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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Torta di pane e mele

8/3/2026

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Ein Apfelkuchen aus altbackenem Brot
Manchmal entstehen die besten Kuchen aus etwas, das eigentlich übrig geblieben ist. So auch bei dieser Torta di pane, einem einfachen norditalienischen Kuchen aus altbackenem Brot.
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Gerade in den Regionen der Lombardei, im Piemont oder im Tessin wurde Brot früher nie weggeworfen. Stattdessen wurde es in Milch eingeweicht und mit Früchten, Nüssen und Gewürzen zu einem wunderbar saftigen Kuchen gebacken. Diese Art der Küche nennt man Cucina povera – eine ehrliche Küche, die aus einfachen Zutaten etwas richtig Feines macht.

Meine Variante ist leicht abgewandelt:
Statt Rosinen verwende ich getrocknete Aprikosen und Mandeln. Dazu etwas Vanillepulver, Zimt und eine Prise Muskat, was dem Kuchen eine wunderbar warme Aromatik gibt.
Die Apfelscheiben oben werden im Ofen leicht knusprig, während der Kuchen innen weich und saftig bleibt. Am besten schmeckt er lauwarm, vielleicht mit einer Kugel Fior di latte Glace.

Und noch ein kleiner Hinweis aus meiner Küche:
Die Rezeptmenge reicht eigentlich für eine höhere 26 cm Form. Ich habe daraus zwei kleinere Pieformen à etwa 22 cm gebacken – und eine davon hat sich meine Schwiegertochter in spe sofort unter den Nagel gerissen.

Kaum war der Kuchen ausgekühlt, war er auch schon wieder weg.
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Zutaten
(reicht für eine 26 cm Form oder zwei kleinere Formen Pie Formen ca 22cm)
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  • 300 g altbackenes Brot
  • 450 ml Milch warm
  • 250 g Ricotta 
  • 2 Eier M
  • 100 - 120 g Zucker je nach Apfelsorte
  • 2-3 mittlere Äpfel für den Teig
  • 1 - 2 Äpfel für die Oberfläche
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 60 g getrocknete Aprikosen, klein geschnitten in Rum eingelegt
  • 40 g Mandeln, grob gehackt
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

ZubereitungDas Brot grob in Stücke brechen. Die Milch leicht erwärmen und über das Brot giessen. Etwa 20 Minuten einweichen lassen, bis das Brot weich ist.
Die Aprikosen klein schneiden in RUm einlegen und die Mandeln grob hacken.

Die Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und mit etwas Zitronensaft mischen.
Ricotta mit Zucker cremig rühren. Eier, Vanille, Zimt, Muskat, Zitronenschale, Backpulver und eine Prise Salz dazugeben und gut vermengen.

Aprikosen, Mandeln und die Apfelwürfel unterheben.
Nun die Brotmasse mit der Ricotta-Apfel-Mischung vermengen und die geschmolzene Butter unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Backform geben und glatt streichen.

Die restlichen Äpfel in dünne Scheiben schneiden und auf der Oberfläche verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 50–55 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist.

Vor dem Servieren leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipp
Besonders fein schmeckt dieser Kuchen:
  • lauwarm mit Fior di latte Glace
  • mit etwas Ricotta und Honig
  • oder ganz einfach zum Kaffee.


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Ofengemüse-Parmesan-Cake

14/11/2024

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Würziger Ofengemüse-Parmesan-Cake mit Peperoni, Aubergine und Thymian
"Unsere Kühlschrank-Situation ist etwas mau: Da liegen noch zwei Spitzpaprika, eine nicht mehr ganz so schöne Aubergine und, was wohl mal eine Karotte war. Also perfekt für einen gemütlichen Abend allein – und was passt da besser als ein würziger Käse-Grillgemüse-Cake? Das Grundrezept ist flexibel, und ein Mixer ist nicht mal nötig. Ein Schwingbesen und ein Gummischaber reichen völlig!"

