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​– François de La Rochefoucauld

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Lemon Curd

13/9/2026

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Lemon Curd – ich liebe es. Der Rest hier eher weniger.

Es gibt ja so Sachen, bei denen ist man sich zuhause einfach nicht einig. Bei uns gehört Lemon Curd definitiv dazu.
Ich liebe ihn. Diese Mischung aus süss und sauer, herrlich zitronig, cremig und gleichzeitig frisch – ich könnte ihn tatsächlich einfach mit dem Löffel aus dem Glas essen.

Meine Familie? Sagen wir es so: Ich muss das Glas nicht anschreiben, damit mir jemand etwas davon übrig lässt.
Darum mache ich Lemon Curd tatsächlich gar nicht so oft nur für uns zuhause. Meistens gibt es einen Grund dafür: Ich brauche ihn für einen Kochkurs, für ein Dessert oder zum Backen. Und wenn dann noch etwas übrig bleibt, findet sich immer jemand, der sich über ein Gläschen freut. Oder eben ich. Auch gut.

Diesmal steht wieder ein Kurs dahinter: Für meinen Apéro riche – Herbstedition brauche ich Lemon Curd für eines der beiden kleinen Desserts. Gerade bei einem Apéro riche mag ich Desserts, die nicht einfach nur süss sind. Nach all den herzhaften Häppchen darf zum Schluss ruhig etwas Frisches und Säuerliches kommen.
Und genau dafür ist Lemon Curd perfekt.
​
Selbermachen lohnt sich übrigens wirklich. Man braucht nur wenige Zutaten, es geht schnell und geschmacklich liegen zwischen einem frisch gemachten Lemon Curd und vielen gekauften Varianten kleine Welten.
Bild

Lemon Curd

Ergibt ca. 300–350 g
Zutaten
  • 2 Bio-Zitronen
  • 100 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • fein abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 80 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 kleine Prise Salz

ZubereitungZitronensaft, Zitronenabrieb, Zucker, Eier, Eigelb und eine kleine Prise Salz in einen Topf geben und mit dem Schwingbesen gut verrühren.
Die Masse bei mittlerer bis kleiner Hitze langsam erwärmen und dabei ständig rühren. Sie soll nicht sprudelnd kochen. Sobald der Lemon Curd deutlich eindickt und etwa 82–84 °C erreicht hat, den Topf vom Herd nehmen.
​
Nun die kalte Butter nach und nach einrühren, bis eine wunderbar glatte, glänzende Creme entstanden ist.
Wer den Lemon Curd besonders fein haben möchte, streicht ihn anschliessend noch durch ein Sieb. Das mache ich vor allem dann, wenn ich ihn für feine Desserts oder zum Füllen verwende.
In ein sauberes Glas füllen, die Oberfläche direkt abdecken und vollständig auskühlen lassen. Im Kühlschrank wird der Lemon Curd noch etwas fester.
​
Bild

Cucina-mia-Tipp
Lemon Curd ist viel mehr als nur ein Brotaufstrich. Ich verwende ihn gerne als Füllung für Cupcakes und Tartelettes, zu Pavlova, zwischen Biskuitböden, zu Joghurt oder als säuerlichen Kontrast in einem Dessert im Glas.

Und falls ihr ebenfalls die einzigen Lemon-Curd-Fans in eurem Haushalt seid: Keine Sorge. Ein hübsches Glas davon lässt sich wunderbar verschenken.
​
Oder man behält es einfach selber. Ich würde das durchaus verstehen.
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