unter die Nase gehalten. "Christina, da findest du sicher etwas Spannendes zum Nachmachen!" Zuhause angekommen, musste ich grinsen – das Kochbuch ist komplett auf Arabisch. Aber hey, Herausforderung angenommen!
Und bis die ersten Rezepte aus dem Libanon durch meine Küche schwirren, geniesse ich erst einmal den würzigen Feigen-Dattel-Gugelhopf, den ich für Fatija ausprobiert habe. Sozusagen eine süsse Hommage an unsere kleinen Begegnungen und einen ganz besonderen Markttag!

Rezept für Gugelhopf mit Feigen und Datteln

Zutaten
270 g Butter, zimmerwarm und in Stücken, plus etwas mehr zum Einfetten
70 g Sesam plus etwas mehr zum Form ausstreuen
100 g Mandeln
250 g getrocknete, weiche Feigen
200 g Medjool-Datteln, entsteint
2 Prisen Salz
100 g Zucker
5 Eier
150 g Naturjoghurt 
300 g Mehl
¼ TL Kardamom
½ TL Zimt
2 Prisen Piment
1 gehäufter EL Backpulver
½ EL Natron

Zusätzliche Zutaten Fett und Sesam für die Backform,
Puderzucker zum Bestäuben
Equipment 1 grosse Gugelhopfform (ca. 2,2 Liter Inhalt)

Zubereitung
Backofen vorheizen: Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Form vorbereiten: Die Gugelhopfform gut einfetten und mit Sesam ausstreuen.
Trockenmischung herstellen: Mehl, Kardamom, Zimt, Piment, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben.
Früchte und Mandeln vorbereiten: Feigen und Mandeln im Foodprozessor oder Hacker fein hacken, bis sie die Konsistenz von Paniermehl haben.
Datteln separat zu einer Paste pürieren.
Buttermasse zubereiten: Butter und Zucker in einer Rührschüssel mit dem Schneebesenaufsatz des Mixers schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
Eier hinzufügen: Die Eier nacheinander unter die Buttermasse rühren, jedes Ei vollständig einarbeiten. Den Teig anschließend noch ca. 2 Minuten weiterrühren.
Fruchtmischung und Mandeln einarbeiten: Die Feigen-Mandel-Mischung sowie die Dattelpaste unter den Teig heben.
Mehlmischung hinzufügen: Zum Schluss die Mehl-Gewürzmischung vorsichtig unter den Teig rühren, bis alles gut vermischt ist.
Backform füllen: Den Teig in die vorbereitete Gugelhopfform geben. Die Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen.
Backen: Die Form in die untere Hälfte des vorgeheizten Ofens stellen.
10 Minuten bei 180°C backen, dann die Hitze auf 160°C reduzieren und weitere 45–50 Minuten backen.
Nach 30 Minuten Backzeit die Form locker mit Alufolie abdecken, um ein Überbräunen zu verhindern.
Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Abkühlen lassen und stürzen: Den Kuchen in der Form mindestens 10, jedoch maximal 15 Minuten abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig stürzen, solange der Kuchen noch warm ist.
Dekorieren: Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Serviervorschlag
Dieser aromatische Gugelhopf schmeckt besonders gut zu Vanilleeis und marokkanischem Tee.

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Crostata mit Himbeerfüllung

4/11/2024

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In Italien sind süsse Tarte (Crostate) und Kuchen zum Frühstück gang und gäbe. Die Vielfalt reicht von klassischem Mürbeteig bis zu Varianten mit Vanille oder Schokolade, gefüllt mit Marmelade, die in allen erdenklichen Sorten daherkommt. Diese Version mit Zitronenteig und Himbeerkonfitüre bringt ein bisschen italienisches Dolce Vita an den Frühstückstisch – oder auf die Kaffeetafel.

Rezept für Zitronen-Himbeer-Tarte
Zutaten für den Zitronen-Mürbeteig (für eine Tarte mit Deckel oder Gitterdecke)
300 gr weiche Butter
200 gr Puderzucker
1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt; die Schote kann für selbstgemachten Vanillezucker weiterverwendet werden)
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
Schale einer Bio-Zitrone, fein gerieben
500 gr Mehl gesiebt
1 Glas Himbeerkonfitüre


Teig zubereiten Die Butter in eine grosse Rührschüssel geben. Puderzucker, Vanillemark und eine Prise Salz hinzufügen und mit dem Mixer cremig rühren.
Das Ei und die Zitronenschale dazugeben und kurz weiterrühren.
Das Mehl sieben und zügig unter die Masse mischen. Den Teig nur so lange kneten, bis sich alle Zutaten verbunden haben – nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh.
Den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier auf etwa 3 mm Dicke ausrollen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backen Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eine Tarteform einfetten und mit dem gekühlten Teig auskleiden. Den Boden leicht mit einer Gabel einstechen.
Die Himbeerkonfitüre gleichmässig auf dem Teigboden verteilen. Für einen klassischen Look kannst du den restlichen Teig entweder als Deckel auflegen oder in Streifen schneiden und ein Gittermuster legen.
Die Tarte im unteren Drittel des Ofens etwa 25 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

