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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Flugzwiebeln süss-sauer

21/7/2025

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Flugzwiebeln süss-sauer – aus dem Garten ins Glas 

Etagenzwiebel trifft Balsamico & Rohrzucker und Gartenkräuter
​Wenn eine Pflanze in meinem Garten Jahr für Jahr aufs Neue begeistert, dann ist es die Etagenzwiebel. Sie wächst nicht nur nach unten, sondern auch nach oben – und produziert kleine Zwiebelchen direkt am oberen Ende des Stängels. Genau diese „Flugzwiebeln“ habe ich geerntet – etwa 20 Stück, rund 220 g – und sie in einem süss-sauren Sud eingelegt.

Diese Zwiebelchen schmecken herrlich zu Raclette, in Sandwiches oder einfach so direkt aus dem Glas. Und wer keine Etagenzwiebel im Garten hat: kleine Schalotten funktionieren genauso gut!
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Die Etagenzwiebel – robust, würzig & ganzjährig nutzbar
Die Etagen- oder Flugzwiebel ist ein kleines Gartenwunder. Alles an ihr ist essbar:
  • Die Mutterzwiebel im Boden kann wie eine milde Speisezwiebel verwendet werden.
  • Das frische Grün eignet sich wie Frühlingszwiebel oder Schnittlauch.
  • Und im Juli bildet sie die typischen kleinen Flugzwiebeln an der Spitze aus – perfekt zum Einlegen oder Braten.
Das Beste: Die Pflanze ist winterhart und bringt Jahr für Jahr neue Zwiebelgenerationen hervor. Wichtig dabei: Immer ein paar Flugzwiebeln stehen lassen, damit sich die Pflanze weiter vermehrt. Mit etwas Aufmerksamkeit ist die Etagenzwiebel eine treue Begleiterin für die Selbstversorgerküche – mit Ernte fast rund ums Jahr.
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Eingemachte Flugzwiebeln in Balsamico-SudFür ca. 1 Glas à 3–4 dl
Zutaten:
  • ca. 220 g kleine Flugzwiebeln der Etagenzwiebel (20 Stück)
  • 100 ml weisser Balsamico
  • 100 ml dunkler Balsamico
  • 4–5 EL Rohrzucker (nach Geschmack)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Senfkörner
  • 3–5 schwarze Pfefferkörner
  • 1–2 Nelken (optional)
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin oder Thymian

Zubereitung:
  1. Zwiebeln vorbereiten:
    Die kleinen Zwiebelchen schälen. Am einfachsten geht’s, wenn man sie kurz mit heissem Wasser überbrüht.
  2. Sud kochen:
    Beide Balsamico-Sorten mit Zucker, Salz und allen Gewürzen in einem kleinen Topf aufkochen.
  3. Zwiebeln einlegen:
    Die Zwiebeln in den kochenden Sud geben und ca. 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie glasig sind, aber noch etwas Biss haben.
  4. Heiss abfüllen:
    Alles zusammen in ein sterilisiertes Glas füllen, sofort verschliessen und auf dem Kopf abkühlen lassen.
Geduld haben:
Die Zwiebelchen mindestens 1 Woche durchziehen lassen – besser 2. Kühl und dunkel gelagert halten sie sich mehrere Monate.


​Mein Tipp
Für eine feine Fruchtnote kann man etwas Apfel- oder Orangensaft ergänzen. Wer es klassischer mag, ersetzt die Flugzwiebeln durch kleine Schalotten.

