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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Taralli – Knusprige Kringel...

8/2/2025

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Taralli – Knusprige Kringel aus Apulien
Wer durch Apulien reist, kommt an ihnen nicht vorbei: Taralli – diese kleinen, runden Kringel, die in jeder Bäckerei und auf jedem Apéro-Tisch zu finden sind. Sie sind mal herzhaft als perfekte Begleitung zu einem Glas Wein, mal süss mit Zuckerguss als kleine Sünde zwischendurch.
Mein Vater sagt immer: "Warum die Mühe machen, wenn man sie für ein paar Cent kaufen kann?"  Spätestens dann, rolle ich mit den Augen. 

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Ganz einfach: Selbstgemacht schmeckt unschlagbar! 

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Ja, zugegeben – es ist ein bisschen Sisyphusarbeit, bis alle Kringel geformt sind. Und Backen allein reicht auch nicht: Taralli werden, ähnlich wie Bagels, erst gekocht, dann getrocknet und schliesslich gebacken. Doch genau dieser Prozess, kombiniert mit bestem Olivenöl und Weisswein, sorgt für ihr einzigartig knuspriges Mundgefühl.
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Taralli – Einfacher Grundteig mit Spielraum für KreativitätDas Beste an Taralli? Der Teig kommt ohne Triebmittel aus und besteht aus gerade mal vier Zutaten. Ausserdem kannst du ihn ganz nach deinem Geschmack verfeinern – klassisch mit Fenchelsamen, etwas schärfer mit Peperoncino oder mit anderen Gewürzen deiner Wahl.
Mit diesem Rezept kannst du problemlos zwei verschiedene Sorten auf einmal machen.

Rezept für hausgemachte Taralli
Zutaten für den Teig:
  • 580 g Mehl (Typ 00)
  • 2 dl Weisswein
  • 1,2 dl extra natives Olivenöl
  • 10 g Salz
Optional: 2–3 KL Fenchelsamen, Peperoncinoflocken oder andere Gewürze nach Wahl

ZubereitungTeig vorbereiten Alle Zutaten in einer Schüssel oder Küchenmaschine zu einem kompakten, homogenen Teig verkneten. 30 Minuten ruhen lassen. Danach nochmals kräftig durchkneten.
Taralli formen Den Teig in 12–15 g schwere Stücke teilen und zu etwa 12 cm langen Rollen formen. Zu kleinen Kringeln schliessen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder einen Teller legen, der in den Kühlschrank passt.

Kühlen für perfekte Form & Glanz Die Taralli 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen – dieser Schritt sorgt dafür, dass sie ihre Form behalten und später schön glänzen.

Vorkochen für die perfekte Konsistenz In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Taralli portionsweise ins kochende Wasser geben. Nach 2–3 Minuten steigen sie an die Oberfläche – dann mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf ein Küchentuch legen.
Backen für den knusprigen Biss Den Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Taralli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in der Mitte des Ofens 30 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 200 °C erhöhen und weitere 5 Minuten backen. Anschliessend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Serviervorschlag & AufbewahrungTaralli passen perfekt zu einem Glas Rotwein, als knuspriger Snack zwischendurch oder als aromatische Ergänzung zu einer mediterranen Käseplatte.
In einer luftdichten Dose bleiben sie wochenlang knusprig und frisch – falls sie nicht vorher vernascht werden! 😉
Viel Spass beim Backen & Genießen!
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Eingelegte Eier

7/2/2025

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Eingelegte Eier – Einfach, aromatisch & vielseitig! 
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Gestern habe ich wieder Eier eingelegt – eine meiner liebsten Methoden, um überschüssige Eier zu verwerten oder eine schnelle, aromatische Zutat für Sandwiches & Bowls griffbereit zu haben.
Diese eingelegten Eier passen perfekt auf belegte Brötchen, als Topping in Bowls, Ramen oder Salaten – oder einfach pur als Snack. Ich liebe es, wenn das Eigelb noch schön wachsig ist!
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Eier einlegen ist übrigens nichts Neues. In Asien wird oft Sake und Sojasauce verwendet – ich experimentiere gerne und mische Balsamico dazu. Es lohnt sich, mit Aromen zu spielen! Heute habe ich extra ein Ei nach 12 Stunden angeschnitten – und was soll ich sagen?
Genau so, wie ich es mag!
Hier kommt, wie versprochen, mein Rezept:

