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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Coscie di Pollo al Porto

4/2/2025

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Die Rückkehr aus dem Urlaub und das kulinarische Chaos: Pouletkeulen und Pastinaken-Kartoffelstampf

Zwei Wochen war ich fort – und als ich noch nicht mal zu Hause war, erreichte mich bereits eine kurze SMS: „Was kochst du, sobald du da bist?“ Auf meine Frage, was es denn sein dürfte, kam von meinem Sohn die entspannte Antwort: „Ach, du wirst schon fündig, Papa hat eingekauft und der 3. Weltkrieg kann kommen.“
Tja, was soll ich sagen – die Einkaufsliste war definitiv eher „fleischlastig“. Und was kann bei einem solchen Aufgebot von Fleisch anderes herauskommen, als... Pouletkeulen? Nur Jan liebt die Dinger, und ehrlich gesagt, ich bin eher froh, wenn das Fleisch vom Knochen fällt und ich es nicht mit den Händen essen muss. Es gibt für mich kaum etwas Schrecklicheres, als beim Essen so klebrige Finger zu haben, dass am Ende sogar Serviettenfussel daran haften.

Also, was tun? Natürlich – schmoren! Und weil ich noch einen Rest Portwein von einer tollen Führung bei Burmester übrig hatte, war klar, dass der in das Rezept muss!

Geschmorte Pouletkeulen mit Portwein und Pastinaken-Kartoffelstampf
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Zutaten für die Pouletkeulen:
  • 1 kg Pouletschenkel (ich habe Unterschenkel verwendet)
  • Mehl zum Wenden
  • ¼ TL Muskat
  • 1 TL Salz und Pfeffer
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 180 g Speckwürfel
  • 200 g braune Champignons
  • 1 Handvoll frischer Thymian, 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Orange (Saft)
  • 2 dl Portwein (Ruby)
  • 2 dl Pouletbouillon
  • Salz, Pfeffer nach Bedarf
  • Butter und Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung der Pouletkeulen:
  1. Zwiebeln und Knoblauch in feine Scheiben schneiden, die Champignons je nach Grösse vierteln oder halbieren.
  2. Die Pouletschenkel enthäuten. Mehl (ich hatte noch etwas Maismehl) mit Muskat, Salz und Pfeffer vermengen und die Schenkel darin wenden.
  3. In einer Pfanne Butter und Olivenöl erhitzen und die Schenkel ca. 2 Minuten pro Seite anbraten. Danach aus der Pfanne nehmen.
  4. Speckwürfel in der gleichen Pfanne anbraten, dann Zwiebeln, Knoblauch und Pilze hinzufügen und alles anbraten, bis es duftet.
  5. Portwein, Orangensaft und Pouletbouillon hinzugeben, aufkochen lassen.
  6. Die Pouletschenkel zurück in den Topf legen, Deckel drauf und bei niedriger Hitze ca. 60 Minuten schmoren lassen. Nach Bedarf würzen.
  7. Sobald die Schenkel zart sind, aus dem Topf nehmen und im Ofen warm halten.
  8. Die Sauce aufkochen und nach Belieben etwas einkochen lassen. Wer mag, kann sie mit 2 TL Maizena binden und mit etwas Rahm verfeinern.

Zutaten für den Pastinaken-Kartoffelstampf:
  • Ca. 1 kg mehligkochende Kartoffeln und Pastinaken (gemischt)
  • 250 ml Milch
  • 40 g Butter, in Stücken
  • ¼ TL Muskat, gemahlen
  • 1 ½ TL Salz (nach Geschmack)

Zubereitung des Pastinaken-Kartoffelstampfes:
  1. Gemüse schälen und in Stücke schneiden. Am besten wird es gedämpft – wenn du einen Steamer hast, top! Alternativ einfach im Wasser kochen (ca. 20 Minuten).
  2. In einem kleinen Topf die Milch mit der Butter und den Gewürzen erhitzen.
  3. Das gegarte Gemüse mit der Milchmischung vermengen und mit einem Kartoffelstampfer bearbeiten, bis der Stampf schön cremig ist. Abschmecken und ggf. nachwürzen.

Anrichten und geniessen! 
Jetzt kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Anrichten, servieren und geniessen! Die zarten Pouletkeulen, umhüllt von einer köstlichen, würzigen Sauce und dazu der samtige Pastinaken-Kartoffelstampf – einfach unwiderstehlich.

