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CUCINA MIA

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​– François de La Rochefoucauld

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Sommerzeit ist Zucchinizeit - Lasagna

21/7/2025

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Sommerzeit ist Zucchinizeit – meine Lasagne mit Gartenpower
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Wenn im Garten die Zucchini explodieren, heisst es: kreativ werden. Und ehrlich – irgendwann kann ich sie nicht mehr einfach nur dünsten, braten oder einlegen. Diesmal sind sie als zarte Gemüse-Schicht in meine Lasagne gewandert. Und was soll ich sagen? War eine gute Idee.

Ich gebe zu: Die Pasta habe ich diesmal nicht selber gemacht. Aber ich habe mich für die frischen Teigplatten von Garofalo entschieden – bei Migros an der Frischtheke entdeckt und für sehr gut befunden. Man darf es sich ja auch mal einfach machen.
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Lasagna mit Zucchetti Einlage

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Zutaten (für 4-6 Personen Vorspeise, 3-4 Hauptgang)
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Für den Sugo:
  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 100 g Speckwürfel
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • ½ Karotte, klein gewürfelt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 400 g)
  • 500 ml Passata
  • 1 Glas Rotwein
  • etwas Wasser (zum Ausspülen der Dosen)
  • Salz, Pfeffer, Oregano (getrocknet)
  • ein Bund frischer Basilikum

Für die Béchamel:
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • frisch geriebene Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Weitere Zutaten:
  • 2 Zucchini (längs in ca. 4 mm dicke Scheiben geschnitten)
  • etwas Olivenöl
  • ca. 250 g frische Lasagneblätter (z. B. Garofalo)
  • 1 Mozzarella di Bufala (optional)
  • Parmesan (reichlich!)
  • frische Kräuter: Oregano, Basilikum
  • nach Belieben etwas Peperoncino für die Sauce
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1. Sugo vorbereiten (am besten mit Zeit!)
Hackfleisch und Speckwürfel in etwas Olivenöl anbraten. Dann Zwiebeln, Knoblauch und die gewürfelte Karotte dazugeben und alles zusammen glasig dünsten.
Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten, mit Rotwein ablöschen.
Passata, gehackte Tomaten und etwas Wasser (ausgespülte Dosen) hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und frisch gezupftem Basilikum würzen.
Mindestens 2–3 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen.

2. Zucchini braten
Zucchinischeiben salzen, pfeffern und in Olivenöl beidseitig weich braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

3. Béchamelsauce kochen
Butter schmelzen, Mehl einrühren und anschwitzen. Milch nach und nach dazugiessen, kräftig rühren, bis die Sauce cremig ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

4. Schichten:
In eine ofenfeste Form zuerst etwas Sugo geben, dann:
  • Lasagneplatte
  • Sugo
  • Béchamel
  • Mozzarella (optional)
  • frische Kräuter
  • gebratene Zucchini
  • – wiederholen und abschliessen mit:
  • Sugo
  • Béchamel
  • reichlich Parmesan

5. Backen:
Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten goldbraun backen.
Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.


Hinweis zu den Teigwaren:
Verwendest du trockene Lasagneblätter, solltest du sie am besten kurz vorkochen – auch wenn auf der Packung steht, dass es nicht nötig sei. Ich mache das grundsätzlich, damit die Lasagne schön durchgart. Wenn du sie ungekocht verwenden möchtest, achte darauf, dass die Tomatensauce eher flüssig ist.
Frische Lasagneblätter aus dem Kühlregal oder selbstgemachte brauchen kein Vorkochen.

En guete!
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Conchiglioni Ripieni

6/7/2025

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Gefüllte Conchiglioni mit Ricotta & Gartenkräutern

Wenn der Sommer in der Küche ankommt
Wenn der Wetterbericht „Gartenwetter“ verspricht, weiss ich: heute wird’s barfuss. Dann zieht es mich raus, zwischen Kräuterduft und Rasengekitzel, wo Basilikum, Bohnenkraut, Thymian & Oregano um meine Aufmerksamkeit wetteifern. Ich schneide ein Bündel nach dem anderen, lasse mich treiben, überlege, was daraus auf den Teller wandern darf – und finde im Kühlschrank noch Ricotta, der unbedingt verarbeitet werden will.