Vom Giardino direkt ins Glas – mit Liebe, Geschmack und einem Hauch Sommer. 
​Viel Spass beim probieren
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Vanille-Schnecken mit einem Hauch Sommer

14/7/2025

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Wenn das Haus still wird… und der Duft von Vanille in der Luft liegt

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Vanille-Schnecken mit Crema Pasticcera und Zitronennote
+ Sommertipp: mit frischen Kirschen einfach himmlisch
Gestern war so ein Sonntag: das Haus endlich ruhig, die jungen Wilden unterwegs, draussen flimmert die Sommerluft – und in meiner Küche breitet sich diese wohltuende Stille aus, die man nur kennt, wenn plötzlich keiner nach einem fragt. Keine „Mama, wo bisch?“ – nur ich, ein frischer Hefeteig, der Duft von Zitrone und Vanille, und ein inneres Glust-Geflüster: Vanilleschnecken. Mit Sommer im Herzen.
Diese Schnecken haben einen samtigen Kern aus Crema Pasticcera, verfeinert mit der Schale einer Biozitrone – so schmeckt der Sommer. Wer mag, darf jetzt zur Krönung greifen: ein paar frische, entsteinte Kirschen direkt auf die Creme streuen, bevor der Teig aufgerollt wird. Sie schmelzen beim Backen leicht ein und machen das Ganze – wie soll ich sagen? Einfach unverschämt gut.

Auch wenn die Jungmannschaft sich später regelrecht darauf gestürzt hat – drei davon habe ich gerettet. Die gab’s dann heute früh, mit einem stillen Kaffee. Und ja – sie sind auch am nächsten Tag ein kleines Glück.
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Bild

Rezept für Vanille-Schnecken mit Crema Pasticcera (ergibt ca. 12 Stück)

Für den Teig:
  • 220 g Milch (lauwarm)
  • 40 g frische Hefe
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 90 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • ½ TL Salz

Für die Füllung:
  • 500 ml Milch
  • Schale 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanillepaste oder 1 Vanilleschote
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 40 g Maisstärke oder feines Mehl
  • 20 g Butter (für den Glanz)
  • Optional: 150–200 g frische Kirschen, entsteint und halbiert

Für den Guss:
  • 3 EL Puderzucker
  • etwas Milch (bis streichfähig)

Zubereitung
1. Die Crema Pasticcera vorbereiten:
  • Milch mit Zitronenschale und Vanille aufkochen, dann vom Herd nehmen und mindestens 30 Min. ziehen lassen.
  • Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, Stärke einrühren.
  • Aromatisierte Milch durchsieben, etwa 4-5 EL langsam zur Eiermasse geben, rühren und  zurück in den Topf und unter Rühren aufkochen, bis die Creme eindickt.
  • Butter einrühren, Creme in eine Schüssel füllen und direkt mit Folie abdecken. Vollständig abkühlen lassen.
​
2. Hefeteig herstellen:
  • Hefe in der lauwarmen Milch mit 1 TL Zucker auflösen, 10 Min. stehen lassen.
  • Mit restlichem Zucker, Vanillezucker, Ei, Butter, Mehl und Salz zu einem glatten Teig kneten.
  • Abgedeckt 45 Min. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

3. Schnecken formen:
  • Teig rechteckig (ca. 40 × 30 cm) auswallen.
  • Creme gleichmässig aufstreichen. Optional die Kirschen darüber verteilen.
  • Längs aufrollen, in 12 Stücke schneiden und in eine gefettete Form (ca. 20 × 30 cm) legen.
  • Zugedeckt nochmals mind. 30 Min. gehen lassen.

4. Backen:
  • Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Schnecken 25–30 Min. goldbraun backen.

5. Guss & Finish:
  • Puderzucker mit Milch verrühren, noch warme Schnecken bepinseln.
    ​


Sommer-Extra: Kirsch-VarianteDie fruchtige Säure der Kirschen macht diese Schnecken zu einem richtigen Sommerhighlight. Wer’s besonders fein mag: Am Vortag die Kirschen leicht mit Vanillezucker marinieren, gut abtropfen und dann auf die Creme streuen. Das ergibt kleine Geschmacksexplosionen im weichen Hefeteig.

PS: Falls du wie ich am Sonntag plötzlich allein in der Küche stehst – nimm es als Einladung. Zum Backen, Durchatmen, Glücklichsein.
Denn manchmal ist die beste Gesellschaft einfach: der Duft von Vanille, Zitrone… und ein paar gerettete Schnecken.

