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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Vellutata di Pomodori

20/10/2024

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Vellutata di Pomodori
Tomatensuppe 
​So, die letzte Schüssel mit richtig an der Sonne gereiften Tomaten ist da, doch das Wetter schreit irgendwie schon wieder nach Suppen. Ich liebe Suppen! Ja, liebe Sibylle, ich weiß, du bist so gar kein Suppenkaspar. Dennoch bekomme ich immer wieder die süße Antwort in deinem breiten Baslerdütsch: „Aber dini Suppe, sind die einzige, wo ich tuen ässe!“ Damit schaffst du es sogar, mir ein Lachen zu entlocken. Na ja, manchmal gibt's auch einen verdutzten Augenblick, aber das ist ein anderes Thema.
​
Zurück zu meinen Tomaten. Den Rest dieser Suppe habe ich ja in meinem letzten Eintopf verarbeitet. Das Rezept schmeckt mir besser mit Rahm. Natürlich kannst du das auch weglassen. Ein scharfes Aroma kommt in unserem Haus nicht immer gut an. Aber ein bisschen Kitzel darf sie trotzdem haben – das überlasse ich eurem Gaumen!
​
Ihr benötigt für ca. 6 Portionen:
1 kg reife Tomaten (ich liebe kleine Datteltomaten)
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
2-3 EL gutes Olivenöl
ca. 80-100 g Tomatenmark
1/2 dl trockenen Rotwein
2 KL Rohrzucker
2 KL Salz
Pfeffer nach Gusto
1/4 TL Chilipulver (oder nach Belieben)
1 Handvoll Basilikumblätter
2 TL Oregano, trocken
2.5 - 3 dl Wasser
1 dl Rahm optional

Zubereitung: Tomaten halbieren oder vierteln, je nach Vorliebe. Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Tomaten und Tomatenmark unterrühren, dann mit dem Wein ablöschen und etwas reduzieren. Alle Zutaten außer dem Rahm dazugeben.
Alles zusammen auf kleiner Flamme mindestens 30 Minuten leicht köcheln lassen. Die Suppe mit dem Pürierstab oder Foodprozessor pürieren. Wenn du magst, zum Schluss mit Rahm verfeinern.
Abschmecken und mit geröstetem Brot servieren.


Tipp: Lass den Rahm weg und fülle die heiße Suppe in zuvor sterilisierten Gläsern. Verschließe sie umgehend. So hast du Suppe auf Vorrat! Noch länger halten sie sich, wenn du die Gläser mit dem Inhalt sterilisiert.

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Pouletschenkel Asia-Style

18/10/2024

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"Pouletschenkel Asia-Style – Einfach zubereitet und voller Geschmack!"

Heute war mal wieder kulinarische Abwechslung gefragt! Nachdem es bei uns oft mediterran zugeht, stand heute etwas Asiatisches auf dem Plan. Und wie das oft so ist: Einer mag es scharf, der andere lieber mild, und der Dritte möchte am liebsten gar keine Gewürze – na, kommt dir das bekannt vor? Kein Problem, ich habe das Problem gelöst: Eine leicht pikante Basis, und wer mehr Feuer will, greift einfach zu eingelegten Chilis.

Also, lass mich dir mein Rezept für Pouletschenkel Asia-Style vorstellen, das es bei uns heute mit Basmati-Reis und einem knackigen Salat mit Soja-Sesam-Dressing gab. Das Besondere: Ich habe die Schenkel im Dampfgarer zubereitet, was das Fleisch unglaublich zart macht. Solltest du keinen Dampfgarer haben, keine Sorge – am Ende gibt's eine alternative Zubereitungsmethode, die fast genauso gut funktioniert.

