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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Mohn-Macarons mit weisser Himbeer-Ganache

30/11/2025

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Wenn der erste Frost über den Garten zieht, wird es still. Der Rosmarin hält sich tapfer, der Salbei duftet noch ein wenig, aber die Küchenzeit beginnt jetzt wieder drinnen. Konzentrierter, ruhiger – dafür intensiver. Es ist die Zeit, in der die Küche nach Mandeln, Zucker und warmem Ofen riecht. Die Zeit für Macarons.
Ich liebe diese kleinen Köstlichkeiten, nicht wegen ihrer Perfektion – sondern wegen der Ruhe, die sie verlangen. Sie zeigen alles: Zu lange gemischt, zu heiss gebacken, zu wenig getrocknet – und schon sprechen sie eine ganz eigene Sprache. Vielleicht ist das genau der Grund, warum sie mich immer wieder faszinieren.
Heute gibt es Mohn-Macarons mit einer weissen Himbeer-Ganache: elegant, zart duftend und doch mit Charakter. Ohne Farbstoffe, ohne Tülle, ganz schlicht – und genau deshalb schön.
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Mohn Macarons
Zutaten
  • 55 g gemahlene Mandeln, blanchiert
  • 55 g Puderzucker
  • 50 g Eiweiss (Raumtemperatur)
  • 50 g Feinkristallzucker
  • ½ EL Mohn ganz
  • 1 Messerspitze Weinsteinpulver

Zubereitung
1. Mandel-Puderzucker-Mischung
Mandeln und Puderzucker mischen und sehr fein sieben. Grobe Stücke aussortieren oder nochmals mahlen und erneut sieben.
2. Meringue über dem Wasserbad
Eiweiss, Zucker und Weinstein in einer sauberen, fettfreien Schüssel über einem warmen Wasserbad (max. 60 °C) verrühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Dann mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine 5–7 Minuten zu einer stabilen, glänzenden Meringue aufschlagen.

3. Macaronage – der wichtigste Moment
Mandelmischung in 2–3 Etappen unterheben. Nach der Hälfte den Mohn einarbeiten. Faltend arbeiten, bis die Masse langsam und glänzend vom Spatel fliesst (Lava-Effekt). Nicht überarbeiten.

4. Aufdressieren
Die Masse in einen Einweg-Spritzbeutel füllen, Spitze passend abschneiden (ca. 8 mm). Auf die Matte spritzen (oder auf Backpapier mit Schablone, Ø 3 cm).
Das Blech leicht antippen/klopfen, damit Luftblasen entweichen.

5. Trocknen lassen
Macarons ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis die Oberfläche beim Antippen trocken wirkt.
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6. Backen
140 °C Unter-/Oberhitze, ca. 15 Minuten, 2. Schiene von unten. Nach 10 min. Dampf entweichen lassen. Sie sind fertig gebacken wenn sie sich mit dem Finger nicht mehr auf der Matte bewegen. Nach dem Backen Matte direkt auf die kalte Stein-Arbeitsfläche ziehen und dort abkühlen lassen. Erst lösen, wenn sie wirklich kalt sind.

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​Weisse Himbeer-Ganache
fruchtig, frisch und stabil spritzfähig

Zutaten
  • 50 g Rahm
  • 1½ EL Himbeer-Konzentratpaste (z. B. Saracino)
  • 100 g weisse Couverture
  • 20 g weiche Butter

Zubereitung
  1. Rahm sanft erhitzen, Himbeerpaste einrühren.
  2. Über die gehackte Couverture giessen, 1 Minute ruhen lassen, dann glatt rühren.
  3. Bei ca. 35 °C die weiche Butter einmixen, bis die Ganache glänzt.
  4. Zugedeckt (Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche) auf Raumtemperatur abkühlen lassen, bis sie spritzfähig ist.
  5. In den Spritzbeutel füllen und die Macarons damit füllen.

Perfekt für Macarons, Tartelettes, Pralinen, Einlagen.