Zubehör / Zutaten
  • 1 Cakeform (26 cm Länge), gebuttert oder mit Backpapier ausgelegt
  • Backofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze
 
  • 180 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver, mit dem Mehl vermischt
  • 100 ml Milch (oder optional Buttermilch für eine leichte Säure)
  • 100 ml Olivenöl + etwas extra zum Rösten
  • 100 g geriebener Parmesan (Parmesan ist super geeignet, auch aus der Gefriertruhe!)
  • 2 Spitzpaprika (oder Peperoni nach Wahl)
  • 1 Aubergine, weicher Mittelteil entfernt
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Handvoll schwarze Oliven, entsteint
  • 3 Eier
  • Salz, schwarzer Pfeffer und  Thymian (frisch oder getrocknet)

Für die Dekoration: Restliches gebackenes Gemüse
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Zubereitung
  1. Gemüse vorbereiten: Die Peperoni, Aubergine und Lauchzwiebel in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Gut vermischen, sodass das Gemüse gleichmässig gewürzt ist.
  2. Rösten:
    Das gewürzte Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für etwa 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C rösten, bis es weich und leicht gebräunt ist. Diese Röstung bringt eine schöne Tiefe und Süße in das Gemüse. Danach etwas abkühlen lassen.
  3. Teig vorbereiten:
    Die Eier mit Olivenöl und Milch in einer großen Schüssel leicht schaumig schlagen. Dann Salz, Pfeffer, eine Prise Thymian und den geriebenen Parmesan hinzufügen. Das Mehl-Backpulver-Gemisch vorsichtig unterheben, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Gemüse und Oliven hinzufügen Das abgekühlte, geröstete Gemüse bis auf eine Handvoll unter den Teig heben. Die gehackten Oliven dazugeben und vorsichtig untermischen.
  5. In die Form geben Die vorbereitete Cakeform mit dem Teig füllen und das restliche Gemüse als Deko auf den Teig legen. Zum Schluss einige frische Thymianzweige darüber streuen, um eine schöne, rustikale Optik zu erzeugen.
  6. Backen Den Cake für etwa 50 Minuten backen, bis er goldbraun ist und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleibt. Sollte der Cake zu schnell bräunen, kann er mit Alufolie abgedeckt werden.
  7. Servieren Dieser herzhafte Gemüse-Cake schmeckt warm oder kalt und passt ideal zu einem frischen Tomatensalat, etwas gegrilltem Gemüse oder einfach pur als leichtes Hauptgericht.

Tipp Vor dem Servieren noch etwas Olivenöl über den Cake träufeln und eine Prise grobes Meersalz oder Pfeffer darüber streuen – das bringt einen extra Crunch und macht ihn besonders aromatisch. Ja dann, Salute denn ein Gläschen Wein passt besonders gut dazu.

Genuss pur Ein Cake, der einfach alles aus dem Kühlschrank rettet und dabei unwiderstehlich lecker ist.

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Tomaten Tarte Tatin mit Feta

11/11/2024

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Täglich grüsst das Murmeltier … was kochen?
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Im Kühlschrank schlummert noch ein Rest Pâte Brisée, dazu Tomaten und Feta – ideal für eine schnelle Tomaten-Tarte Tatin!
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Du brauchst:
1 Wähenblech (28 cm) – Boden exakt mit Backpapier auslegen, nur den Boden, nicht den Rand.