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Chnebeli mit Charakter

14/7/2025

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Chnebeli mit Charakter – rustikal, handgedreht, aus dem Bauch heraus

Gestern spontan ein Poolish angesetzt – ohne Plan, einfach aus Lust am Duft. Heute habe ich dann mit dem gearbeitet, was da war: Tipo 00 und etwas kräftiges Ruchmehl. Und siehe da – drei kleine, goldene Chnebeli sind aus dem Ofen gekommen.
​Urchig, aromatisch, und genau so, wie ich es liebe: mit den Händen geformt, nicht zu glatt, sondern echt.
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Rezept für 3 rustikale Chnebeli (je ca. 260–270 g Teiggewicht)

Poolish (Vorteig, am Vortag zubereiten)
  • 170 g Wasser
  • 170 g Weissmehl Tipo 00
  • 1 g frische Hefe
Alles gut verrühren, abdecken und bei Raumtemperatur 12–16 Stunden reifen lassen.

Hauptteig
  • gesamter Poolish
  • 170 g kaltes Wasser
  • 200 g Weissmehl Tipo 00 oder 550
  • 120 g Ruchmehl
  • 10 g Salz
  • 1 g frische Hefe 

  1. Poolish, Wasser, Weissmehl und Ruchmehl ohne Salz und Hefe 4–5 Minuten verkneten.
  2. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen (Autolyse).
  3. Salz und Hefe zugeben und weitere 3–4 Minuten kneten.
  4. In eine geölte Schale geben, abdecken und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  5. Danach 3× im Abstand von 30 Minuten dehnen und falten – mit nassen Händen, jeweils auf Spannung bringen.
  6. In den letzten 30 Minuten den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, idealerweise mit Pizzastein.
  7. Ein feuerfestes Gefäss auf den Ofenboden stellen und mit vorheizen – zum späteren Schwaden.

Formen & Backen
  1. Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen.
  2. In 6 Stücke à ca. 130gr teilen
  3. In 6 vorsichtig in rechteckige Stücke à ca. 10×15 cm ziehen.
  4. Jeweils 2 Rechtecke locker aufeinanderlegen, die Längsseiten zur Mitte klappen und das Ganze kräftig ineinander verdrehen.
  5. Brote abgedeckt nochmals ca. 20–30 Minuten ruhen lassen.
  6. Nach Wunsch mit Wasser besprühen und mit Körnern, Sesam oder Mohn bestreuen.
  7. Die Brote vorsichtig auf den heissen Stein oder das Blech setzen.
  8. Etwa ½ dl Wasser ins vorgeheizte Gefäss am Ofenboden giessen und die Türe sofort schliessen.
  9. Backzeit: ca. 20 Minuten, bis die Brote schön goldbraun und knusprig sind.
​

Tipp
Diese Chnebeli sind ideal zum Verschenken – mit einer Masche drum sehen sie fast zu hübsch aus zum Essen. Fast. Denn lauwarm, dick mit Butter bestrichen, sind sie einfach himmlisch.

Was bewirkt der Poolish?
Ein Poolish ist ein weicher Vorteig aus gleichen Teilen Mehl und Wasser, der mit wenig Hefe über viele Stunden reift. Dabei entwickelt er milde Säuren und Aromastoffe, die dem Brot später mehr Geschmack, eine saftigere Krume und bessere Frischhaltung verleihen – ganz ohne Sauerteig oder lange Kühlschrankgare.

Warum wird geschwadet?
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Beim Schwaden wird während der ersten Backminuten Dampf in den Ofen gebracht – z. B. durch das Eingiessen von Wasser in ein vorgeheiztes Gefäss. Der Dampf sorgt dafür, dass die Teighaut länger elastisch bleibt und das Brot besser aufgehen kann. Gleichzeitig entsteht eine besonders knusprige, glänzende Kruste – genau das, was wir bei rustikalen Chnebeli lieben!