Warum das Entfetten so wichtig ist
Eiweiss reagiert empfindlich auf Fett. Schon kleinste Spuren von Butter, Eigelb oder ein leicht fettiger Schneebesen können verhindern, dass sich stabile Eiweissstrukturen bilden. Die Meringue wird dann nicht luftig, nimmt weniger Volumen an und bekommt keine festen Spitzen – und genau diese braucht es für Macarons.
​

Darum:
Schüsseln, Rührbesen und Kontaktflächen vor dem Aufschlagen mit etwas Zitronensaft oder Essig auswischen und trockenreiben. Das entfernt Fettspuren und stabilisiert gleichzeitig das Eiweiss – ein kleiner Handgriff mit grosser Wirkung.
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Pumpkin  Brownies – Schokosüss mit Kürbisduft

27/10/2025

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Wenn der Duft von geröstetem Kürbis, Schokolade und einer Prise Pumpkin Spice durch das Haus zieht, weiss ich: der Herbst ist da.
Aus meinem Vorrat an selbst gemachtem Kürbispüree entsteht jedes Jahr ein neues Lieblingsrezept – und dieses hier hat es direkt in die Cucina mia geschafft: Pumpkin Ricotta Brownies.
Saftig, fudgy, mit einem Hauch von Cheesecake – und dank dunkler Schokolade einfach zum Dahinschmelzen.
Ich liebe meine Brownies mit kräftiger 80 % Couverture, aber auch wer es milder mag, liegt mit 60 % Schokolade goldrichtig.
​
Bild
ZutatenFür den Brownie-Teig
  • 150 g dunkle Schokolade (60–80 %)
  • 120 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 60 g brauner Zucker
  • 2 Eier (Raumtemperatur)
  • 1 TL Vanilleextrakt 
  • 80 g Mehl
  • 30 g Kakaopulver
  • 1 Prise Salz

Für die Kürbis-Ricotta-Masse
  • 150 g Kürbispüree (gebacken & fein püriert)
  • 100 g Ricotta
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Maisstärke
  • ½ TL Zimt
  • ¼ TL Muskatnuss
  • oder statt Zimt und Muskat mein Pumpkin Spice Gewürz

Zubereitung
  1. Ofen vorheizen: 175 °C Ober-/Unterhitze.
    Eine quadratische Form (ca. 20 × 20 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Schokolade & Butter schmelzen.
    Über dem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle, dann leicht abkühlen lassen.
  3. Zucker & Eier cremig aufschlagen, Vanille zugeben, dann die geschmolzene Schokolade-Butter-Mischung einrühren.
  4. Mehl, Kakao und Salz unterheben, bis gerade so vermischt.
  5. Kürbis-Ricotta-Masse:
    Ricotta, Kürbispüree, Zucker, Ei, Maisstärke und Gewürze verrühren, bis eine glatte, leicht cremige Masse entsteht.
  6. Schichten & Swirls:
    Etwa zwei Drittel des Brownieteigs in die Form geben.
    Löffelweise die Kürbis-Ricotta-Masse darauf verteilen.
    Den restlichen Brownieteig darübergeben und mit einer Gabel marmorieren – feine Swirls ziehen, nicht zu viel rühren.
  7. Backen:
    35–40 Minuten, bis der Rand fest ist, die Mitte aber noch leicht feucht wirkt.
    (Ein Holzstäbchen darf mit ein paar Krümeln herauskommen.)
  8. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.
    Am besten über Nacht durchziehen lassen – dann verbinden sich Schokolade, Kürbis und Ricotta zu einem herrlich saftigen Ganzen.
Tipp aus meiner CucinaMein Kürbispüree bereite ich immer im Ofen zu – dadurch wird es aromatischer und leicht karamellisiert. Ich friere es in kleinen Portionen ein, damit ich im Herbst und Winter jederzeit ein Stück Sonne in meine Küche holen kann.
Das Pumpkin Spice Gewürz mische ich selbst aus Zimt, Muskat, Nelken, Ingwer und einer Prise Piment. Schon beim Backen duftet das ganze Haus danach – einfach himmlisch!
Wer mag, kann das Rezept auch als Dessert servieren:
Mit einem Klecks geschlagenem Rahm oder etwas Vanilleeis wird daraus ein festliches Herbst-Dessert.

​FazitDiese Brownies sind Herbst pur – dunkle Schokolade, cremiger Ricotta und feines Kürbispüree vereint in einem goldbraunen, duftenden Blech.
So schmeckt Wohlfühlen, wenn draussen der Wind weht und drinnen der Ofen summt.