Zutaten für 4 Personen:

Für das Poulet und die Marinade:
4 entbeinte Pouletschenkel mit Haut
50 ml Sojasauce
30 g Honig
15 g Reisessig
1 TL frisch geriebener Ingwer
½ TL gemahlener Chili (je nach Schärfegrad anpassen)
40 ml Sake (alternativ trockener Weißwein)

Für die Glasur:
1 EL Hoisin-Sauce
Pfeffer & Salz zum abschmecken
1 EL Honig
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1 TL Maisstärke (Maizena)

Zum Garnieren:
Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten)
Sesam
Optional: eingelegte Chilis oder frische Chili für die Mutigen

Zubereitung:
  1. Marinieren: Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel mischen. Die Pouletschenkel darin wenden und abgedeckt mindestens 1–2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  2. Sous Vide (im Dampfgarer): Die marinierten Schenkel aus der Marinade nehmen (Marinade nicht wegwerfen!), gut abtropfen lassen und vakuumieren. Bei 75°C etwa eine Stunde im Dampfgarer garen.
  3. Kein Dampfgarer? Kein Problem! Du kannst die Pouletschenkel auch im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten  garen.
  4. Grillen im Ofen: Den Ofen mit Grillfunktion auf 220°C vorheizen. Die gegarten Pouletschenkel trocken tupfen und mit der Hautseite nach oben in eine leicht gefettete Auflaufform legen. Wer möchte, kann die Haut jetzt noch mit etwas Knoblauchöl einstreichen – das gibt einen extra Knusperkick!
  5. Glasur: In einer Pfanne die restliche Marinade mit den Zutaten für die Glasur (ausser Maizena) und der Garflüssigkeit aus dem Vakuumbeutel aufkochen. Mit Maisstärke andicken, bis eine schöne sämige Sauce entsteht. Kurz beiseite stellen.
  6. Finish im Ofen: Die Pouletschenkel im Ofen etwa 8 Minuten grillieren, bis die Haut blasen wirft und knusprig wird. Anschliessend dick mit der Glasur bestreichen und nochmal für ca. 5 Minuten in den Ofen schieben, bis die Glasur schön karamellisiert.
  7. Anrichten: Die Schenkel mit den Frühlingszwiebeln, Sesam und optional ein paar frischen Chilis garnieren. Dazu passt perfekt Basmati-Reis und ein gedämpfter Brokkoli oder ein frischer Salat mit einem asiatischen Soja-Sesam-Dressing.

Mein Tipp: Wenn du Gäste hast oder einfach mehrere Geschmäcker bedienen musst, kannst du die Schärfe super einfach über die Garnitur regulieren – wer's feurig mag, nimmt mehr Chili, die anderen greifen zu einer milden Variante. 

Den Rest der Glasur als Dip für das Gemüse / Beilage verwenden.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Das war's! Ein einfaches Rezept, das sich toll variieren lässt und immer gelingt. Hast du es ausprobiert? Lass es mich wissen – ich freue mich auf deine Erfahrungen und Ideen, wie du das Rezept für deinen Geschmack angepasst hast!

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Spezzatino al modo Mio

17/10/2024

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​Spezzatino oder Voressen al modo mio mit was auch immer gerade da ist. 

​Voressen oder Spezzatino – Ein Herzhaftes Gericht aus der italienischen Küche
Voressen, wie es auf Italienisch heißt: Spezzatino. Jeder hat wohl sein eigenes Rezept oder zumindest ein Grundrezept dafür. Ich auch, aber wie es oft mit spontanen Ideen ist, fehlen mir manchmal die eine oder andere Zutat. Doch das ist die Chance für Neues!

Ich liebe duftende Eintöpfe, die gerne auch etwas pikant sind und am liebsten mit Kartoffelstock serviert werden. Die Beilage überlasse ich ganz euch – ob knuspriges Brot, Reis oder eben Kartoffeln, bleibt ganz dir überlassen.

Der Begriff „Spezzatino“ stammt von „spezzare“, was so viel wie „klein machen“ oder in unserem Dialekt „kaputt machen“ bedeutet. Früher machte Fleisch nur einen kleinen Teil des Eintopfs aus und war meist sehr klein gehackt.

Zubereitung
Was die Zubereitung angeht, so präsentiere ich hier meine Reihenfolge, die ich nach dem, was an diesem Abend zur Verfügung stand, angepasst habe. Ob du Pilze hinzufügen oder Kartoffeln mitkochen möchtest, bleibt ganz dir überlassen. Genau das macht doch das Kochen aus!