1 Pâte Brisée aus Dinkelvollkorn (oder nach Wahl)
2 Handvoll Datteltomaten, halbiert
1 kleine rote Zwiebel in feinen Ringen
Salz, Pfeffer
2 TL Rohrzucker
Granatapfelsirup (oder Honig/Birnel)
Frischer Thymian, Oregano nach Belieben
80 g Feta
30 g Butter in kleinen Würfeln

Und so geht's:
  1. Ofen auf 210°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen, Gitter in die Mitte schieben.
  2. Auf das Backpapier den Rohrzucker verstreuen und Zwiebelringe sowie Butterstückchen gleichmäßig verteilen.
  3. Granatapfelsirup (1-2 EL) darüberträufeln, dann Kräuter und Tomatenhälften auf dem Blech arrangieren und würzen.
  4. Teig auflegen, die Ränder vorsichtig nach innen stülpen und den Teig mit der Gabel einstechen.
  5. Im Ofen 20-30 Minuten backen. Herausnehmen, 5 Minuten abkühlen lassen und vorsichtig auf einen Teller stürzen.
  6. Feta darüberkrümeln, mit Kräutern und Pfeffer garnieren. 


Geniesse die Tarte mit einem frischen, knackigen Salat – fertig ist das schnelle, herzhafte Dinner!

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Crostata mit Himbeerfüllung

4/11/2024

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In Italien sind süsse Tarte (Crostate) und Kuchen zum Frühstück gang und gäbe. Die Vielfalt reicht von klassischem Mürbeteig bis zu Varianten mit Vanille oder Schokolade, gefüllt mit Marmelade, die in allen erdenklichen Sorten daherkommt. Diese Version mit Zitronenteig und Himbeerkonfitüre bringt ein bisschen italienisches Dolce Vita an den Frühstückstisch – oder auf die Kaffeetafel.

Rezept für Zitronen-Himbeer-Tarte
Zutaten für den Zitronen-Mürbeteig (für eine Tarte mit Deckel oder Gitterdecke)
300 gr weiche Butter
200 gr Puderzucker
1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt; die Schote kann für selbstgemachten Vanillezucker weiterverwendet werden)
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
Schale einer Bio-Zitrone, fein gerieben
500 gr Mehl gesiebt
1 Glas Himbeerkonfitüre


Teig zubereiten Die Butter in eine grosse Rührschüssel geben. Puderzucker, Vanillemark und eine Prise Salz hinzufügen und mit dem Mixer cremig rühren.
Das Ei und die Zitronenschale dazugeben und kurz weiterrühren.
Das Mehl sieben und zügig unter die Masse mischen. Den Teig nur so lange kneten, bis sich alle Zutaten verbunden haben – nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh.
Den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier auf etwa 3 mm Dicke ausrollen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backen Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eine Tarteform einfetten und mit dem gekühlten Teig auskleiden. Den Boden leicht mit einer Gabel einstechen.
Die Himbeerkonfitüre gleichmässig auf dem Teigboden verteilen. Für einen klassischen Look kannst du den restlichen Teig entweder als Deckel auflegen oder in Streifen schneiden und ein Gittermuster legen.
Die Tarte im unteren Drittel des Ofens etwa 25 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

Fertigstellen Die Tarte aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen und servieren. Passt zu Fior die Latte Glacé oder einfach so zum Kaffi

Tipp Falls Teigreste übrig bleiben, können diese wunderbar ausgestochen und als knusprige Guetzli serviert werden!
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Feta Kürbis tarte

22/10/2024

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Gestern war es so weit – ich habe mich hinreissen lassen.

Ich bin tatsächlich auf einen Kürbishof gefahren. Und, was soll ich sagen? Die Auslage und die Deko sahen einfach zu gut aus, um widerstehen zu können. Eigentlich wollte ich nur ein oder zwei Kürbisse mitnehmen. Tja, stattdessen landeten sechs – oder vielleicht auch acht – Kürbisse in meinem Kofferraum. 
Aber keine Sorge, meine Herbstdeko wird es mir danken! Und hey, wie nachhaltig ist das denn bitte? Ich verwandle die Deko einfach in leckere Mahlzeiten, statt sie wegzuwerfen. Win-win! Also gibt's heute eine herbstliche Kürbis-Tarte mit einem knackigen Salat. Ob ihr den Teig selber machen wollt oder nicht, überlasse ich ganz euch. Kleiner Tipp: Ich war heute ehrlich gesagt auch zu faul dafür... 😅

Das Rezept reicht für eine 28 cm Wähenform.