Fertigstellen Die Tarte aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen und servieren. Passt zu Fior die Latte Glacé oder einfach so zum Kaffi

Tipp Falls Teigreste übrig bleiben, können diese wunderbar ausgestochen und als knusprige Guetzli serviert werden!
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Orechiette mit Auberginen & Tomaten

2/11/2024

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Gestern stand ich in der Küche und habe frische Orecchiette gezaubert, das Rezept habe ich ebenfalls hier im Blog publiziert.

Aber heute? Heute wurden sie natürlich gekocht. Die kleinen Pasta-Ohren landeten in einer einfachen feinen Sauce mit Auberginen, Peperoni, getrockneten Tomaten, etwas Knoblauch, Peperoncino und den letzten Kräutern, die der Garten hergab. Ein einfaches, herrlich aromatisches Gericht, das nur noch eins brauchte – ein gutes Glas Rotwein! Perfekt für einen gemütlichen Abend, der nach Sommer schmeckt und den Herbst willkommen heisst.

Zutaten für 3-4 Personen
Dieses Rezept ist eher ein "Handgelenk mal Pi"-Klassiker – ein bisschen nach Gefühl und Geschmack, ganz ohne starre Vorgaben. Es soll einfach Spass machen und schmecken!
  • 1 mittelgrosse Aubergine, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
  • 1 rote Paprika (ich bevorzuge Spitzpaprika), klein geschnitten
  • Eine Handvoll getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten (ich verwende gern die halbtrockenen aus dem Zipp- oder Vakuumbeutel; getrocknete in Öl eignen sich auch)
  • Eine Handvoll frische Kräuter, von den Ästchen abgezupft (Thymian, Oregano und weiche Rosmarinnadeln)
  • Ca. 1-1.5 dl Passata (Tomatensauce)
  • 0,5 dl Rotwein
  • 1 Knoblauchzehe, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 frischer Peperoncino oder getrockneter Chili
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • Pasta nach Wahl
Zubereitung
  1. Basis anbraten: Erhitze Olivenöl in einer Pfanne und dünste Knoblauch und Peperoncino darin an, bis sie ihr Aroma entfalten.
  2. Gemüse und Kräuter hinzufügen: Gib die Auberginenwürfel, Paprika, getrockneten Tomaten und Kräuter dazu und brate alles etwa 5-10 Minuten mit, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.
  3. Würzen und ablöschen: Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann mit dem Rotwein ablöschen. Warte, bis der Wein fast vollständig verdampft ist.
  4. Sauce zubereiten: Füge die Passata hinzu und lasse die Sauce sanft köcheln, bis das Gemüse schön weich ist und sich die Aromen verbinden. Falls die Sauce zu dick wird, kannst du etwas Wasser hinzufügen.
  5. Pasta hinzufügen: Nimm die gekochte Pasta direkt aus dem Kochwasser und gib sie in die Sauce. Reibe etwas Parmesan darüber und schwenke alles gut durch. Falls nötig, füge etwas Pastawasser hinzu, bis die Sauce schön sämig und leicht feucht ist.
  6. Servieren: Mit extra Parmesan :) und einem Glas Rotwein geniessen. Buon Appetito!



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Hausgemachte Orecchiette

1/11/2024

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Orecchiette selbst machen – das ist ein echtes Vergnügen! Diese kleinen „Ohren“ aus Teig sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch unglaublich vielseitig.
Mein persönlicher Favorit?
Natürlich Orecchiette mit Cima di Rapa! Während mein Mann bei dem Gedanken an dieses köstliche Gemüse lieber das Weite sucht, kann ich einfach nicht genug davon bekommen. Am liebsten genieße ich sie mit etwas Knoblauch, Peperoncino und hochwertigem Olivenöl. In den nächsten Wochen kann ich es kaum erwarten, frische Cima bei meinem Lieblingsitaliener zu ergattern!
Sobald ich meinen Wintervorrat Cima in der Gefriertruhe „einmache“, teile ich auch dieses Rezept mit euch.
Aber zuerst konzentrieren wir uns auf die Zubereitung der perfekten Orecchiette – ein kleines Pasta-Abenteuer, das ihr nicht verpassen solltet!