Dieses Rezept reicht hervorragend für 6-8 Personen. Ich hoffe, ich kann dein Eintopf- oder Gulasch-Herz damit höher schlagen lassen!

Zutaten
1 kg Rinder-Vorstück (Schulter), mundgerecht gewürfelt
1-2 EL Mehl
1 Zwiebel, klein gewürfelt
1-2 Knoblauchzehen, klein gewürfelt
6-8 Karotten, in Stäbchen oder Rädchen geschnitten, 2 in ganz kleine Würfel
1 dl Rotwein
2 EL Tomatenmark
Eine Handvoll frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano)
1 Peperoncino, längs aufgeschnitten und entkernt
Ca. 3 dl Tomatenpassata (bei mir musste der Rest meiner Tomatensuppe herhalten)
Eine Handvoll getrocknete Tomaten
Ca. 0,5 L Rinderbrühe 
Pfeffer und Salz nach Geschmack
Optional: geräucherter Paprika, 1-2 KL Zitronensalzpaste
2 EL Butter und Olivenöl zum Anbraten


Zubereitungsschritte

Fleisch vorbereiten: Das Fleisch leicht bemehlen.
Anbraten: In einem Topf oder Bräter Butter und etwas Olivenöl erwärmen. Das Fleisch portionsweise scharf anbraten, leicht salzen und pfeffern. Anschließend auf einen Teller beiseite stellen und den Bratensatz in der Pfanne belassen.

Gemüse anbraten: Etwas Olivenöl hinzufügen und die Zwiebeln, den Knoblauch, die ganz kleinen Karotten und die Tomaten andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten.

Eintopf ansetzen: Das angebratene Fleisch und die Karottenstäbe   in die Pfanne geben und alles mit dem Rotwein ablöschen. Gut umrühren, um den Bratensatz vom Boden zu lösen.

Tomaten und Brühe hinzufügen: Ist der Wein fast vollständig reduziert, füge die Tomatenpassata, den Peperoncino und die frischen Kräuter hinzu. Gieße nur so viel Brühe dazu, dass alles knapp bedeckt ist; falls nötig, kannst du auch etwas Wasser verwenden.

Kochen: Kurz durchrühren, aufkochen lassen und die Hitze dann auf eine kleine Flamme reduzieren. Das Ganze nun zugedeckt unter gelegentlichem Rühren kochen lassen. Das Fleisch sollte am Ende sehr zart sein. Nach etwa 1,5 Stunden abschmecken und bei Bedarf weiterkochen; meines war nach 2 Stunden perfekt.

Für eine dickere Sauce: Wenn du es lieber dickflüssiger magst, rühre 1 EL Speisestärke mit etwas Wasser an und gib es zur Sauce dazu. 

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Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!
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Kürbis Tajarin

14/10/2024

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Kürbis-Tagliolini: Herbstliche Pasta aus dem Piemont

Wusstest du, dass Tagliolini – abgeleitet vom italienischen Wort tagliare (schneiden) – eine typische Pastasorte aus dem Piemont sind? Dort nennt man sie Tajarin, und sie werden traditionell aus Hartweizengrieß oder Hartweizenmehl, Eiern und Salz hergestellt. Piemontesische Pasta ist bekannt dafür, mit Eiern nicht zu geizen: Während viele Rezepte ein Ei pro 100 Gramm Mehl verwenden, gibt es alte piemontesische Rezepte, die 30 Eigelb pro Kilogramm Mehl verlangen! Wahnsinn, oder?

Für mein Rezept habe ich die Eiermenge etwas angepasst, denn sobald Kürbispüree ins Spiel kommt, beginnt das Jonglieren mit Flüssigkeiten und Mehl. Aber keine Sorge – am Ende geht es darum, ein Gefühl für den Teig zu entwickeln. Wichtig ist: Der Pastateig darf nicht kleben!