Rezept für eingelegte EierZutaten:
  • 8 Eier
  • 1 Frühlingszwiebel (grüner Teil)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 milde grüne Chili
  • 1 Schuss Mirin
  • 2 dl Balsamico
  • 2 dl Sojasauce
  • 1 dl Wasser
  • 2 KL Rohrzucker

Zubereitung:Eier kochen Die Eier 4 Minuten kochen (ab dem Moment, in dem das Wasser zu kochen beginnt). Sofort in Eiswasser abschrecken, damit das Eigelb schön wachsig bleibt.
Sud vorbereiten Frühlingszwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chilis klein schneiden. Die Hälfte davon in einen Topf geben, den Rest beiseitelegen.
Balsamico, Mirin, Sojasauce und Zucker dazugeben und aufkochen. Mit etwas Wasser verdünnen und 5 Minuten köcheln lassen.
Eier einlegen Die Eier vorsichtig schälen und mit dem restlichen Gemüse in ein sauberes Glas schichten. Den heißen Sud darüber giessen, sodass die Eier vollständig bedeckt sind. Glas verschließen und mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

Haltbarkeit & LagerungEingelegte Eier sind im Kühlschrank bis zu 3 Wochen haltbar, wenn sie sauber verarbeitet und vollständig von der Marinade bedeckt sind. Wer sie lieber mit weichem Eigelb geniesst, sollte sie aber schneller aufbrauchen.
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👉 Wie immer gilt: Sauber arbeiten, das Produkt begutachten, daran riechen – dann steht dem Genuss nichts im Weg!
Viel Spaß beim Nachmachen & Experimentieren! 
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Crema Frangipane

4/2/2025

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Wie man traditionelle Frangipane-Creme herstellt
Frangipane-Creme – klingt doch wunderbar, oder? Diese herrlich aromatische, französische Gebäckcreme mit ihrem zarten Mandelgeschmack wird in vielen leckeren Desserts verwendet. Ob in der klassischen Galette des Rois (3 Königstorte), in Apfeljalousinen, Spitzbuben– Frangipane ist ein echter Allrounder, wenn es um gebackene Köstlichkeiten geht. Ich benutze Sie gerne unter Äpfel oder Birnen in Wähen.

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​Was ist Frangipane-Creme?

Frangipane-Creme entsteht, indem man zwei Cremes miteinander vereint: die Patisseriecreme  und eine aromatische Mandelcreme. Das perfekte Mischverhältnis ist 100 g Patisseriecreme auf 200 g Mandelcreme. Die Herstellung beider Cremes mag zunächst etwas aufwendig klingen, – es ist einfacher als du denkst und das Ergebnis wird dich absolut umhauen!

Während die Patisseriecreme mit Vanille verfeinert wird, bekommt die Mandelcreme ihren besonderen Kick durch einen Schuss Likör – hier eignet sich dunkler Rum oder ein fruchtiger Muskateller oder Ripasso perfekt.

Aromen wie Kaffee oder Schokolade ist möglich. Stelle dafür eine entsprechende Patisseriecreme her. Für Kaffe kannst du mit Aromapasten arbeiten oder löslichen Kaffee zur Milch geben. Gleiches gilt für Schokolade. benutze hierfür einen ungesüssten Kakao. 
Auch toll, ein Hauch Rosenwasser in die Mandelcreme geben und dafür den Rum weglassen. Ich mag es wenn das Mandelaroma intensiver ist und gebe gerne etwas Bittermandelaroma dazu.
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Zutaten für die Patisseriecreme:
  • 250 ml Vollmilch
  • 3 Eigelb (ca.60 g/M)
  • 45 g weißer Zucker
  • 20 g Maisstärke (Maizena oder Paidol)
  • 20 g Butter 
  • 1 Vanilleschote längs aufgeschnitten Mark ausgekratzt