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Zopf mit Safran, Speck und Röstzwiebeln

10/7/2025

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Wenn der Apéro zum Abendessen wirdMein herzhafter Zopf mit Safran, Speck und RöstzwiebelnManchmal braucht es keine grosse Planung – nur ein paar gute Zutaten, ein bisschen Lust auf Küche und die Vorfreude auf gemeinsame Zeit.
Heute war so ein Tag. Das Wetter wunderbar, der Garten in milder Abendstimmung, die Kinder hungrig – und ich in genau der richtigen Stimmung, um den Apéro kurzerhand zum Abendessen zu machen.
Also gibt’s heute ein Apéro riche bei uns. Und mittendrin: ein herrlich goldgelber, herzhafter Zopf, der direkt aus dem Ofen auf den Tisch kommt.
Diesmal habe ich ihn in der Kastenform gebacken – das ergibt schöne Scheiben, die sich perfekt mit Aufstrichen, Antipasti oder einfach mit etwas Butter geniessen lassen.
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Bild

Speck-Zopf mit Safran und Röstzwiebeln
Saftig, würzig und goldgelb (heute eher etwas zuviel Sonne abgekriegt) – gebacken in der Kastenform.

Zutaten

Vorteig 
  • 60 g Weissmehl
  • erbsengrosse Menge frische Hefe
  • 50 ml handwarmes Wasser
→ Alles verrühren, abdecken und 4 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig
  • 600 g Weissmehl
  • 280 ml Milch, lauwarm
  • 1 Briefchen Safran (in der Milch aufgelöst)
  • 20 g frische Hefe
  • 1 KL Malzextrakt (optional)
  • 1 KL Honig oder Zucker
  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 1.5 KL Salz (ohne Speck eher 2 KL)
  • ganzer Vorteig

Einlage
  • 180 g Speckwürfel, ohne Fett ausgelassen
  • 2–3 EL Röstzwiebeln​
Bild

​Zubereitung
  1. Vorteig ansetzen und 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
  2. Hauptteig zubereiten:
    Safran in der warmen Milch auflösen. Dann alle Zutaten (inkl. Vorteig) – bis auf Salz und Einlagen – in der Küchenmaschine mischen. Zum Schluss das Salz zugeben und 8–10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  3. Erste Ruhephase:
    Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  4. Speck und Röstzwiebeln vorsichtig unterkneten. Weitere 30–45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist.
  5. In eine gefettete oder ausgekleidete Kastenform ca. 25cm geben. Nochmals 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Mit Eigelb oder Ei bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Minuten backen, bis der Zopf goldbraun ist.

Der Zopf sollte sich hohl anhören, wenn man auf die Unterseite klopft.

Meine Tipps:
  • Die Kastenform sorgt für gleichmässiges Backen und schöne Scheiben – ideal fürs Apéro-Buffet.
  • Safranmilch gibt dem Teig nicht nur Farbe, sondern auch einen feinen, warmen Duft.
  • Röstzwiebeln bitte erst nach der ersten Gehzeit einkneten – so bleiben sie aromatisch und verbrennen nicht im Teig.
  • Der Zopf lässt sich gut vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar. Wer mag: kurz toasten oder grillieren!

Und jetzt?
Bei uns stehen heute noch ein paar Schälchen mit Oliven, eingelegtem Gemüse und ein Glas Rosé daneben. Mehr braucht es eigentlich nicht.
Vielleicht backst du ihn ja auch einmal – fürs nächste Gartenfest, einen Brunch oder einfach so, weil du Lust hast.

Buon appetito e buona sera!
Deine Christina von Cucina mia

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Perfektes Biskuit - Pan di Spagna

9/7/2025

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Hoch & luftig – so gelingt das perfekte Biskuit
Klassisches Pan di Spagna mit Grössentabelle & Sommerfüllung

Ein gutes Biskuit ist die Basis für unzählige Desserts und Torten – schlicht, luftig und doch stabil. Dieses klassische Grundrezept aus der Pâtisserie ist seit Jahrzehnten bewährt.
Mit ein paar einfachen Tricks gelingt es auch zuhause zuverlässig – hoch, fluffig und feinporig.
​
Hier findest du das Rezept, eine praktische Mengen-Tabelle für verschiedene Backformen, sowie eine sommerliche Mascarpone-Rahm-Füllung mit Vanille und Beeren.
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Grundrezept für Pan di Spagna (für 20 cm Ø – ca. 8 cm hoch)
  • 5 Eier (Grösse M)
  • 150 g Zucker
  • 75 g Mehl (z. B. Weiss- oder Zopfmehl)
  • 75 g Maizena (oder Kartoffelstärke)
  • 1 Prise Salz
  • Optional: Vanille oder Zitronenabrieb