En Guete!

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Melanzane a la Giapponese

15/1/2025

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​Auberginen mal anders: Mit Unagi-Sauce, statt „Parmiggiana“ oder Ratatouille! 🍆✨

Auberginen sind grossartig – aber lass uns mal ein bisschen aus der Komfortzone raus und sie nicht immer in die klassische „Parmiggiana“ oder ins Ratatouille stecken! Heute gibt’s eine völlig andere Variante: marinierte Auberginen mit einer Unagi-Sauce glasiert, serviert zu Reis. Klingt zu exotisch für festgefahrene Italiener? Genau! 😎

Vielleicht denkst du jetzt „Unagi, was?“. Unagi ist das japanische Wort für Aal – der wird gegrillt und dann mit einer süßlich-herzhaften Sauce glasiert. Wir kennen das aus japanischen Restaurants, meist als Sashimi serviert. Aber heute spielen wir damit und verwandeln die Auberginen in ein kleines kulinarisches Meisterwerk! 😋

Und keine Sorge, du kannst die Sauce nach deinem Geschmack variieren – du musst nicht jedes einzelne Ingredient zu Hause haben, um diese Leckerbissen zu zaubern.

Für 3-4 Personen brauchst du
2 große Auberginen (geschält)

Für die Glasur
4  EL Sojasauce (ich habe halb mit Ponzu ersetzt –
gibt einen frischen Kick! 🍋)
4  EL Mirin
3 EL Sake (alternativ kannst du auch trockenen Weisswein oder Sherry verwenden)
2-3 EL Wasser (je nachdem, wie dick die Sauce sein soll)
1 Scheibe Ingwer oder etwas Chili (optional für den extra Kick 🌶️)

Zum Braten
Sesam- oder Erdnussöl

Zum Garnieren
Sesam, frisches Zwiebelgrün oder Limetten

Und so geht’s

Die Glasur Alle Glasur-Zutaten in einer Pfanne zum Köcheln bringen und etwa 10-15 Minuten einreduzieren lassen. Wenn es zu dick wird, einfach noch einen Löffel Wasser hinzufügen. Dann die Pfanne beiseitestellen – Ingwer und Chili rausfischen, damit sie nicht überhand nehmen. Diese Glasur kann auch prima im Voraus vorbereitet werden! 🤩

Auberginen vorbereiten Die geschälten Auberginen entweder dämpfen oder weich kochen, sodass du mit einer Gabel problemlos hineinpiken kannst. (Dämpfen bringt den Geschmack noch intensiver zur Geltung!)

Auberginen schneiden Die Auberginen in 8-10 längliche Stangen schneiden und in eine Schale mit der Glasur geben. Dann mit den Händen gut durchmischen, damit jede Stange schön von der süßen Unagi-Glasur umhüllt wird. 🔥

Braten In einer Pfanne mit etwas Sesam- oder Erdnussöl die Auberginen braten, bis sie dunkel duftend und karamellisiert sind. Der Duft wird dich umhauen! 🤤

Anrichten Die glasierte Aubergine auf Reis servieren und mit Sesam und Zwiebelgrün garnieren. Voilà!

Itadakimasu! 🎉
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Pollo Cacciatore

19/11/2024

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Pollo Cacciatore: Der Klassiker aus der Cucina Povera – Ein Fest für die Sinne

Stell dir vor: Es ist März, die Sonne scheint, die Luft ist frisch, und überall blühen die Mandelbäume. Ich werde – als stolze Erwachsene – dazu verdonnert, Pilze zu suchen. Pilze. Ehrlich gesagt, hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum das so viel Spaß machen sollte. Aber okay, weit und breit kein Pilz in Sicht, dafür aber eine ganze Wiese voller wilder Kräuter, Spargeln und Blumen. Und plötzlich ist da dieser magische Moment, in dem ich von einem skeptischen Pilz-Sucher zu einem begeisterten Kräuter-Sammler werde. An diesem Tag wurde aus dem klassischen Pollo Cacciatore ein Hase Cacciatore, der in einem traditionellen Tontopf im offenen Kamin schmorte – ein echtes Fest für die Sinne!