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Vanille-Schnecken mit einem Hauch Sommer

14/7/2025

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Wenn das Haus still wird… und der Duft von Vanille in der Luft liegt

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Vanille-Schnecken mit Crema Pasticcera und Zitronennote
+ Sommertipp: mit frischen Kirschen einfach himmlisch
Gestern war so ein Sonntag: das Haus endlich ruhig, die jungen Wilden unterwegs, draussen flimmert die Sommerluft – und in meiner Küche breitet sich diese wohltuende Stille aus, die man nur kennt, wenn plötzlich keiner nach einem fragt. Keine „Mama, wo bisch?“ – nur ich, ein frischer Hefeteig, der Duft von Zitrone und Vanille, und ein inneres Glust-Geflüster: Vanilleschnecken. Mit Sommer im Herzen.
Diese Schnecken haben einen samtigen Kern aus Crema Pasticcera, verfeinert mit der Schale einer Biozitrone – so schmeckt der Sommer. Wer mag, darf jetzt zur Krönung greifen: ein paar frische, entsteinte Kirschen direkt auf die Creme streuen, bevor der Teig aufgerollt wird. Sie schmelzen beim Backen leicht ein und machen das Ganze – wie soll ich sagen? Einfach unverschämt gut.

Auch wenn die Jungmannschaft sich später regelrecht darauf gestürzt hat – drei davon habe ich gerettet. Die gab’s dann heute früh, mit einem stillen Kaffee. Und ja – sie sind auch am nächsten Tag ein kleines Glück.
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Rezept für Vanille-Schnecken mit Crema Pasticcera (ergibt ca. 12 Stück)

Für den Teig:
  • 220 g Milch (lauwarm)
  • 40 g frische Hefe
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 90 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • ½ TL Salz

Für die Füllung:
  • 500 ml Milch
  • Schale 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanillepaste oder 1 Vanilleschote
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 40 g Maisstärke oder feines Mehl
  • 20 g Butter (für den Glanz)
  • Optional: 150–200 g frische Kirschen, entsteint und halbiert

Für den Guss:
  • 3 EL Puderzucker
  • etwas Milch (bis streichfähig)

Zubereitung
1. Die Crema Pasticcera vorbereiten:
  • Milch mit Zitronenschale und Vanille aufkochen, dann vom Herd nehmen und mindestens 30 Min. ziehen lassen.
  • Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, Stärke einrühren.
  • Aromatisierte Milch durchsieben, etwa 4-5 EL langsam zur Eiermasse geben, rühren und  zurück in den Topf und unter Rühren aufkochen, bis die Creme eindickt.
  • Butter einrühren, Creme in eine Schüssel füllen und direkt mit Folie abdecken. Vollständig abkühlen lassen.
​
2. Hefeteig herstellen:
  • Hefe in der lauwarmen Milch mit 1 TL Zucker auflösen, 10 Min. stehen lassen.
  • Mit restlichem Zucker, Vanillezucker, Ei, Butter, Mehl und Salz zu einem glatten Teig kneten.
  • Abgedeckt 45 Min. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

3. Schnecken formen:
  • Teig rechteckig (ca. 40 × 30 cm) auswallen.
  • Creme gleichmässig aufstreichen. Optional die Kirschen darüber verteilen.
  • Längs aufrollen, in 12 Stücke schneiden und in eine gefettete Form (ca. 20 × 30 cm) legen.
  • Zugedeckt nochmals mind. 30 Min. gehen lassen.

4. Backen:
  • Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Schnecken 25–30 Min. goldbraun backen.

5. Guss & Finish:
  • Puderzucker mit Milch verrühren, noch warme Schnecken bepinseln.
    ​


Sommer-Extra: Kirsch-VarianteDie fruchtige Säure der Kirschen macht diese Schnecken zu einem richtigen Sommerhighlight. Wer’s besonders fein mag: Am Vortag die Kirschen leicht mit Vanillezucker marinieren, gut abtropfen und dann auf die Creme streuen. Das ergibt kleine Geschmacksexplosionen im weichen Hefeteig.

PS: Falls du wie ich am Sonntag plötzlich allein in der Küche stehst – nimm es als Einladung. Zum Backen, Durchatmen, Glücklichsein.
Denn manchmal ist die beste Gesellschaft einfach: der Duft von Vanille, Zitrone… und ein paar gerettete Schnecken.