Zubereitung:
  1. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen, Ränder nicht fetten.
  2. Eiweiss mit Prise Salz fettfrei steif schlagen, zur Seite stellen.
  3. Eigelb mit Zucker mindestens 8–10 Minuten hellschaumig schlagen.
  4. Mehl und Stärke mischen und über die Eigelbmasse sieben.
  5. Steifen Eischnee in mehreren Portionen vorsichtig unterheben.
  6. In die Form füllen und bei 160 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Min. backen.
  7. 👉 Die Ofentür während der ersten 25 Minuten nicht öffnen!

Nach dem Backen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig abkühlen.
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​Hier eine praktische Tabelle für die Grössen / Mengenrechnung. 

Formel zum Umrechnen:
1 Ei (Grösse M) = 30 g Zucker, 15 g Mehl, 15 g Stärke
→ Damit lässt sich die Masse für jede Form einfach berechnen.
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Bild

​5 Profi-Tipps für perfektes Biskuit
  1. Alles fettfrei: Eiweiss nur in sauberen, fettfreien Schüsseln schlagen. Auch Rührbesen und Spatel müssen rückstandslos sauber sein.
  2. Form richtig vorbereiten: Nur den Boden mit Backpapier belegen. Die Ränder bleiben trocken, damit der Teig „klettern“ kann.
  3. Backform-Material zählt: Am besten eignet sich Aluminium – es leitet die Hitze gleichmässig. Silikonformen sind hier ungeeignet.
  4. Zeit geben: Während des Backens Geduld bewahren. Den Ofen frühestens nach 25 Minuten kurz öffnen.
  5. Fein aromatisieren: Zitronen- oder Orangenabrieb, Vanille, ein Hauch Rum oder Amaretto geben dem Biskuit eine feine Note.
  6. Gebackenes Biskuit noch leicht warm in Klarsichtfolie packen und kühl stellen.  Am besten am Vortag zubereiten. 
  7. Kann geschnitten perfekt gefroren werden. Trenne es mit einem Backtrennpapier. Leicht gefroren kann es auch sehr einfach weiter verarbeitet werden.

Vielseitig einsetzbar – auch für Rouladen & BlechkuchenDieses klassische Pan di Spagna-Rezept eignet sich nicht nur für hohe Tortenböden – es lässt sich genauso gut auf dem Blech backen oder für Biskuitrouladen verwenden.

Für eine Biskuitroulade brauchst du lediglich eine dünnere Schicht Teig:
  • ca. 4 Eier, 120 g Zucker, 60 g Mehl, 60 g Stärke
  • Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen (ca. 30 × 40 cm)
  • Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten backen
​
🌀 Wichtig:
Den warmen Biskuit direkt nach dem Backen auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und sofort einrollen – so bleibt er elastisch.

Für fruchtige Blechkuchen (z. B. mit Aprikosen oder Beeren) kannst du das Grundrezept ebenfalls verwenden – einfach entsprechend auf Blechgrösse hochrechnen. Der luftige, neutrale Teig passt perfekt zu allen Fruchtbelägen.
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Bild

Hier noch ein schnelles Rezept für eine Füllung eines Naked Cakes.

🍓 Sommerfüllung: Mascarpone-Rahm mit Vanille & Beeren

Diese leichte Creme passt ideal zu frischen Beeren und luftigen Biskuitschichten.
​
Zutaten:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 ml Rahm
  • 2–3 EL Zucker
  • 1 TL Vanillepaste oder das Mark einer Vanilleschote
  • 250–300 g Sommerbeeren (z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)

Zubereitung:
  1. Rahm mit Zucker und Vanille steif schlagen.
  2. Mascarpone glatt rühren, Rahm unterheben.
  3. Beeren vorbereiten (Erdbeeren klein schneiden), unterheben oder schichtweise einfüllen.