Zutaten für den Teig:
150 g Vollkornmehl
70 g Butter, sehr kalt und in Würfeln
20 g kaltes Wasser
½ TL Salz

Alternativ: Einfach einen fertigen runden Wähen- oder Blätterteig schnappen, wenn der „Ich mach den Teig selbst“-Elan gerade nicht so da ist (ich fühl' euch).

Für die Füllung:
2 Frühlingszwiebeln, klein geschnitten
400 g Kürbis, grob geraspelt (Röstiraffel-Style)
200 g Feta, fein zerbröselt
200 g Saucen-Halbrahm (25% Fett)
3 Eier
1 EL Maizena
2 TL Herbaria „Kürbiskönig“ (alternativ mildes Curry)
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
1–2 KL getrockneter Oregano

Mürbeteig Zubereitung (wenn ihr Bock auf „selber machen“ habt):
  1. Mehl und Salz mischen: Vollkornmehl und Salz in einer grossen Schüssel vermengen.
  2. Butter einarbeiten: sehr kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen oder einem Teighorn fix ins Mehl einarbeiten, bis die Mischung aussieht wie Sand mit kleinen Butterbrocken.
  3. Wasser hinzufügen: Nach und nach kaltes Wasser einarbeiten, bis der Teig gerade so zusammenhält. Bitte nicht zu viel kneten – wir wollen mürben Teig, keine Knetmasse!
  4. Kühlen: Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach ist der Teig bereit, den Kürbis-König zu empfangen!

Füllung vorbereiten:
  1. Frühlingszwiebeln klein schneiden und beiseitestellen.
  2. Kürbis raspeln: Schnappt euch einen Hokkaido oder Butternuss und hobelt ihn mit der Röstiraffel.
  3. Feta zerbröseln und zum Kürbis geben.
  4. Guss zubereiten: In einer Schüssel Saucenhalbrahm, Eier,  Maizena, Gewürzmischung (Kürbiskönig oder Curry),  Salz, Pfeffer und Oregano gut verrühren.
  5. Guss und Gemüse gut mischen

Backen:
  1. Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze auf 200°C stellen.
  2. Teig ausrollen: Den Teig auf die Größe der Tarteform auswallen (oder den fertigen Teig ausrollen – keine Verurteilung hier 😄) und in die Form legen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen, damit er nicht aufgeht wie ein Mini-Ballon.
  3. Füllung rein: Die Kürbis-Feta-Mischung gleichmässig auf dem Teig verteilen.
  4. Ab in den Ofen: Die Tarte in der unteren Ofenhälfte für ca. 30–35 Minuten backen, bis sie goldbraun ist und herrlich duftet.

Servieren: Vor dem Servieren kurz auskühlen lassen – aber nur so lange, dass ihr euch nicht die Zunge verbrennt, wenn ihr vor lauter Vorfreude direkt reinbeißt. Am besten lauwarm geniessen!
Dazu habe ich mir einen knackigen Blattsalat gemacht, den ich mit Nüssen, Apfelspalten und Trauben gepimpt habe. Der passt perfekt zur Kürbis-Tarte und gibt dem ganzen Gericht noch einen extra Frischekick.
Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir! 😋

Mit dieser Tarte wirst du nicht nur zum Kürbis-König (oder -Königin) der Küche, sondern hast auch eine super Ausrede, den Deko-Kürbisbestand aufzustocken. Schließlich braucht man ja immer mal wieder frischen Nachschub, oder? 😏

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Kartoffel Hackfleisch Kuchen

30/9/2024

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​Ein Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen, wie Jan ihn liebt!