Aber keine Sorge: Heute gibt's die moderne Version des Gerichts, ganz in der Tradition der Cucina Povera, die mit einfachen, aber unglaublich leckeren Zutaten auskommt. Und ja, wer ein bisschen auf knusprige Haut steht, kann das Hähnchen auch noch kurz unter den Grill schieben. Einfach, aber genussvoll! (bei mir ein Muss!)

Was ist Pollo Cacciatore?
Pollo Cacciatore, oder „Poulet nach Art des Jägers“, ist ein klassisches Gericht der italienischen Cucina Povera – der „armen Küche“ Italiens. Die ursprüngliche Idee hinter diesem Gericht war weniger ein festliches Opferritual, sondern vielmehr eine pragmatische Lösung für die Zubereitung eines älteren Huhns, das nicht mehr für die Ei-Produktion genutzt wurde. In einer Zeit, in der Fleisch eher ein rares Gut war, wurde oft das Huhn verwendet, das der Bauernhof gerade hergab. Und genau dieses Huhn, mit einfachen, aber frischen Zutaten wie Tomaten, Kräutern und ein bisschen Wein, wurde zu einem köstlichen Festmahl.

Im Süden Italiens, wo die Sonne die Tomaten besonders gut reifen lässt, variiert das Rezept oft je nach Saison und Region. Was bleibt, ist das unverwechselbare Zusammenspiel der Aromen – ein Gericht, das schlicht, aber unglaublich lecker ist.

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Für mein Pollo Cacciatore für 6 Personen benötigst du folgende Zutaten:

ca. 850 - 1000 g Poulet Ober-/Unterschenkel 
mind. 250 g kleine Tomaten, halbiert
2 EL Tomatenmark, mit 4 EL heißem Wasser verrührt
1 Zwiebel, in dünnen Scheiben
2-3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 kleine Peperoncino, halbiert (wer es weniger scharf mag, lässt die Kerne weg)
1 Lorbeerblatt
Eine großzügige Menge frische Kräuter, zum Beispiel:
2-3 Zweige Rosmarin
2-3 Zweige Thymian
2-3 Zweige Oregano
3-4 Blätter Salbei
1,5 dl Weißwein (ein guter, trockener Weisswein, den du auch gerne trinken würdest!)
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Die Zubereitung

Vorbereitung Das Poulet großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. In einem grossen Bräter das Olivenöl erhitzen und die halbierte Peperoncino darin anbraten, damit das Aroma freigesetzt wird. Dann die Hähnchenteile rundherum goldbraun anbraten. Die Peperoncino anschließend herausnehmen. Zwiebeln und Knoblauch in den Bräter geben und kurz mitbraten, bis sie weich und aromatisch sind.

Wein und Tomaten Den Weisswein hinzugeben und die Hitze etwas erhöhen, damit der Alkohol verdampfen kann und der Wein auf etwa die Hälfte reduziert wird. Nun kommen die Tomaten, das Tomatenmark und die Kräuter dazu. Alles gut umrühren, die Hitze zurückschalten und das Gericht 60 bis 75 Minuten köcheln lassen, bis das Hähnchen schön zart und durchgegart ist – das Fleisch sollte dann fast von den Knochen fallen.

Knusprige Haut Wenn du, wie ich, auf knusprige Hähnchenhaut stehst, schiebe den Bräter kurz vor Ende der Garzeit unter den Grill im Backofen (180–200°C, je nach Gerät). Der Grill macht die Haut schön knusprig und gibt dem Gericht noch den letzten, unwiderstehlichen Kick.
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Servieren
Pollo Cacciatore schmeckt großartig mit einem Stück knusprigem Brot, Reis oder auch einem anderen Korn deiner Wahl. Das Gericht bringt nicht nur die Aromen des Südens Italiens direkt in deine Küche, sondern auch das Gefühl von Wärme und Gemütlichkeit. Ein echter Genuss, der mit Liebe und Geduld zubereitet wird und kaum Arbeit macht

Fazit
Pollo Cacciatore ist eines dieser wunderbaren Gerichte, die mit wenigen, aber kräftigen Zutaten auskommen und dabei unglaublich lecker sind. Es erinnert uns daran, wie mit einfachen Mitteln und ein wenig Zeit aus einfachen Zutaten ein echtes Festmahl entstehen kann. In der Tradition der Cucina Povera ist dieses Gericht ein Paradebeispiel für die Kunst der improvisierten Küche, die aus Notwendigkeit und Liebe zur guten Ernährung geboren wurde. Und manchmal ist es gerade diese Einfachheit, die am meisten begeistert.