Zubereitung:
  1. In einer Schüssel Zucker, Eigelb und Maisstärke gut vermischen.
  2. Die Milch in einen grossen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Vanillestengel aufschneiden, Mark auskratzen und beides zur Milch hinzufügen und warten, bis die Milch kurz vor dem Kochen ist.
  3. Wenn die Milch heiss ist, ein paar Esslöffel der heissen Milch in die Schüssel mit den Eigelben geben und gut umrühren. Nach und nach wiederholen und schliesslich die restliche Milch hinzufügen. Dies verhindert dass dein Ei zu Rührei stockt! Vanilleschote entfernen und zBsp. in Vanillezucker weiterverwerten.
  4. Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. 
  5. Nach wenigen Minuten beginnt die Masse einzudicken. Nun kräftig rühren,  bis die Creme eingedickt ist.
  6. Vom Herd nehmen. Die Butter hinzufügen und gut verrühren, bis sie vollständig eingearbeitet ist. Die Creme mit Frischhaltefolie auf der Oberfläche abdecken und beiseite stellen. 

Zutaten für die Mandelcreme:
  • 120 g Puderzucker
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 2 Eier M
  • 120 g gemahlene Mandeln (Intensiveres Aroma? Röste die Mandeln)
  • 3 EL dunkler Rum, Likör oder Aromen

Zubereitung:
  1. Butter und Puderzucker in eine Schüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Paddelaufsatz bei mittlerer Geschwindigkeit gut vermengen.
  2. Die Eier unter ständigem Rühren nach und nach hinzufügen und vollständig unter arbeiten, bis eine homogene Masse entsteht. Solange weiterrühren bis eine glatte Masse entsteht.
  3. Das gemahlenen Mandel unterrühren
  4. Zum Schluss den Likör oder Aromen hinzufügen.

Fertigstellung der Frangipane-Creme:
Um die Frangipane-Creme zuzubereiten, mischst du 2 Teile Mandelcreme mit 1 Teil Patisseriecreme. Das bedeutet, du nimmst 300 g Mandelcreme und 150 g Patisseriecreme und rührst sie mit einem Spatel vorsichtig zusammen, bis die beiden Cremes gut miteinander verbunden sind. 
Jetzt ist deine Frangipane-Creme fertig! 

Die Creme ist in einer Tupperbox ca. 3 - 4 Tage im Kühlschrank haltbar. 

Tip: Nach Gusto kann das Verhältniss angepasst werden. Wunderbar als Einlage in einem Gugelhopf oder auf dem Boden einer Fruchtwähe. 

Heute habe ich die Frangipane mit Kirschen zusammen gebacken. Ich habe immer einen Vorrat Früchte in der Gefriertruhe. Gnz toll als Jalousinen aus einem fertigen Blätterteig.

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Peperone Ripieno – Gefüllte Spitzpaprika mit Couscous

4/2/2025

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 Peperone Ripieno – Gefüllte Spitzpaprika mit Couscous: Ein Hauch von Marokko für dein Zuhause

Ich liebe gefüllte Peperoni. Zugegeben, die runden Varianten sind in der Zubereitung etwas einfacher, aber heute habe ich mich für die länglichen Spitzpaprika entschieden. Warum? Weil sie einfach gerade im Vorrat sind und perfekt für eine kreative Füllung – diesmal mit Couscous! Anstatt der klassischen Hackfleischfüllung, die man häufig findet, zeige ich dir, wie du gefüllte Paprika auf eine leckere, leichte Art zubereitest.
Vor Jahren bekam ich von meiner lieben Nachbarin eine Tajine aus Marokko geschenkt – ein wahres Schmuckstück! Oft verwende ich sie als Römertopf-Ersatz oder als rustikale Schüssel. Auch wenn du keine Tajine hast, keine Sorge: Du kannst das Rezept problemlos in einer Auflaufform oder einem Bräter zubereiten – ein Deckel aus Alufolie tut hier auch seinen Dienst.
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Übrigens, verträgst du Peperoni nicht so gut? Kein Problem! Backe sie einfach 20 Minuten im Ofen ohne Füllung vor, damit sie nach dem Schmoren weicher und bekömmlicher werden. Ich lege sie unter die Oberhitze oder Grill auf 180°, so bekommen die Peperoni einen süssen herlichen Geschmack.
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Und für alle, die es vegan mögen, ist es ein leichtes Spiel – tausche einfach den Feta gegen einen veganen Käseersatz aus, der Rest bleibt unverändert.