Rezept für Kürbis-Tajarin

Zutaten:
400 gr Semola di Grano duro rimacinata (feines Hartweizengrieß) – plus etwas mehr zum Arbeiten
200 gr Kürbispüree (ich habe ein Butternuss Kürbis hier)*
6 Eigelb
1 TL Weisswein
2 Prisen Salz

* Kürbis in grobe Stücke schneiden leicht mit Olivenoel einpinseln und bei ca.180° im Ofen weich und trocken backen.  Etwas auskühlen lassen und durch die Kartoffelpresse drücken.

Zubereitung:
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Den Teig vorbereiten: Schütte das Hartweizengriess auf ein Arbeitsbrett und forme eine Mulde in der Mitte. Gib das Kürbispüree, den Wein und die leicht verquirlten Eigelbe hinein.

Kneten: Beginne, den Teig von außen nach innen mit den Händen zu kneten. Der Teig wird ziemlich fest – hier ist ein bisschen Muskelkraft gefragt! Falls der Teig zu trocken ist, befeuchte deine Hände mit kaltem Wasser und knete weiter. Achte darauf, dass du nur kleine Mengen Wasser hinzufügst, um den Teig nicht zu überfeuchten.

Teig prüfen: Sobald du einen glatten, homogenen Teig hast, machst du den „Memory-Schaumstoff-Test“: Drücke mit deinem Finger eine Mulde in den Teig. Wenn sie sich wieder zurückbildet, ist der Teig perfekt. Decke ihn mit einem Tuch ab und lass ihn etwa 30 Minuten ruhen.

Ausrollen und schneiden: Nach der Ruhezeit rollst du den Teig auf der Semola so dünn wie möglich aus, entweder mit einem Wallholz oder einer Pastamaschine. Schneide die Teigbahnen in etwa 30 cm lange Streifen. Nun kannst du entscheiden, ob du die Tajarin mit dem passenden Aufsatz der Nudelmaschine schneidest oder sie von Hand mit einem Messer.

Serviervorschlag: 
Tagliatelle mit Kürbis und Butter
Kürbis-Tagliatelle passen perfekt zu einer einfachen Butter- oder Salbeibutter-Sauce. Die nussigen Aromen des Kürbispürees harmonieren wunderbar mit der buttrigen Note. Wer mag, kann auch Parmesan darüber streuen oder die Pasta mit Trüffeln verfeinern. Ich habe mich heute für caramelisierte Datteltomaten mit Salbei entschieden– ein echter Herbsttraum! Dafür werden die zuvor leicht gebackenen Tomaten mit etwas in Streifen geschnittenen Salbeiblättern und etwas Knoblauch und Basilikumstilen in Butter angebraten. Die Stiele werden entfernt und die Pasta aus dem Wasser direkt in die Pfanne gegeben. Gib 2-3 Löffel Pastawasser und etwas Parmesan dazu, alles  schwenken  wenn nötig noch etwas Pastawasser dazu bis eine sämige Sauce entsteht. Pfeffern und gleich anrichten.

Mit diesem Rezept bringst du den Herbst auf deinen Teller!

Einfach, lecker und so typisch italienisch. Buon Appetito!
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Tomaten Ofenreis mit Poulet

5/10/2024

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One-Pots: Alte Tradition neu entdeckt
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So modern und angesagt One-Pots heute sind, kenne ich diese Art der Zubereitung schon mein ganzes Leben lang. Schliesslich sind Eintöpfe seit vielen Jahrhundert ein fester Bestandteil vieler Kulturen so auch in der apulischen Küche. Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch werden dort in Tontöpfen im Ofen geschmort – eine rustikale, aber unglaublich aromatische Zubereitungsweise.
In fast allen traditionellen Küchen Apuliens steht ein offener Kamin: Er ist der Treffpunkt des Hauses, die einzige Heizquelle und der Ort, an dem die „Cucina povera“ im Feuer gebacken wird. Diese einfache, aber köstliche Küche lebt von frischen, regionalen Zutaten. Wenn ich an die Eintöpfe meiner Tante Ada denke, bekomme ich  Fern-/Heimweh.