Also gibt’s: mit Ricotta gefüllte Conchiglioni , frischen Gartenkräutern und einer einfachen Tomatensauce. Mediterran, unkompliziert, sättigend und voller Aroma. Und das Beste: Man kann das Gericht ganz wunderbar vorbereiten, während draussen die Sonne weiter das Basilikum wachküsst.
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Zutaten (für 3-4 Personen)

Für die Füllung
  • ca. 15–20 grosse Conchiglioni (Muschel Pasta zum Füllen)
  • 250 g - 300gr Ricotta
  • 1 Ei (optional)
  • 3 EL gehäuft Parmesan oder Pecorino, gerieben
  • eine grosse  Handvoll fein gehackte Gartenkräuter: Basilikum, Bohnenkraut, Oregano & Thymian
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronenabrieb nach Gusto

Für die Sauce:
  • 1 Dose Pelati (400 g)
  • 1 kleine Zwiebel & 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • etwas Olivenöl
  • 1 TL Bohnenkraut oder Oregano (frisch oder getrocknet)
  • Salz, Pfeffer , opt. Peperoncino getrocknet
  • (ich hatte noch Zucchini vom Grill übrig, diese habe ich auch ran gemacht)

Für das Topping:
  • Parmesan, grob gerieben
  • (selbstgemachtes) Paniermehl – bei mir: aus Sauerteigbrot von der Bäckerei Schweizer
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Zubereitung:
  1. Sauce kochen:
    Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, Pelati dazugeben und leicht zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer, (Zucker) und Bohnenkraut würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.
  2. Conchiglioni vorkochen:
    In Salzwasser bissfest garen, abgiessen, und etwas voneinander nehmen damit sie nicht kleben.
  3. Füllung anrühren:
    Ricotta mit Ei, geriebenem Käse, fein gehackten Kräutern und Gewürzen vermengen.
  4. Füllen & schichten:
    Tomatensauce in eine ofenfeste Form geben, Pasta mit Hilfe eines Spritzbeutels mit der Ricottamischung füllen und in die Sauce setzen.
  5. Topping streuen & gratinieren:
    Vor dem Backen bestreue ich die gefüllten Muscheln mit einer Mischung aus Parmesan & Paniermehl.
    Das habe ich von meiner Nonna übernommen – sie streckte den teuren Käse damit. Ich mache es heute aus Liebe zum Duft und Geschmack.
    Am liebsten nehme ich grobes Paniermehl.
  6. Ab in den Ofen:
    Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen, bis alles duftet und die Kruste goldbraun ist.

Serviervorschlag:
Ein bunter Gartensalat mit Kapuzinerkresse, ein Glas Weisswein und Zeit.
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Culurgiones - Sardische Teigtaschen

15/3/2025

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Es ist ein trüber Samstag, und ich verbringe ihn in der Küche – genau der richtige Ort, um mich kulinarisch herauszufordern. Vor Jahren hatte ich einmal das Glück, zu lernen, wie man sardische Culurgiones zubereitet.
"Das ist wie Fahrradfahren", dachte ich damals – aber weit gefehlt!
Diese spezielle Falttechnik verlernt man schneller, als einem lieb ist. Dennoch habe ich mich mit Geduld ans Werk gemacht und mich tapfer durchgekämpft, anstatt der Versuchung zu erliegen und einfache Dumplings daraus zu formen.
Geschmacklich haben sie mich absolut überzeugt, auch wenn meine Füllung nicht ganz traditionell war – aber fast! Das bedeutet wohl, dass ich sie öfter machen muss, bevor mich jemand fragt, ob ich die Falterei zeigen kann. Also ran an den Teig!
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Der Teig:
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250 g feines Semola (für Pasta)
1 EL Olivenöl
2 Prisen Salz
110–120 ml warmes Wasser
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Aus diesen Zutaten knetest du einen geschmeidigen Teig und wickelst ihn in Folie ein. Dann darf er erst einmal ruhen. Anschließend den Teig 2–3 mm dick auswallen, Kreise von 10 cm Durchmesser ausstechen und befüllen.
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Füllung
Ich habe zwei Varianten gemacht: eine eher traditionelle sardische und eine mit einer würzigen Peperonipaste.