Zutaten
200 - 230 g lauwarmes Wasser
400 g Hartweizengriess Mehl (Semola rimaccinata)
1 Prise Salz

Teig vorbereiten Bereite zuerst deinen Teig für die Orecchiette zu. Knete Hartweizengrieß mit lauwarmem Wasser und einer Prise Salz ca. 10 Min. zu einem glatten, elastischen Teig. Lasse den Teig 30 Min. unter einem Tuch ruhen, damit er sich setzen kann.

Teigstücke schneiden Teile den Teig in kleine Portionen, etwa golfballgroß. Halte die restlichen Teigstücke mit einem feuchten Tuch abgedeckt, damit sie nicht austrocknen.

Teigrollen formen Nimm ein Teigstück und rolle es mit deinen Händen zu einer langen, dünnen Wurst (ca. 1 cm dick). Achte darauf, dass die Rolle gleichmässig ist.

Scheiben schneiden Schneide die Rolle in kleine Stücke, etwa 1 cm lang. Diese Stücke werden die Basis deiner Orecchiette.

Formen der Orecchiette Nimm ein Stück und lege es auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Halte ein einfaches Tafelmesser in der Hand und setze die Klinge auf das Teigstück. Drücke leicht mit der Klinge nach unten und ziehe das Messer sanft zu dir hin. Dadurch entsteht eine kleine Vertiefung. Dies gibt den Orecchiette ihre charakteristische Form und hilft dabei, die Sauce später besser zu halten.

Fertigstellen Lege die geformten Orecchiette auf ein mit Griess bestäubtes Küchentuch oder ein Backblech, damit sie nicht kleben bleiben. Wiederhole diesen Vorgang mit dem restlichen Teig.

Trocknen Lass die Orecchiette für mindestens 30 Minuten trocknen, bevor du sie kochst. Dadurch wird die Textur fester und sie behalten ihre Form beim Kochen.

Kochen Koche die Orecchiette in reichlich Salzwasser für etwa 3 Min. wenn sie frisch sind ansonsten 8-10 Minuten oder bis sie al dente sind (Je nach Trocknungsgrad). Giesse sie ab und kombiniere sie mit deiner Lieblingssauce – in meinem Fall natürlich mit Cima di Rapa!

Das Arbeiten mit einem Tafelmesser ist nicht nur einfach, sondern macht auch viel Spass! Nach ein paar Versuchen wirst du im Handumdrehen perfekte Orecchiette zaubern.
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Feta Kürbis tarte

22/10/2024

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Gestern war es so weit – ich habe mich hinreissen lassen.

Ich bin tatsächlich auf einen Kürbishof gefahren. Und, was soll ich sagen? Die Auslage und die Deko sahen einfach zu gut aus, um widerstehen zu können. Eigentlich wollte ich nur ein oder zwei Kürbisse mitnehmen. Tja, stattdessen landeten sechs – oder vielleicht auch acht – Kürbisse in meinem Kofferraum. 
Aber keine Sorge, meine Herbstdeko wird es mir danken! Und hey, wie nachhaltig ist das denn bitte? Ich verwandle die Deko einfach in leckere Mahlzeiten, statt sie wegzuwerfen. Win-win! Also gibt's heute eine herbstliche Kürbis-Tarte mit einem knackigen Salat. Ob ihr den Teig selber machen wollt oder nicht, überlasse ich ganz euch. Kleiner Tipp: Ich war heute ehrlich gesagt auch zu faul dafür... 😅

Das Rezept reicht für eine 28 cm Wähenform.

Zutaten für den Teig:
150 g Vollkornmehl
70 g Butter, sehr kalt und in Würfeln
20 g kaltes Wasser
½ TL Salz

Alternativ: Einfach einen fertigen runden Wähen- oder Blätterteig schnappen, wenn der „Ich mach den Teig selbst“-Elan gerade nicht so da ist (ich fühl' euch).

Für die Füllung:
2 Frühlingszwiebeln, klein geschnitten
400 g Kürbis, grob geraspelt (Röstiraffel-Style)
200 g Feta, fein zerbröselt
200 g Saucen-Halbrahm (25% Fett)
3 Eier
1 EL Maizena
2 TL Herbaria „Kürbiskönig“ (alternativ mildes Curry)
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
1–2 KL getrockneter Oregano

Mürbeteig Zubereitung (wenn ihr Bock auf „selber machen“ habt):
  1. Mehl und Salz mischen: Vollkornmehl und Salz in einer grossen Schüssel vermengen.
  2. Butter einarbeiten: sehr kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen oder einem Teighorn fix ins Mehl einarbeiten, bis die Mischung aussieht wie Sand mit kleinen Butterbrocken.
  3. Wasser hinzufügen: Nach und nach kaltes Wasser einarbeiten, bis der Teig gerade so zusammenhält. Bitte nicht zu viel kneten – wir wollen mürben Teig, keine Knetmasse!
  4. Kühlen: Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach ist der Teig bereit, den Kürbis-König zu empfangen!