Ein kleiner Exkurs: Die "Forni Publici" in ApulienInteressanterweise durften im Mittelalter private Haushalte in Apulien keine eigenen Öfen haben. Stattdessen brachten die Bewohner ihre Backwaren – Brot und auch Eintöpfe in Tontöpfen – zu den Forni Publici, den öffentlichen Backhäusern. Diese Regelung diente nicht nur der Kontrolle über die Brotproduktion und Preisgestaltung durch die lokalen Herrscher, sondern hatte auch einen ganz praktischen Grund: Die Gemeinschaftsöfen reduzierten das Risiko von Bränden in den Wohnhäusern. 
So wurde das gemeinsame Backen nicht nur zu einem notwendigen Teil des Alltags, sondern auch zu einem sozialen Ereignis, das sich tief in der apulischen Kultur verwurzelte. Die Forni Publici (öffentlichen Backhäuser) in Apulien waren bis ins 19. Jahrhundert in Betrieb. Mit der Einführung von Häusöfen und den damit verbundenen technologischen Fortschritten in der Backtechnik begannen die Menschen, ihre eigenen Öfen in den Haushalten zu nutzen. 

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Ofenreis: Einfach, schnell und köstlich

Ofenreis ist super einfach und schnell zubereitet! Das Poulet ist zwar kein Muss, aber es macht aus diesem Gericht eine vollwertige Mahlzeit. Dieses Rezept kann auf unzählige Varianten abgewandelt werden und benötigt lediglich eine Handvoll Zutaten. Die Küche bleibt während des Kochens nahezu unbenutzt, und während alles im Ofen schmort, kannst du die Füße hochlegen.

Das Rezept reicht für 4 gute Esser - 6 Personen.

Zutaten:
Pro Person  Poulet Beine, Unterschenkel (je nach Vorliebe)
2 Tassen Langkornreis
2 Tassen Tomatenpassata (mit Brühe auf 4 Tassen Flüssigkeit auffüllen)
1 EL Tomatenmark
4 EL Olivenöl (ich habe Chilli, Knoblauchoel benutzt)
Eine Handvoll frische Kräuter (z. B. Oregano, Basilikum, Thymian)
2 Handvoll halbierte Datteltomaten
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Pouletstücke würzen und beiseite stellen.
Tomatenpassata, Brühe, Tomatenmark und Olivenöl in einer Schüssel vermischen. Nach Belieben noch etwas würzen.
Reis, Datteltomaten und frische Kräuter in eine Auflaufform geben und gut durchmischen.
Die gewürzten Pouletstücke daraufsetzen und alles für 40-45 Minuten im Ofen backen.
In den letzten 10 Minuten die Grillfunktion aktivieren, damit die Oberfläche schön knusprig wird.
Mit diesem Gericht kannst du bei den meisten Kindern echt punkten!

Hinweis: Je nach Reis und Ofen können Temperaturschwankungen die Backzeit beeinflussen. Ich hatte einmal nur Risottoreis zu Hause, und dieser saugt sich zu stark voll, wodurch das Gericht am Ende eher pappig wird. Das hat scheinbar nur mich gestört; die Reste haben am nächsten Tag aber perfekt als Bratlinge funktioniert!

Variationen: Du kannst das Gericht auch ohne Fleisch zubereiten, und es ist sofort vegan. Klein gewürfelte Zucchini oder Reste von Grillgemüse schmecken ebenfalls herrlich.

Viel Spaß beim Experimentieren!



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Marroni Gnocchi

4/10/2024

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Marroni-Gnocchi: Herbstliche Gaumenfreude aus der eigenen Küche

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite – nicht nur in der bunten Natur, sondern auch bei uns vor der Haustür. Sobald ich das Haus verlasse, weht mir der Duft von feuchtem Laub entgegen, der Waldrand schimmert in leuchtenden Farben, und unser Eingang füllt sich täglich mit neuen Blättern von der Strasse. Kastanien und Nüsse säumen den Weg – es ist einfach unverkennbar herbstlich.