Tipp: Etwas Puderzucker mit Maizena sorgt für zusätzliche Standfestigkeit – besonders an heissen Tagen. (Sahnesteif Ersatz)
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Bild
 Für deine Mascarpone-Rahm-Füllung:Wenn du kein Sahnesteif zur Hand hast, kannst du alternativ verwenden:
Hausgemachter Rahm-Stabilisierer:
  • 1 TL Maizena
  • 1–2 TL Puderzucker
  • → zusammen mit dem Rahm aufschlagen

Wichtig:

→ Nicht einfach pur unterheben, sondern mit dem Rahm aufschlagen, damit sich die Stärke gut verteilt und binden kann.
→ Bei warmem Wetter oder längeren Transportzeiten zusätzlich auf Kühlung achten.

Vorteil: Keine Zusatzstoffe, Geliermittel und Zucker.

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Madeleines mit Nektarinen & Mandeln

7/7/2025

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Schrumpelig schön – Madeleines mit Nektarinen, Mandeln und Zitronenthymian

Kennt ihr das? Da liegt eine Nektarine in der Früchteschale, ganz still, und wird Tag für Tag ignoriert. Bis sie leise flüstert: „Jetzt oder nie.“
Genau so ging es mir. Zwei dieser schüchternen Exemplare habe ich gestern entdeckt – nicht mehr strahlend, aber duftend süss. Und ich wusste: Das gibt was Feines.
Denn manchmal sind es genau diese kleinen Rettungsaktionen, die in der Küche Magie entfalten.
 Aromakombination des Tages: Sonnengereifte Nektarinen, ein Hauch Zitronenthymian und ein fluffiger Madeleine-Teig. Mehr braucht es nicht für kleine Glücksmomente zum Kaffee oder Vanilleglace.
Bild
Mein Rezept: Madeleines mit Nektarinen & Zitronenthymian
Für ca. 12–15 Stück (je nach Formgrösse)

Zutaten:
– 100 g Butter
– 2 Eier (Grösse M)
– 90 g Zucker
– 1 TL Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– Abrieb einer Bio-Zitrone
– 100 g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 1 reife Nektarine (ca. 100–120 g Fruchtfleisch), in kleine Würfel geschnitten
– 1–2 TL fein gehackter Zitronenthymian (oder normaler Thymian)

So geht’s:
  1. Butter schmelzen, leicht abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb 4–5 Minuten hell und luftig aufschlagen.
  3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Eiermasse geben und unterheben.
  4. Flüssige Butter langsam einrühren.
  5. Nektarinenwürfel und Thymian unter den Teig heben.
  6. Den Teig 20–30 Minuten kühl stellen – so wird die typische Madeleine-Wölbung besonders schön.
  7. Form buttern und mehlen, Teig einfüllen (nicht ganz voll).
  8. Bei 190 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 12–15 Minuten goldgelb backen.
  9. Kurz abkühlen lassen, dann herauslösen und – wenn du magst – mit Puderzucker bestäuben.
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Mein Tipp: Wer mag, kann noch einen Teelöffel Mandelmehl untermischen oder die Madeleines mit gehackten Pistazien toppen. Auch Lavendel oder Rosmarin passen als spannende Kräuternote. 

Ich habe etwas zuviel Nektarinen rein gemacht. Solltest du mehr Früchte oder gar purierte Früchte zugeben, erhöhe die Mehlmenge etwas. 

Diese Madeleines waren übrigens schneller weg als ich „Nektarine“ sagen konnte.

Und ehrlich: Ich bin froh, dass ich sie nicht mehr ignoriert habe.

Also: Werft keine Früchte weg – verwandelt sie lieber in kleine Glücklichmacher.

Und wenn ihr’s ausprobiert: Schreibt mir, was eure liebste Resteverwertung ist!
​
👉 Mehr Rezepte wie dieses findet ihr natürlich auf meinem Blog und auf Instagram @cucinamia.ch.

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