Egal ob herzhaft oder süss, die Griechen lieben ihre in hauchdünnem Teig verpackten Pasteten – oder wie der Grieche sagt: Pitas. Sie backen diese goldbraunen Köstlichkeiten normalerweise in der Dicke eines Wähenblechs. Und ja, die berühmte Spanakopita klingt immer so aufregend... ist es aber irgendwie auch nicht, wenn wir ehrlich sind. Hier in der Schweiz nennen wir das schlicht Spinatwähe – und sie ist genauso wunderbar!

Mein Vorschlag, eine davon zu backen, weil mein Spinatvorrat aus der Tiefkühltruhe wuchert, wurde etwa so enthusiastisch angenommen wie der Vorschlag, Lebertran zu trinken. Also kam die Reaktion:
„Wenn schon griechisch, dann bitte einen Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen, so wie früher!“

Früher, ja, das war’s... Ich glaube, die letzte Version dieses Kuchens habe ich 2012 für das Weihnachts-Café gebacken. Das Rezept ist für eine 28 cm Tarteform, aber ich bin ja gerne etwas überdimensional unterwegs und backe ihn in einer extrahohen 22 cm Springform. Da ist dann von allem genug in jedem Stück – keine Kompromisse!

Kleine Warnung: Beim Anschneiden hat er eher den Charme eines Auflaufs als einer perfekten Torte. Aber ganz ehrlich: Das stört niemanden, wenn’s erst mal auf dem Teller ist.

Also, auf geht’s, wer Lust auf einfache, ehrliche Hausmannskost hat, ist hier genau richtig!

Zutaten:
2 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 600 gr Kartoffeln, Olivenöl,
500 gr Rinderhackfleisch, mittelgrob, 6–7 Blätter Yufka- oder Filoteig, 200 gr Feta, 2 Eier, 125 g Rahmquark, ca. 200 g Cherrytomaten, 1/2 Bund Petersilie etwa 2 EL Oregano-Blättchen (frisch), Pfeffer, Salz, Muskatnuss, 1 gegrillte und gehäutete Peperoni (oder aus dem Glas, in Streifen geschnitten), ca. 50 g Butter, geschmolzen, 2 EL Paniermehl

Zubereitung:
Die Basis legen
Schalotten und Knoblauch fein hacken. Das Hackfleisch in etwas Olivenöl krümelig anbraten. Nach der Hälfte der Bratzeit Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Hackfleisch zur Seite stellen.

Kartoffeln mit Biss
Die Kartoffeln in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in Olivenöl ca. 15 Minuten goldbraun anbraten, dann würzen und beiseitestellen.

Teig vorbereiten & Füllung mixen
In der Zwischenzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Cherrytomaten halbieren.
Aus den Eiern, der Hälfte des Fetas, Petersilie, Oregano und Rahmquark einen Guss im Mixer herstellen. Mit Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss würzen.

Form fetten und schichten
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten. Ein Blatt Teig mit Butter bestreichen und in die Form legen – der Teig sollte locker über den Rand hängen. Diesen Vorgang mit den anderen Teigblättern wiederholen.

Die Schichten der Herrlichkeit
Jetzt wird geschichtet: Zuerst das Paniermehl auf den Boden streuen. Darauf kommen die Kartoffeln, dann das Hackfleisch, die Tomaten, zerbröselter Feta und die Peperoni. Zum Schluss den vorbereiteten Guss darüber giessen. Damit alles gut verteilt ist, die Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen. Die überstehenden Teigblätter einklappen und den "Deckel" mit Butter bestreichen.

Ab in den Ofen!
Den Kuchen im unteren Drittel des Ofens ca. 40–45 Minuten backen. Wenn die Teigspitzen zu dunkel werden, einfach locker mit Alufolie abdecken.

Serviervorschlag:
Dazu passt ein frischer Romanasalat oder Kopfsalat. Und voilà, der Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen ist fertig!

Bon Appétit – oder wie der Grieche sagt: Kali orexi! 
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