Buon Appetito! 
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Mediterraner Siedfleischsalat

17/11/2024

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Mein Mediterraner Siedfleischsalat - Insalata di Bollito di Manzo- Resteküche deluxe!
Manchmal ist das Leben einfach: Du kochst etwas Gutes, und das Beste daran kommt erst später – beim Resteessen. Genau das passiert mit meinem mediterranen Bollito di Manzo Salat mit Tomaten, Artischocken und schwarzen Oliven. Glaubt mir, „Resteverwertung“ hat selten so lecker geschmeckt. 

Bollito  trifft Dampfgarer
Siedfleisch ist in unserer wie auch in der italienischen Küche ein Klassiker, bei dem Fleisch langsam gegart wird, um es zart und aromatisch zu machen. Ich lasse  inzwischen meinen Dampfgarer die Arbeit erledigen.
Warum? Weil ich mich nicht mehr darum kümmern muss, ob das Fleisch zu hart simmert, und das nervige Abschäumen entfällt auch. Win-win!
Und das Aroma? Das ist einfach unschlagbar. Ein Teil des Fleischs gibt’s klassisch mit Kartoffeln, aber der wahre Star kommt danach: der Salat!

Die Kunst des guten Geschmacks: Ein paar Tipps                                                 
Damit der Salat wirklich glänzt, kommt es auf die Zutaten an. Ich empfehle, bei den schwarzen Oliven genau hinzuschauen. Bitte keine gefärbten Billig-Oliven! Ja, ich meine euch, Eisen-II-Gluconat (E 579) und Eisen-II-Lactat (E 585)! 

Ich greife gerne zu den wunderbar schrumpeligen nach griechischen Art eingelegten Oliven, die oft aus Marokko kommen. Schön salzig und das exotischste was drin sein könnte ist die Zitronensäure.
Wenn ihr mögt, könnt ihr den Salat mit gerösteten Pinienkernen oder ein paar Anchovies aufpeppen – aber das ist optional.

Hier gilt: Folge deinem Geschmack!

Rezept: Bollito di Manzo im Dampfgarer

Für ein perfekt gegartes Siedfleisch braucht ihr:​
  • 800 - 1000 g Siedfleisch Rind
  • 2 Karotten oder Pastinaken, klein gewürfelt
  • 2 Selleriestangen, klein geschnitten
  • 1–2 Zwiebeln, halbiert und mit 5–6 Nelken gespickt
  • 2 Knoblauchzehen, angedrückt
  • 1 EL getrocknete Kräuter
  • 5–6 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
  1. Das Fleisch gut salzen und pfeffern.
  2. Gemüse und Gewürze in eine tiefe, geschlossene GN-Schale geben. Das Fleisch darauflegen.
  3. Im Dampfgarer bei 90 °C für 3 Stunden garen.
  4. Wenn ihr Kartoffeln dazu servieren wollt, gebt diese nach 2,5 Stunden mit in den Dampfgarer.

Für den Salat nehmt ihr etwa die Hälfte des gegarten Bollito di Manzo und ergänzt es mit diesen Zutaten:
  • Mundgerechte Stücke Bollito di Manzo (ca. die Hälfte des obigen Rezepts)
  • 2 Handvoll geviertelte Datteltomaten
  • 4 geviertelte eingelegte Artischocken
  • 2–3 EL entsteinte schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer und optional frische Kräuter

Dressing:

  • 5 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 2 TL Honig

So geht’s:
  1. Alle Salatzutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen.
  2. Die Zutaten für das Dressing gründlich emulgieren und über den Salat geben.
  3. Mit gerösteten Pinien- oder Mandelkernen garnieren – und fertig!

Buon Appetito!
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Lasst es euch schmecken und denkt daran: Manchmal sind die einfachsten Rezepte die besten. Mit meinem Bollito di Manzo-Salat vereinen sich italienische Tradition und mediterrane Aromen zu einem Gericht, das den Begriff „Resteverwertung“ auf ein ganz neues Niveau hebt. Na dann – auf die Resteliebe! 
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Ofengemüse-Parmesan-Cake

14/11/2024

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Würziger Ofengemüse-Parmesan-Cake mit Peperoni, Aubergine und Thymian
"Unsere Kühlschrank-Situation ist etwas mau: Da liegen noch zwei Spitzpaprika, eine nicht mehr ganz so schöne Aubergine und, was wohl mal eine Karotte war. Also perfekt für einen gemütlichen Abend allein – und was passt da besser als ein würziger Käse-Grillgemüse-Cake? Das Grundrezept ist flexibel, und ein Mixer ist nicht mal nötig. Ein Schwingbesen und ein Gummischaber reichen völlig!"