Rezept für gefüllte Spitzpaprika mit CouscousZutaten:
  • 5-6 grosse rote Spitzpaprika
  • 200 g Couscous
  • 200 g Feta-Käse (oder veganer Feta-Ersatz)
  • 2 dl Gemüsebrühe
  • Eine Handvoll Oliven, entsteint
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 3-4 EL Kräuter nach Wahl (Basilikum, Petersilie, Oregano...)
  • Olivenöl
  • 1 kleine Dose geschälte Tomaten (240 g Abtropfgewicht)
  • 0,5 dl Rotwein
  • Abrieb einer Zitrone
  • 1 Orange
  • 3-4 getrocknete Feigen oder Aprikosen
  • 2-3 gehäufte EL Mandelsplitter
  • Optional: 6-8 Artischockenherzen aus dem Glas
  • Öl für die Form
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie zur Garnitur
  • Optional: Zimtstange, orientalische Gewürzmischung mit Kreuzkümmel, Koriander

Zubereitung:
  1. Paprika vorbereiten: Schneide die Deckel der Spitzpaprika ab und entferne die Kerne. Schneide an der Seite ein längliches Loch, um die Paprika besser befüllen zu können. Die abgeschnittenen Teile klein hacken und beiseitelegen – sie kommen später in die Tomatensauce.
  2. Couscous zubereiten: Giesse die Gemüsebrühe über den Couscous, rühre mit einer Gabel um und decke ihn ab. Lass ihn für etwa 5-10 Minuten quellen.
  3. Tomatensauce kochen: Erhitze etwas Olivenöl in einer Pfanne und dünste die Zwiebeln sowie die klein geschnittenen Paprikastücke an. Gib den Rotwein hinzu und lasse ihn leicht einkochen. Füge die Tomaten und eine halbe Büchse Wasser hinzu. Mit Salz, Pfeffer und getrockneten Kräutern nach Geschmack würzen und die Sauce leicht köcheln lassen.
  4. Couscous füllen: Entsteine die Oliven und schneide sie in kleine Stücke. Hacke den Knoblauch und die Feigen oder Aprikosen ebenfalls klein. Wasche die Orange, schneide sie in Stücke und reibe die Zitrone ab. Gib die Oliven, den zerbröselten Feta, Mandelsplitter, Knoblauch und Zitronenabrieb zum Couscous und vermische alles gut. Mit Salz, Pfeffer und optional Kreuzkümmel abschmecken.
  5. Paprika füllen und backen: Heize den Ofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vor. Fette eine Auflaufform ein. Fülle jede Paprika großzügig mit dem Couscous. Verteile den Rest des Couscous auf dem Boden der Form. und lege die gefüllten Paprikas in die Form. Arrangiere die Orangenstücke, die Zimtstange, Artischockenherzen (falls du sie verwendest) und die Trockenfrüchte rund um die Paprika. Gieße die Tomatensauce über die gefüllten Paprika und streue etwas frische Petersilie darüber. Beträufle alles mit ein wenig Olivenöl.
  6. Backen: Decke die Form mit Alufolie ab und backe die gefüllten Paprika für ca. 1 Stunde im Ofen, bis sie weich und durchzogen von den Aromen sind.
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Tipp:
  • Schärfer gewünscht? Gib etwas Harissa oder Chili zur Sauce hinzu, um dem Gericht eine feurige Note zu verleihen.
  • Für den extra Wow-Effekt: Bestreue die fertigen Peperoni mit gehackten Pistazien und Granatapfelkernen. So isst nicht nur der Magen, sondern auch das Auge mit!