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Perfektes Biskuit - Pan di Spagna

9/7/2025

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Hoch & luftig – so gelingt das perfekte Biskuit
Klassisches Pan di Spagna mit Grössentabelle & Sommerfüllung

Ein gutes Biskuit ist die Basis für unzählige Desserts und Torten – schlicht, luftig und doch stabil. Dieses klassische Grundrezept aus der Pâtisserie ist seit Jahrzehnten bewährt.
Mit ein paar einfachen Tricks gelingt es auch zuhause zuverlässig – hoch, fluffig und feinporig.
​
Hier findest du das Rezept, eine praktische Mengen-Tabelle für verschiedene Backformen, sowie eine sommerliche Mascarpone-Rahm-Füllung mit Vanille und Beeren.
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Grundrezept für Pan di Spagna (für 20 cm Ø – ca. 8 cm hoch)
  • 5 Eier (Grösse M)
  • 150 g Zucker
  • 75 g Mehl (z. B. Weiss- oder Zopfmehl)
  • 75 g Maizena (oder Kartoffelstärke)
  • 1 Prise Salz
  • Optional: Vanille oder Zitronenabrieb

Zubereitung:
  1. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen, Ränder nicht fetten.
  2. Eiweiss mit Prise Salz fettfrei steif schlagen, zur Seite stellen.
  3. Eigelb mit Zucker mindestens 8–10 Minuten hellschaumig schlagen.
  4. Mehl und Stärke mischen und über die Eigelbmasse sieben.
  5. Steifen Eischnee in mehreren Portionen vorsichtig unterheben.
  6. In die Form füllen und bei 160 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Min. backen.
  7. 👉 Die Ofentür während der ersten 25 Minuten nicht öffnen!

Nach dem Backen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig abkühlen.
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​Hier eine praktische Tabelle für die Grössen / Mengenrechnung. 

Formel zum Umrechnen:
1 Ei (Grösse M) = 30 g Zucker, 15 g Mehl, 15 g Stärke
→ Damit lässt sich die Masse für jede Form einfach berechnen.
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Bild

​5 Profi-Tipps für perfektes Biskuit
  1. Alles fettfrei: Eiweiss nur in sauberen, fettfreien Schüsseln schlagen. Auch Rührbesen und Spatel müssen rückstandslos sauber sein.
  2. Form richtig vorbereiten: Nur den Boden mit Backpapier belegen. Die Ränder bleiben trocken, damit der Teig „klettern“ kann.
  3. Backform-Material zählt: Am besten eignet sich Aluminium – es leitet die Hitze gleichmässig. Silikonformen sind hier ungeeignet.
  4. Zeit geben: Während des Backens Geduld bewahren. Den Ofen frühestens nach 25 Minuten kurz öffnen.
  5. Fein aromatisieren: Zitronen- oder Orangenabrieb, Vanille, ein Hauch Rum oder Amaretto geben dem Biskuit eine feine Note.
  6. Gebackenes Biskuit noch leicht warm in Klarsichtfolie packen und kühl stellen.  Am besten am Vortag zubereiten. 
  7. Kann geschnitten perfekt gefroren werden. Trenne es mit einem Backtrennpapier. Leicht gefroren kann es auch sehr einfach weiter verarbeitet werden.

Vielseitig einsetzbar – auch für Rouladen & BlechkuchenDieses klassische Pan di Spagna-Rezept eignet sich nicht nur für hohe Tortenböden – es lässt sich genauso gut auf dem Blech backen oder für Biskuitrouladen verwenden.

Für eine Biskuitroulade brauchst du lediglich eine dünnere Schicht Teig:
  • ca. 4 Eier, 120 g Zucker, 60 g Mehl, 60 g Stärke
  • Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen (ca. 30 × 40 cm)
  • Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten backen
​
🌀 Wichtig:
Den warmen Biskuit direkt nach dem Backen auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und sofort einrollen – so bleibt er elastisch.

Für fruchtige Blechkuchen (z. B. mit Aprikosen oder Beeren) kannst du das Grundrezept ebenfalls verwenden – einfach entsprechend auf Blechgrösse hochrechnen. Der luftige, neutrale Teig passt perfekt zu allen Fruchtbelägen.
​
Bild

Hier noch ein schnelles Rezept für eine Füllung eines Naked Cakes.