Klassische Füllung
250 g Gschwellti aus mehligen Kartoffeln
50 g Reibkäse (eine Mischung aus Parmigiano und Pecorino)
Eine Handvoll frische Kräuter (bei mir Basilikum)
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 KL Olivenöl
Salz, Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer
Abrieb einer  halben Zitrone

Die Kartoffeln werden durch eine Presse gedrückt, dann kommen alle Zutaten hinzu und werden zu einer geschmeidigen Masse vermischt.

Alternative mit Peperonipaste:
Hier ersetzt du die Kräuter und den Zitronenabrieb einfach durch einen Esslöffel Peperonipaste oder Ajvar – das gibt eine wunderbar würzige Note.
Jetzt bleibt nur noch die Herausforderung des Faltens!
Aber wie sagt man so schön? Übung macht den Meister. Und schmecken tun sie sowieso – egal, ob sie perfekt gefaltet sind oder nicht!

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Zubereitung:

Die Culurgiones werden in leicht gesalzenem Wasser etwa 2–3 Minuten gekocht, bis sie an die Oberfläche steigen. Traditionell serviert man sie mit einem leichten Tomatensugo. Ich habe sie in meinem Fall im Sugo geschwenkt und mit etwas Parmesan überbacken – einfach köstlich!
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Orechiette mit Auberginen & Tomaten

2/11/2024

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Gestern stand ich in der Küche und habe frische Orecchiette gezaubert, das Rezept habe ich ebenfalls hier im Blog publiziert.

Aber heute? Heute wurden sie natürlich gekocht. Die kleinen Pasta-Ohren landeten in einer einfachen feinen Sauce mit Auberginen, Peperoni, getrockneten Tomaten, etwas Knoblauch, Peperoncino und den letzten Kräutern, die der Garten hergab. Ein einfaches, herrlich aromatisches Gericht, das nur noch eins brauchte – ein gutes Glas Rotwein! Perfekt für einen gemütlichen Abend, der nach Sommer schmeckt und den Herbst willkommen heisst.

Zutaten für 3-4 Personen
Dieses Rezept ist eher ein "Handgelenk mal Pi"-Klassiker – ein bisschen nach Gefühl und Geschmack, ganz ohne starre Vorgaben. Es soll einfach Spass machen und schmecken!
  • 1 mittelgrosse Aubergine, in ca. 1 cm große Würfel geschnitten
  • 1 rote Paprika (ich bevorzuge Spitzpaprika), klein geschnitten
  • Eine Handvoll getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten (ich verwende gern die halbtrockenen aus dem Zipp- oder Vakuumbeutel; getrocknete in Öl eignen sich auch)
  • Eine Handvoll frische Kräuter, von den Ästchen abgezupft (Thymian, Oregano und weiche Rosmarinnadeln)
  • Ca. 1-1.5 dl Passata (Tomatensauce)
  • 0,5 dl Rotwein
  • 1 Knoblauchzehe, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 frischer Peperoncino oder getrockneter Chili
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • Pasta nach Wahl
Zubereitung
  1. Basis anbraten: Erhitze Olivenöl in einer Pfanne und dünste Knoblauch und Peperoncino darin an, bis sie ihr Aroma entfalten.
  2. Gemüse und Kräuter hinzufügen: Gib die Auberginenwürfel, Paprika, getrockneten Tomaten und Kräuter dazu und brate alles etwa 5-10 Minuten mit, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.
  3. Würzen und ablöschen: Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann mit dem Rotwein ablöschen. Warte, bis der Wein fast vollständig verdampft ist.
  4. Sauce zubereiten: Füge die Passata hinzu und lasse die Sauce sanft köcheln, bis das Gemüse schön weich ist und sich die Aromen verbinden. Falls die Sauce zu dick wird, kannst du etwas Wasser hinzufügen.
  5. Pasta hinzufügen: Nimm die gekochte Pasta direkt aus dem Kochwasser und gib sie in die Sauce. Reibe etwas Parmesan darüber und schwenke alles gut durch. Falls nötig, füge etwas Pastawasser hinzu, bis die Sauce schön sämig und leicht feucht ist.
  6. Servieren: Mit extra Parmesan :) und einem Glas Rotwein geniessen. Buon Appetito!