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​Servieren und Geniessen: Diese gefüllten Spitzpaprika mit Couscous sind perfekt als Hauptgericht und passen hervorragend zu einem frischen, knackigen Salat. Die Kombination aus der würzigen Tomatensauce, den saftigen Paprika und der aromatischen Couscous-Füllung ist einfach unwiderstehlich.
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En Guete!
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Coscie di Pollo al Porto

4/2/2025

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Die Rückkehr aus dem Urlaub und das kulinarische Chaos: Pouletkeulen und Pastinaken-Kartoffelstampf

Zwei Wochen war ich fort – und als ich noch nicht mal zu Hause war, erreichte mich bereits eine kurze SMS: „Was kochst du, sobald du da bist?“ Auf meine Frage, was es denn sein dürfte, kam von meinem Sohn die entspannte Antwort: „Ach, du wirst schon fündig, Papa hat eingekauft und der 3. Weltkrieg kann kommen.“
Tja, was soll ich sagen – die Einkaufsliste war definitiv eher „fleischlastig“. Und was kann bei einem solchen Aufgebot von Fleisch anderes herauskommen, als... Pouletkeulen? Nur Jan liebt die Dinger, und ehrlich gesagt, ich bin eher froh, wenn das Fleisch vom Knochen fällt und ich es nicht mit den Händen essen muss. Es gibt für mich kaum etwas Schrecklicheres, als beim Essen so klebrige Finger zu haben, dass am Ende sogar Serviettenfussel daran haften.

Also, was tun? Natürlich – schmoren! Und weil ich noch einen Rest Portwein von einer tollen Führung bei Burmester übrig hatte, war klar, dass der in das Rezept muss!

Geschmorte Pouletkeulen mit Portwein und Pastinaken-Kartoffelstampf
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Zutaten für die Pouletkeulen:
  • 1 kg Pouletschenkel (ich habe Unterschenkel verwendet)
  • Mehl zum Wenden
  • ¼ TL Muskat
  • 1 TL Salz und Pfeffer
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 180 g Speckwürfel
  • 200 g braune Champignons
  • 1 Handvoll frischer Thymian, 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Orange (Saft)
  • 2 dl Portwein (Ruby)
  • 2 dl Pouletbouillon
  • Salz, Pfeffer nach Bedarf
  • Butter und Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung der Pouletkeulen:
  1. Zwiebeln und Knoblauch in feine Scheiben schneiden, die Champignons je nach Grösse vierteln oder halbieren.
  2. Die Pouletschenkel enthäuten. Mehl (ich hatte noch etwas Maismehl) mit Muskat, Salz und Pfeffer vermengen und die Schenkel darin wenden.
  3. In einer Pfanne Butter und Olivenöl erhitzen und die Schenkel ca. 2 Minuten pro Seite anbraten. Danach aus der Pfanne nehmen.
  4. Speckwürfel in der gleichen Pfanne anbraten, dann Zwiebeln, Knoblauch und Pilze hinzufügen und alles anbraten, bis es duftet.
  5. Portwein, Orangensaft und Pouletbouillon hinzugeben, aufkochen lassen.
  6. Die Pouletschenkel zurück in den Topf legen, Deckel drauf und bei niedriger Hitze ca. 60 Minuten schmoren lassen. Nach Bedarf würzen.
  7. Sobald die Schenkel zart sind, aus dem Topf nehmen und im Ofen warm halten.
  8. Die Sauce aufkochen und nach Belieben etwas einkochen lassen. Wer mag, kann sie mit 2 TL Maizena binden und mit etwas Rahm verfeinern.