In meiner Küche schlummern noch gefrorene Marroni, die ich eigentlich für ein anderes Rezept aufbewahrt hatte. Doch die ursprüngliche Idee, wie so viele kreative Gedanken, wurde irgendwann aufs Eis gelegt – wortwörtlich. Heute aber entschied ich mich, die Marroni aus ihrem frostigen Versteck zu holen und einen neuen Versuch zu wagen: Marroni-Gnocchi, dieses Mal aus ganzen Marroni.

Ich hatte dieses Gericht bereits einmal mit Marronimehl ausprobiert. Das Ergebnis war geschmacklich okay, aber es fehlte was und die Konsistenz war ein wenig zu fest. Doch heute wollte ich es besser machen. Und siehe da – es hat geklappt!

​Reicht für 3-4 Personen

Zutaten für Marroni-Gnocchi
Für dieses herbstliche Rezept brauchst du Folgendes:

400 gr mehligkochende Kartoffeln
300 gr geschälte Marroni
180-200 g Mehl (Typ 00)
1 Ei (Größe L), verquirlt
2-3 Prisen Muskatnuss, frisch gerieben
3/4 TL Salz
Pfeffer nach Belieben

Optional: etwas Semola Rimacinata di Grano Duro (Hartweizengrieß) für die Arbeitsfläche

Zubereitung der Marroni-Gnocchi
Kartoffeln und Marroni garen: Hast du einen Dampfgarer? Perfekt! Koche darin die Kartoffeln und Marroni – die Schale sollst du bei den Kartoffeln dranlassen. Alternativ geht auch ein normaler Topf mit Wasser oder Gareinsatz. Wichtig ist, dass sie am Ende möglichst trocken sind, damit der Teig besser gelingt.

Mehlvulkan bauen: Auf der Arbeitsfläche baust du mit dem Mehl einen kleinen „Vulkan“ und gibst die Gewürze hinzu.

Kartoffeln und Marroni pressen: Lass die gegarten Kartoffeln und Marroni kurz ausdampfen und presse sie dann (noch warm) durch eine Kartoffelpresse in die Mehlmulde. Die Schale bleibt in der Presse hängen, falls du sie nicht vorher entfernt hast.

Teig kneten: Gib das verquirlte Ei in die Mulde und arbeite das Mehl langsam von außen nach innen ein. Knete den Teig nicht zu lange – er sollte weich, aber kompakt sein. Zu viel Kneten macht die Gnocchi zu fest. Wenn der Teig zu feucht ist, kannst du etwas Mehl hinzufügen.

Gnocchi formen: Bestäube die Arbeitsfläche mit Griess, damit der Teig nicht klebt. Forme den Teig zu Rollen mit einem Durchmesser von etwa 2 cm. Schneide die Rollen in kleine Stücke und präge sie mit einem Gnocchibrett, einer Gabel oder, ganz rustikal, mit deinem Finger.

​Gnocchi kochen: Lass die Gnocchi in gesalzenem Wasser köcheln, bis sie an die Oberfläche steigen – das bedeutet, sie sind fertig!

Serviervorschlag: Marroni-Gnocchi mit Salbeibutter

Herbstlicher geht es kaum: Marroni-Gnocchi passen perfekt zu einer aromatischen Salbeibutter. Dafür lässt du einfach Butter und Salbeiblätter in einer Pfanne leicht knusprig werden und hebst die Gnocchi direkt aus dem Kochwasser dazu. Einmal kurz schwenken und schon ist dein herbstliches Festessen bereit. Wer mag, kann noch knusprig gebratenen Speck hinzufügen – das gibt dem Ganzen eine herzhafte Note.

Gnocchi auf Vorrat einfrieren
Falls du nicht alle Gnocchi auf einmal geniessen möchtest, kannst du sie ganz leicht einfrieren. Verteile die ungekochten Gnocchi einzeln auf einem Blech und friere sie etwa 20 Minuten an. Anschliessend kannst du sie in einen Gefrierbehälter umfüllen. Am besten kochst du sie später direkt aus dem gefrorenen Zustand.

Buon Appetito und einen wunderbaren Herbst!

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