🍓 Sommerfüllung: Mascarpone-Rahm mit Vanille & Beeren

Diese leichte Creme passt ideal zu frischen Beeren und luftigen Biskuitschichten.
​
Zutaten:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 ml Rahm
  • 2–3 EL Zucker
  • 1 TL Vanillepaste oder das Mark einer Vanilleschote
  • 250–300 g Sommerbeeren (z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)

Zubereitung:
  1. Rahm mit Zucker und Vanille steif schlagen.
  2. Mascarpone glatt rühren, Rahm unterheben.
  3. Beeren vorbereiten (Erdbeeren klein schneiden), unterheben oder schichtweise einfüllen.

Tipp: Etwas Puderzucker mit Maizena sorgt für zusätzliche Standfestigkeit – besonders an heissen Tagen. (Sahnesteif Ersatz)
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 Für deine Mascarpone-Rahm-Füllung:Wenn du kein Sahnesteif zur Hand hast, kannst du alternativ verwenden:
Hausgemachter Rahm-Stabilisierer:
  • 1 TL Maizena
  • 1–2 TL Puderzucker
  • → zusammen mit dem Rahm aufschlagen

Wichtig:

→ Nicht einfach pur unterheben, sondern mit dem Rahm aufschlagen, damit sich die Stärke gut verteilt und binden kann.
→ Bei warmem Wetter oder längeren Transportzeiten zusätzlich auf Kühlung achten.

Vorteil: Keine Zusatzstoffe, Geliermittel und Zucker.

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Madeleines mit Nektarinen & Mandeln

7/7/2025

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Schrumpelig schön – Madeleines mit Nektarinen, Mandeln und Zitronenthymian

Kennt ihr das? Da liegt eine Nektarine in der Früchteschale, ganz still, und wird Tag für Tag ignoriert. Bis sie leise flüstert: „Jetzt oder nie.“
Genau so ging es mir. Zwei dieser schüchternen Exemplare habe ich gestern entdeckt – nicht mehr strahlend, aber duftend süss. Und ich wusste: Das gibt was Feines.
Denn manchmal sind es genau diese kleinen Rettungsaktionen, die in der Küche Magie entfalten.
 Aromakombination des Tages: Sonnengereifte Nektarinen, ein Hauch Zitronenthymian und ein fluffiger Madeleine-Teig. Mehr braucht es nicht für kleine Glücksmomente zum Kaffee oder Vanilleglace.
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Mein Rezept: Madeleines mit Nektarinen & Zitronenthymian
Für ca. 12–15 Stück (je nach Formgrösse)

Zutaten:
– 100 g Butter
– 2 Eier (Grösse M)
– 90 g Zucker
– 1 TL Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– Abrieb einer Bio-Zitrone
– 100 g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 1 reife Nektarine (ca. 100–120 g Fruchtfleisch), in kleine Würfel geschnitten
– 1–2 TL fein gehackter Zitronenthymian (oder normaler Thymian)

So geht’s:
  1. Butter schmelzen, leicht abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb 4–5 Minuten hell und luftig aufschlagen.
  3. Mehl mit Backpulver mischen, zur Eiermasse geben und unterheben.
  4. Flüssige Butter langsam einrühren.
  5. Nektarinenwürfel und Thymian unter den Teig heben.
  6. Den Teig 20–30 Minuten kühl stellen – so wird die typische Madeleine-Wölbung besonders schön.
  7. Form buttern und mehlen, Teig einfüllen (nicht ganz voll).
  8. Bei 190 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 12–15 Minuten goldgelb backen.
  9. Kurz abkühlen lassen, dann herauslösen und – wenn du magst – mit Puderzucker bestäuben.
​
Mein Tipp: Wer mag, kann noch einen Teelöffel Mandelmehl untermischen oder die Madeleines mit gehackten Pistazien toppen. Auch Lavendel oder Rosmarin passen als spannende Kräuternote. 

Ich habe etwas zuviel Nektarinen rein gemacht. Solltest du mehr Früchte oder gar purierte Früchte zugeben, erhöhe die Mehlmenge etwas. 

Diese Madeleines waren übrigens schneller weg als ich „Nektarine“ sagen konnte.

Und ehrlich: Ich bin froh, dass ich sie nicht mehr ignoriert habe.

Also: Werft keine Früchte weg – verwandelt sie lieber in kleine Glücklichmacher.

Und wenn ihr’s ausprobiert: Schreibt mir, was eure liebste Resteverwertung ist!
​
👉 Mehr Rezepte wie dieses findet ihr natürlich auf meinem Blog und auf Instagram @cucinamia.ch.