Zutaten für den Pastinaken-Kartoffelstampf:
  • Ca. 1 kg mehligkochende Kartoffeln und Pastinaken (gemischt)
  • 250 ml Milch
  • 40 g Butter, in Stücken
  • ¼ TL Muskat, gemahlen
  • 1 ½ TL Salz (nach Geschmack)

Zubereitung des Pastinaken-Kartoffelstampfes:
  1. Gemüse schälen und in Stücke schneiden. Am besten wird es gedämpft – wenn du einen Steamer hast, top! Alternativ einfach im Wasser kochen (ca. 20 Minuten).
  2. In einem kleinen Topf die Milch mit der Butter und den Gewürzen erhitzen.
  3. Das gegarte Gemüse mit der Milchmischung vermengen und mit einem Kartoffelstampfer bearbeiten, bis der Stampf schön cremig ist. Abschmecken und ggf. nachwürzen.

Anrichten und geniessen! 
Jetzt kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Anrichten, servieren und geniessen! Die zarten Pouletkeulen, umhüllt von einer köstlichen, würzigen Sauce und dazu der samtige Pastinaken-Kartoffelstampf – einfach unwiderstehlich.

En Guete!

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Melanzane a la Giapponese

15/1/2025

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​Auberginen mal anders: Mit Unagi-Sauce, statt „Parmiggiana“ oder Ratatouille! 🍆✨

Auberginen sind grossartig – aber lass uns mal ein bisschen aus der Komfortzone raus und sie nicht immer in die klassische „Parmiggiana“ oder ins Ratatouille stecken! Heute gibt’s eine völlig andere Variante: marinierte Auberginen mit einer Unagi-Sauce glasiert, serviert zu Reis. Klingt zu exotisch für festgefahrene Italiener? Genau! 😎

Vielleicht denkst du jetzt „Unagi, was?“. Unagi ist das japanische Wort für Aal – der wird gegrillt und dann mit einer süßlich-herzhaften Sauce glasiert. Wir kennen das aus japanischen Restaurants, meist als Sashimi serviert. Aber heute spielen wir damit und verwandeln die Auberginen in ein kleines kulinarisches Meisterwerk! 😋

Und keine Sorge, du kannst die Sauce nach deinem Geschmack variieren – du musst nicht jedes einzelne Ingredient zu Hause haben, um diese Leckerbissen zu zaubern.

Für 3-4 Personen brauchst du
2 große Auberginen (geschält)

Für die Glasur
4  EL Sojasauce (ich habe halb mit Ponzu ersetzt –
gibt einen frischen Kick! 🍋)
4  EL Mirin
3 EL Sake (alternativ kannst du auch trockenen Weisswein oder Sherry verwenden)
2-3 EL Wasser (je nachdem, wie dick die Sauce sein soll)
1 Scheibe Ingwer oder etwas Chili (optional für den extra Kick 🌶️)

Zum Braten
Sesam- oder Erdnussöl

Zum Garnieren
Sesam, frisches Zwiebelgrün oder Limetten

Und so geht’s

Die Glasur Alle Glasur-Zutaten in einer Pfanne zum Köcheln bringen und etwa 10-15 Minuten einreduzieren lassen. Wenn es zu dick wird, einfach noch einen Löffel Wasser hinzufügen. Dann die Pfanne beiseitestellen – Ingwer und Chili rausfischen, damit sie nicht überhand nehmen. Diese Glasur kann auch prima im Voraus vorbereitet werden! 🤩

Auberginen vorbereiten Die geschälten Auberginen entweder dämpfen oder weich kochen, sodass du mit einer Gabel problemlos hineinpiken kannst. (Dämpfen bringt den Geschmack noch intensiver zur Geltung!)

Auberginen schneiden Die Auberginen in 8-10 längliche Stangen schneiden und in eine Schale mit der Glasur geben. Dann mit den Händen gut durchmischen, damit jede Stange schön von der süßen Unagi-Glasur umhüllt wird. 🔥

Braten In einer Pfanne mit etwas Sesam- oder Erdnussöl die Auberginen braten, bis sie dunkel duftend und karamellisiert sind. Der Duft wird dich umhauen! 🤤

Anrichten Die glasierte Aubergine auf Reis servieren und mit Sesam und Zwiebelgrün garnieren. Voilà!

Itadakimasu! 🎉
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