Füllung vorbereiten:
  1. Frühlingszwiebeln klein schneiden und beiseitestellen.
  2. Kürbis raspeln: Schnappt euch einen Hokkaido oder Butternuss und hobelt ihn mit der Röstiraffel.
  3. Feta zerbröseln und zum Kürbis geben.
  4. Guss zubereiten: In einer Schüssel Saucenhalbrahm, Eier,  Maizena, Gewürzmischung (Kürbiskönig oder Curry),  Salz, Pfeffer und Oregano gut verrühren.
  5. Guss und Gemüse gut mischen

Backen:
  1. Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze auf 200°C stellen.
  2. Teig ausrollen: Den Teig auf die Größe der Tarteform auswallen (oder den fertigen Teig ausrollen – keine Verurteilung hier 😄) und in die Form legen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen, damit er nicht aufgeht wie ein Mini-Ballon.
  3. Füllung rein: Die Kürbis-Feta-Mischung gleichmässig auf dem Teig verteilen.
  4. Ab in den Ofen: Die Tarte in der unteren Ofenhälfte für ca. 30–35 Minuten backen, bis sie goldbraun ist und herrlich duftet.

Servieren: Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen – aber nur so lange, dass ihr euch nicht die Zunge verbrennt, wenn ihr vor lauter Vorfreude direkt reinbeißt. Am besten lauwarm geniessen!
Dazu habe ich mir einen knackigen Blattsalat gemacht, den ich mit Nüssen, Apfelspalten und Trauben gepimpt habe. Der passt perfekt zur Kürbis-Tarte und gibt dem ganzen Gericht noch einen extra Frischekick.
Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir! 😋

Mit dieser Tarte wirst du nicht nur zum Kürbis-König (oder -Königin) der Küche, sondern hast auch eine super Ausrede, den Deko-Kürbisbestand aufzustocken. Schließlich braucht man ja immer mal wieder frischen Nachschub, oder? 😏

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EInfache Cantucci

20/10/2024

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 Cantucci, auch als "Biscotti di Prato" bekannt, haben ihre Wurzeln in der Toskana und sind seit dem 16. Jahrhundert fester Bestandteil der italienischen Backtradition. Ursprünglich wurden sie als knuspriges Gebäck ohne Fett oder Feuchtigkeit zubereitet, um ihre Haltbarkeit zu verlängern – ideal für lange Reisen. Heute sind sie aus italienischen Cafés nicht mehr wegzudenken und werden traditionell mit einem Glas Vin Santo oder, wie bei mir, mit einem guten Kaffee genossen.

Mein einfaches Rezept für Cantucci
Für mich gehören Cantucci genauso zum Kaffee wie für manche der Zucker – ich kann einfach nicht ohne sie! Jeden Morgen gönne ich mir zwei Stück zum Tunken, und ich backe regelmäßig Nachschub, damit das Glas neben meiner Kaffeemaschine ja nicht leer wird. Meist halte ich es schlicht: ohne viel Schnickschnack, damit der natürliche Geschmack der Mandeln im Vordergrund steht. Aber in der Vorweihnachtszeit mache ich gerne verschiedene Sorten zum Verschenken – das bringt etwas Abwechslung und macht anderen eine Freude.

Hier mein bewährtes Rezept für klassische Cantucci:

Zutaten:
4 Eier (Größe M)
300 gr Puderzucker
250 gr ungeschälte Mandeln
350 gr Mehl (Typ 00 oder alternativ Weizenmehl)
1 TL Backpulver
ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma

Optional:
2 EL Amaretto oder Frangelico (für ein besonders feines Aroma), Orangenabrieb

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ein Ei trennen und das Eiweiß beiseite stellen.
Mehl, Backpulver und Puderzucker zusammen in eine Schüssel sieben.
Das Eigelb, die 3 restlichen Eier sowie das Bittermandel-Aroma (und optional den Likör) hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen, weichen Teig verkneten. Nach und nach die Mandeln unterarbeiten. Falls nötig, noch etwas Mehl einarbeiten, bis der Teig nicht mehr klebt.
Den Teig in 4-5 gleich große Stücke teilen und daraus Rollen formen. Ich bevorzuge eher kleinere Cantucci, daher sind meine Teigrollen etwa 3 cm breit.

Die Rollen auf ein Backblech legen, mit etwas Eiklar bepinseln und mit Zucker bestreuen. In der Mitte des Ofens für 25 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten ruhen lassen.

Die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren.

Die leicht abgekühlten Rollen schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden – am besten mit einem Brotmesser. Die Cantucci mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen und weitere 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Anschliessend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Fertig sind deine knusprigen Cantucci, die sich hervorragend zu Kaffee oder auch als kleines Geschenk eignen!
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