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Hausgemachte Orecchiette

1/11/2024

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Orecchiette selbst machen – das ist ein echtes Vergnügen! Diese kleinen „Ohren“ aus Teig sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch unglaublich vielseitig.
Mein persönlicher Favorit?
Natürlich Orecchiette mit Cima di Rapa! Während mein Mann bei dem Gedanken an dieses köstliche Gemüse lieber das Weite sucht, kann ich einfach nicht genug davon bekommen. Am liebsten genieße ich sie mit etwas Knoblauch, Peperoncino und hochwertigem Olivenöl. In den nächsten Wochen kann ich es kaum erwarten, frische Cima bei meinem Lieblingsitaliener zu ergattern!
Sobald ich meinen Wintervorrat Cima in der Gefriertruhe „einmache“, teile ich auch dieses Rezept mit euch.
Aber zuerst konzentrieren wir uns auf die Zubereitung der perfekten Orecchiette – ein kleines Pasta-Abenteuer, das ihr nicht verpassen solltet!

Zutaten
200 - 230 g lauwarmes Wasser
400 g Hartweizengriess Mehl (Semola rimaccinata)
1 Prise Salz

Teig vorbereiten Bereite zuerst deinen Teig für die Orecchiette zu. Knete Hartweizengrieß mit lauwarmem Wasser und einer Prise Salz ca. 10 Min. zu einem glatten, elastischen Teig. Lasse den Teig 30 Min. unter einem Tuch ruhen, damit er sich setzen kann.

Teigstücke schneiden Teile den Teig in kleine Portionen, etwa golfballgroß. Halte die restlichen Teigstücke mit einem feuchten Tuch abgedeckt, damit sie nicht austrocknen.

Teigrollen formen Nimm ein Teigstück und rolle es mit deinen Händen zu einer langen, dünnen Wurst (ca. 1 cm dick). Achte darauf, dass die Rolle gleichmässig ist.

Scheiben schneiden Schneide die Rolle in kleine Stücke, etwa 1 cm lang. Diese Stücke werden die Basis deiner Orecchiette.

Formen der Orecchiette Nimm ein Stück und lege es auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Halte ein einfaches Tafelmesser in der Hand und setze die Klinge auf das Teigstück. Drücke leicht mit der Klinge nach unten und ziehe das Messer sanft zu dir hin. Dadurch entsteht eine kleine Vertiefung. Dies gibt den Orecchiette ihre charakteristische Form und hilft dabei, die Sauce später besser zu halten.

Fertigstellen Lege die geformten Orecchiette auf ein mit Griess bestäubtes Küchentuch oder ein Backblech, damit sie nicht kleben bleiben. Wiederhole diesen Vorgang mit dem restlichen Teig.

Trocknen Lass die Orecchiette für mindestens 30 Minuten trocknen, bevor du sie kochst. Dadurch wird die Textur fester und sie behalten ihre Form beim Kochen.

Kochen Koche die Orecchiette in reichlich Salzwasser für etwa 3 Min. wenn sie frisch sind ansonsten 8-10 Minuten oder bis sie al dente sind (Je nach Trocknungsgrad). Giesse sie ab und kombiniere sie mit deiner Lieblingssauce – in meinem Fall natürlich mit Cima di Rapa!