Zubehör / Zutaten
  • 1 Cakeform (26 cm Länge), gebuttert oder mit Backpapier ausgelegt
  • Backofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze
 
  • 180 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver, mit dem Mehl vermischt
  • 100 ml Milch (oder optional Buttermilch für eine leichte Säure)
  • 100 ml Olivenöl + etwas extra zum Rösten
  • 100 g geriebener Parmesan (Parmesan ist super geeignet, auch aus der Gefriertruhe!)
  • 2 Spitzpaprika (oder Peperoni nach Wahl)
  • 1 Aubergine, weicher Mittelteil entfernt
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Handvoll schwarze Oliven, entsteint
  • 3 Eier
  • Salz, schwarzer Pfeffer und  Thymian (frisch oder getrocknet)

Für die Dekoration: Restliches gebackenes Gemüse
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Zubereitung
  1. Gemüse vorbereiten: Die Peperoni, Aubergine und Lauchzwiebel in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Gut vermischen, sodass das Gemüse gleichmässig gewürzt ist.
  2. Rösten:
    Das gewürzte Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für etwa 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C rösten, bis es weich und leicht gebräunt ist. Diese Röstung bringt eine schöne Tiefe und Süße in das Gemüse. Danach etwas abkühlen lassen.
  3. Teig vorbereiten:
    Die Eier mit Olivenöl und Milch in einer großen Schüssel leicht schaumig schlagen. Dann Salz, Pfeffer, eine Prise Thymian und den geriebenen Parmesan hinzufügen. Das Mehl-Backpulver-Gemisch vorsichtig unterheben, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Gemüse und Oliven hinzufügen Das abgekühlte, geröstete Gemüse bis auf eine Handvoll unter den Teig heben. Die gehackten Oliven dazugeben und vorsichtig untermischen.
  5. In die Form geben Die vorbereitete Cakeform mit dem Teig füllen und das restliche Gemüse als Deko auf den Teig legen. Zum Schluss einige frische Thymianzweige darüber streuen, um eine schöne, rustikale Optik zu erzeugen.
  6. Backen Den Cake für etwa 50 Minuten backen, bis er goldbraun ist und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr haften bleibt. Sollte der Cake zu schnell bräunen, kann er mit Alufolie abgedeckt werden.
  7. Servieren Dieser herzhafte Gemüse-Cake schmeckt warm oder kalt und passt ideal zu einem frischen Tomatensalat, etwas gegrilltem Gemüse oder einfach pur als leichtes Hauptgericht.

Tipp Vor dem Servieren noch etwas Olivenöl über den Cake träufeln und eine Prise grobes Meersalz oder Pfeffer darüber streuen – das bringt einen extra Crunch und macht ihn besonders aromatisch. Ja dann, Salute denn ein Gläschen Wein passt besonders gut dazu.

Genuss pur Ein Cake, der einfach alles aus dem Kühlschrank rettet und dabei unwiderstehlich lecker ist.

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3x Rüebli-Glück: Rüeblimärt Aarau

10/11/2024

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3x Rüebli-Glück: Unser Spontan-Menü inspiriert vom legendären Rüebli-Kochbuch
Nach unserem erfolgreichen Rüeblimärt-Besuch am Mittwoch war Donnerstag dann voller spontaner Rüebli-Kochideen! Die Inspiration kam aus einem echten Klassiker: Sibylles „Rüebli-Kochbuch“ vom AT Verlag – ein Hochzeitsgeschenk von 1983 und Schatztruhe für kreative Rezepte.

Zum Zmittag gab’s zuerst meine süss-herben Honigkarotten mit Mandelsplittern (naja, eigentlich ohne Mandeln – die habe ich im Plauderrausch glatt vergessen) zusammen mit Ebly, das ich mit Peperonipaste etwas aufgepeppt habe. Sibylle, die Ebly bisher gemieden hat, war begeistert und musste gleich Nachschlag haben!