​
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Lievito Madre - milder ital. Sauerteig

1/7/2025

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Wenn das Kühlschrank-Tamagotchi den Geist aufgibt…

Wie ich meiner Lievito Madre neues Leben einhauche 

​Manche haben einen Hund, andere ein Meerschweinchen – ich hatte einen Sauerteig. Genauer gesagt: eine wunderbar gepflegte Lievito Madre. Ich habe sie gefüttert, gestreichelt (naja, fast) und geliebt. Doch dann kam das Leben dazwischen – oder besser gesagt: eine längere Abwesenheit und eine Männer-WG mit selektiver Wahrnehmung. Und was soll ich sagen? Mein Teigling war Geschichte. Und das ganz ohne Piepsen.

Denn anders als ein Tamagotchi meldet sich eine Lievito Madre nicht, wenn sie Hunger hat.

Aber... Schluss mit dem Trauerspiel – ich starte neu. Und diesmal bekommt mein Teig ein schönes Zuhause vorne im Kühlschrank. Und vielleicht sogar einen Namen.
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Mein neuer Ansatz: Lievito Madre mit Manitoba-Mehl und einem Hauch Honig

​Tag 1 – der Anfang vom Aufleben
Du brauchst:
  • 100 g Manitoba-Mehl (anderes backstarkes Weizenmehl Typ 0)
  • 50 g lauwarmes Wasser (26–28 °C)
  • ¼ TL flüssiger Honig

Und so geht’s:
  1. Alles gut miteinander verkneten, am besten von Hand.
  2. Eine glatte Kugel formen und mit einem Messer kreuzweise einschneiden – das ist kein Deko-Gag, sondern hilft beim Beobachten des Aufgehens.
  3. In ein Glas legen (Deckel nur locker auflegen) und 48 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 24–26 °C) ruhen lassen.
  4. Nicht stören – der Teigling schläft… äh… arbeitet.
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Der 8-Tage-Plan für eine stabile Lievito Madre

Ab Tag 3 beginnt das tägliche Auffrischen. Mein persönlicher Fahrplan sieht so aus:

​Tag 3–8:
– Jeweils 100 g der alten Madre mit 100 g Manitoba-Mehl und 50 g Wasser verkneten.

– Wieder eine Kugel formen, leicht einschneiden und bei Raumtemperatur ruhen lassen.

– Ab Tag 6 rolle ich sie jeweils in ein sauberes Tuch und gebe sie in ein Glas – das bringt Struktur und macht sie kompakter.
​
Am Tag 8 ist dein Teigling dann (hoffentlich) aktiv, geht brav auf und riecht angenehm mild-säuerlich. Ab jetzt darf er in den Kühlschrank umziehen – und will etwa einmal pro Woche aufgefrischt werden. Wie ein echter Mitbewohner eben.
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Und jetzt?
Leben mit der Madre… 
Wenn deine Lievito Madre sich gut entwickelt hat, kannst du sie ab sofort einmal pro Woche auffrischen.
Nimm dazu ca. 100 g vom Teig ab (zum Backen oder zum Weitergeben) und füttere den Rest wie gewohnt im Verhältnis 1:1:0.5 – also z. B. 100 g Madre + 100 g Mehl + 50 g Wasser.

Du brauchst nicht jedes Mal alles zu verwenden – ein Grundstock von 100–150 g im Kühlschrank reicht völlig aus. So bleibt sie fit und frisst dir nicht die ganze Speisekammer leer.

Und ja: Du kannst deine Madre natürlich auch weitergeben!
Wenn sie aktiv ist, riecht gut und geht zuverlässig auf, ist sie bereit, in neue Küchen auszuziehen. Ein kleines Gläschen davon mit Anleitung – das perfekte kulinarische Mitbringsel.

Ach ja, und das Beste: Je älter dein Sauerteig wird, desto stabiler wird er. Irgendwann brauchst du beim Backen keine zusätzliche Hefe mehr – dein kleines Teig-Wunder schafft das ganz alleine. Geduld zahlt sich aus.

Und weil ich hier im Haus die Mamma bin, braucht meine neue Mitbewohnerin dringend einen anderen Namen. Vielleicht „Nonna Lievita“? Oder „Signora Fermentina“? Ich bin offen für Vorschläge – Hauptsache, sie meldet sich nie wieder mit einem Piepton.

Hmm... Fermentina, ich glaube das ist es.

Anleitung zum ausdrucken
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