Das Arbeiten mit einem Tafelmesser ist nicht nur einfach, sondern macht auch viel Spass! Nach ein paar Versuchen wirst du im Handumdrehen perfekte Orecchiette zaubern.
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Kürbis Tajarin

14/10/2024

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Kürbis-Tagliolini: Herbstliche Pasta aus dem Piemont

Wusstest du, dass Tagliolini – abgeleitet vom italienischen Wort tagliare (schneiden) – eine typische Pastasorte aus dem Piemont sind? Dort nennt man sie Tajarin, und sie werden traditionell aus Hartweizengrieß oder Hartweizenmehl, Eiern und Salz hergestellt. Piemontesische Pasta ist bekannt dafür, mit Eiern nicht zu geizen: Während viele Rezepte ein Ei pro 100 Gramm Mehl verwenden, gibt es alte piemontesische Rezepte, die 30 Eigelb pro Kilogramm Mehl verlangen! Wahnsinn, oder?

Für mein Rezept habe ich die Eiermenge etwas angepasst, denn sobald Kürbispüree ins Spiel kommt, beginnt das Jonglieren mit Flüssigkeiten und Mehl. Aber keine Sorge – am Ende geht es darum, ein Gefühl für den Teig zu entwickeln. Wichtig ist: Der Pastateig darf nicht kleben!

Rezept für Kürbis-Tajarin

Zutaten:
400 gr Semola di Grano duro rimacinata (feines Hartweizengrieß) – plus etwas mehr zum Arbeiten
200 gr Kürbispüree (ich habe ein Butternuss Kürbis hier)*
6 Eigelb
1 TL Weisswein
2 Prisen Salz

* Kürbis in grobe Stücke schneiden leicht mit Olivenoel einpinseln und bei ca.180° im Ofen weich und trocken backen.  Etwas auskühlen lassen und durch die Kartoffelpresse drücken.

Zubereitung:
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Den Teig vorbereiten: Schütte das Hartweizengriess auf ein Arbeitsbrett und forme eine Mulde in der Mitte. Gib das Kürbispüree, den Wein und die leicht verquirlten Eigelbe hinein.

Kneten: Beginne, den Teig von außen nach innen mit den Händen zu kneten. Der Teig wird ziemlich fest – hier ist ein bisschen Muskelkraft gefragt! Falls der Teig zu trocken ist, befeuchte deine Hände mit kaltem Wasser und knete weiter. Achte darauf, dass du nur kleine Mengen Wasser hinzufügst, um den Teig nicht zu überfeuchten.

Teig prüfen: Sobald du einen glatten, homogenen Teig hast, machst du den „Memory-Schaumstoff-Test“: Drücke mit deinem Finger eine Mulde in den Teig. Wenn sie sich wieder zurückbildet, ist der Teig perfekt. Decke ihn mit einem Tuch ab und lass ihn etwa 30 Minuten ruhen.

Ausrollen und schneiden: Nach der Ruhezeit rollst du den Teig auf der Semola so dünn wie möglich aus, entweder mit einem Wallholz oder einer Pastamaschine. Schneide die Teigbahnen in etwa 30 cm lange Streifen. Nun kannst du entscheiden, ob du die Tajarin mit dem passenden Aufsatz der Nudelmaschine schneidest oder sie von Hand mit einem Messer.

Serviervorschlag: 
Tagliatelle mit Kürbis und Butter
Kürbis-Tagliatelle passen perfekt zu einer einfachen Butter- oder Salbeibutter-Sauce. Die nussigen Aromen des Kürbispürees harmonieren wunderbar mit der buttrigen Note. Wer mag, kann auch Parmesan darüber streuen oder die Pasta mit Trüffeln verfeinern. Ich habe mich heute für caramelisierte Datteltomaten mit Salbei entschieden– ein echter Herbsttraum! Dafür werden die zuvor leicht gebackenen Tomaten mit etwas in Streifen geschnittenen Salbeiblättern und etwas Knoblauch und Basilikumstilen in Butter angebraten. Die Stiele werden entfernt und die Pasta aus dem Wasser direkt in die Pfanne gegeben. Gib 2-3 Löffel Pastawasser und etwas Parmesan dazu, alles  schwenken  wenn nötig noch etwas Pastawasser dazu bis eine sämige Sauce entsteht. Pfeffern und gleich anrichten.

Mit diesem Rezept bringst du den Herbst auf deinen Teller!

Einfach, lecker und so typisch italienisch. Buon Appetito!
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