Als gemütlichen Zvieri gab’s dann das Rüebli-Kräuterbrot, inspiriert vom Rezept im Kochbuch, aber leicht abgewandelt: Statt Basilikum kam frischer Thymian und Oregano aus meinem Garten dazu, und Weißmehl ersetzte das Ruchmehl. Der Tomaten-Rüebli-Dip hätte es perfekt abgerundet – doch, Überraschung, es waren nicht mehr genug Rüebli da. Also half eine Aubergine spontan aus und der Tomaten-Auberginen-Dip war ein würziger Hit.

Hier unser rundum gelungene Rüebli Gerichte zum Nachmachen:

Honigkarotten mit Ebly – eine herzhafte, leichte Kombi fürs Zmittag*
Rüebli-Kräuterbrot mit frischen Gartenkräutern
Tomaten-Rüebli- oder Tomaten-Auberginen-Dip für einen würzigen Zvieri

*Tipp: Wer keinen Dampfgarer hat, kann die Rüebli einfach kurz vorgaren und dann in die Pfanne geben – schmeckt genauso gut!
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saftiges Rüeblibrot
500 g Mehl
2 KL Salz
20 g Hefe
20 g Butter
zusammen verreiben
 2.5 dl handwarme Milch 
beigeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten
200 g fein geraspelte Rüebli
2 EL frische Kräuter gehackt
unterkneten

in einer gefetteten Schüssel 1.5 Std gehen lassen. 
Teig nochmals durchkneten in eine 30cm Cakeform die zuvor mit Papier ausgelegt wurde geben und zugedeckt weitere 30 min gehen lassen. Zwischenzeitlich den Ofen auf 250° C vorheizen Ober-/Unterhitze. Das Brot 5 min backen dann Hitze auf 200°C reduzieren und 45 min weiterbacken. Auf ein Gitter geben und abkühlen lassen.

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Karotten Tomaten Aufstrich oder (Karottenmenge mit 1 Aubergine ca. 300gr ersetzen)
1 kleine Zwiebel fein gehackt
120 g Butter gewürfelt
250 g Rüebli gewürfelt oder Aubergine
120 g Tomatenmark
2 TL getrocknete Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum)
1 TL Salz
 Spritzer Granatapfelsirup alternativ Honig oder Zucker

Zwiebeln in ca. 1 EL Butter andünsten bis glasig. Gemüse beigeben und weich dünsten. Mark beigeben und gut unterrühren. Alle Gewürze und restliche Butter beigeben und ca 5 min Weiterköcheln lassen. 
Alle zutaten purieren. Mit Karotten eher feine Masse purieren bei den Augerginen daf es gerne kleine Auberginen Stücke beinhalten. Kann kalt wie auch warm serviert werden.
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Feine Honig-Rüebli – Für den besonderen Touch

Du brauchst
Vakuumbeutel oder Zip-Beutel
Dampfgarer oder Sous-Vide-Möglichkeit
Kleine ganze Karotten (oder in Stiften/Scheiben geschnitten)für 2 Personen
1 Zweig Thymian
Schnittknoblauchzweige (optional)
10 g Butter
Ein Hauch Vanillemark oder ausgekratzte Schote (optional)

Zubereitung
Die Karotten, den Thymian, die Schnittknoblauchzweige, Butter und Vanille (falls gewünscht) in den Beutel geben.
Den Beutel luftdicht verschliessen.
Die Karotten im Dampfgarer oder Sous-Vide bei 80°C für 1 Stunde garen.
Am besten lässt sich diese Zubereitung bereits am Vortag für Gäste vorbereiten.
Am Tag des Servierens: In einer Pfanne etwas Butter und Olivenöl erhitzen und die Karotten darin anbraten.
Mit Salz und Pfeffer würzen, frische Thymianblättchen hinzufügen und zum Schluss 2 TL Honig unterrühren.
Geröstete Mandelblättchen dazugeben und servieren.
Tipp: Kein Vakuumierer? Kein Problem! Einfach den Zip-Beutel in Wasser tauchen, um die Luft zu entweichen, und dann verschliessen.

Auf die schnelle gab es bei uns Ebly zubereitet wie Risotto dazu.

Dieses Menü ist perfekt für all jene, die Rüebli nicht nur in klassischen Rezepten, sondern auch in kreativen Varianten lieben. Egal ob als Brot, Dip oder zarte Honigkarotten – die Rüebli zeigen sich von ihrer besten Seite!
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