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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Kirsch Quarktorte

28/9/2024

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Gebackene Quarktorte mit Kirschen

Wer mich kennt, weiss, dass ich Süsses selten anrühre – salzige Snacks sind eher mein Ding. Doch ab und zu gönne ich mir gerne mal Cremes, Mousse oder Quarktorten, besonders, wenn sie nicht zu süss sind. 
Apropos Torte: Ihr könnt sie ruhig Cheesecake nennen, aber dieser Kuchen, vollgepackt mit Rahmquark, übertrifft jede Frischkäse-Variante bei Weitem.

Mein Favorit ist der Rahmquark von Emmi, kombiniert mit Vanillepuddingpulver von Dawa. Natürlich könnt ihr jedes Puddingpulver für 0,5 Liter Milch verwenden.

Zutaten für den Boden
200 gr Mehl, 100 gr Zucker, 1 Prise Salz, 1 EL Vanillezucker, 1 Ei (Gr. M), 100 gr Butter

Zutaten für die Masse
140 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, 4 Eier (ca. 220 gr), 100 gr weiche Butter, 200 gr Kirschen (frisch oder gefroren aufgetaut und abgetropft), 1 kg Rahmquark, 1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum kochen mit 500ml Milch)

Zubereitung
Springform (26 cm Ø) einfetten.

Für den Boden: Mehl, Zucker, Salz, Vanillezucker, Ei und Butter in Flöckchen zu einem Teig verkneten. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen (26 cm) und in die Springform legen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Für die Quarkmasse: Butter, Vanillezucker und Zucker cremig schlagen. Eier nach und nach unterrühren, dann den Quark und das gesiebte Puddingpulver einarbeiten. Kirschen vorsichtig unterheben.

Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 

Die Quarkmasse in die Springform geben, glatt streichen und auf der unteren Schiene 60–65 Min. backen.
Kuchen aus dem Ofen nehmen, vollständig auskühlen lassen. Danach aus der Form lösen und nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Tipp!
Um Risse in der Quarkmasse zu vermeiden, solltest du während des Backens die Ofentür möglichst selten öffnen, damit die Temperatur konstant bleibt. Dennoch, nach etwa 30 Minuten, wenn sich eine leichte Haut auf der Oberfläche gebildet hat und die Masse sich langsam hebt, nimm den Kuchen kurz aus dem Ofen. Verwende einen geölten Spachtel oder ein Messer, um die Haut vorsichtig vom Rand der Springform zu lösen. Dadurch kann der Kuchen gleichmäßig weiterbacken, ohne an der Form festzukleben. Setze ihn wieder in den Ofen und backe ihn fertig.

Dieser Trick sorgt für eine glatte Oberfläche und verhindert, dass die Quarkmasse zu stark aufreißt.

Der Kuchen hält sich im Kühlschrank 3–4 Tage und schmeckt auch ohne Früchte fantastisch.

Ich hoffe das Rezept gefällt euch!

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Pitabrote mit Feta Creme...

26/9/2024

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Gefüllte Pitabrote mit Feta Creme

Einige von euch haben ja schon längst vermutet, dass ich südländische Wurzeln habe – richtig geraten! Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Was glaubt ihr, passt noch zu meinem (angeblich hitzköpfigen) salentinischen Temperament? 

Ja, genau, ein Hauch Griechenland!

Als Halbitalienerin und Halbgriechin vereine ich das Beste aus beiden Welten – Leidenschaft für gutes Essen und die Kunst des Genießens! Was ich noch nicht verinnerlicht habe ist die Siesta. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden...
Lasst uns also eintauchen in die mediterrane Küche und das Leben feiern, mit einem einfachen  köstlichen griechischen Rezept!

Sou éfchomai kalí órexi  (ich wünsche guten Appetit)

Feta-Aufstrich
Zutaten: 200 g Feta, 1 EL Ricotta, 3 EL griechischer Joghurt, 2 EL Olivenöl, 1 kleine Knoblauchzehe, 1 EL frischer Oregano (alternativ Petersilie), 1 TL Zitronensaft, Pfeffer.

Zum Garnieren: ungesalzene Pistazien, geräucherter Paprika, Olivenöl.

Zubereitung:
Knoblauch pressen oder fein hacken, Feta zerbröseln und Petersilie fein schneiden. Alle Zutaten (außer der Garnitur) in einen Mixer geben und zu einer glatten Creme pürieren. In eine Schüssel füllen und mit Pistazien, Paprika und Olivenöl garnieren.

Pita Brote
Zutaten: 10 g frische Hefe, 270 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Honig (oder Zucker), 2 TL Olivenöl, 500 g Weizenmehl, 5 g Salz.

Zubereitung:
Hefe im lauwarmen Wasser mit Honig auflösen. Olivenöl, Mehl und Salz mischen, dann das Hefewasser dazugeben und zu einem glatten Teig kneten. Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Den Teig in 8 Portionen teilen, zu Kugeln formen und 10–15 Minuten ruhen lassen. Jede Kugel flach ausrollen (ca. Ø 15 cm) und weitere 15 Minuten ruhen lassen.

Ofen und Backblech oder -stein auf 250 °C vorheizen. Zwei Teiglinge auf das heiße Blech legen und 5 Minuten backen, bis sie sich aufblähen und leicht golden gebräunt sind. Die warmen Pitabrote unter einem Geschirrtuch abdecken, damit sie weich bleiben.


Servieren:
Pitas abkühlen lassen, Taschen einschneiden und mit Fetacreme und optional Grillgemüse, Falafel oder Grillfleisch füllen. In meinem Fall waren es kleine reife Datteltomaten die ich im Ofen mit der Schnittfläche unter dem Ofengrill karamellisieren liess. Dazu gabs für mich Falafel und für meine Männer ein Ribeye Steak. 
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Crostata di Mele

24/9/2024

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Crostata di Mele – Apfelkuchen mit Yufka-Teigblättern

Vor Kurzem habe ich zu einer gemütlichen Tavolata geladen, und die liebe Eliane hat mir einen Korb voll frischer Früchte aus ihrem wunderschönen Garten mitgebracht. Die Zwetschgen und Trauben habe ich im Nu vernascht, aber bei den Äpfeln ist das so eine Sache – ich mag sie am liebsten in verbackener Form. Ja, ich weiß, "ein Apfel am Tag…", aber zählt das auch für Apfelkuchen?

Für dieses Rezept greife ich gerne auf Yufka-Teigblätter zurück. Sie sind perfekt für süsse und herzhafte Gebäcke, da sie etwas dicker als Strudelteig sind. Zugegeben, ich mache vieles selbst, aber Strudelteig gehört nicht zu meinen Favoriten.

Für in Tarteform mit ca. 28cm Durchmesser. Meine habe ich in einer 22cm Form mit hohem Rand gebacken. Durch die Höhe habe ich den Kuchen am Ende mit Alufolie abgedeckt, weitere 10min weiter gebacken. 

Zutaten
5–6 Äpfel (am besten leicht säuerlich), Yufka-Teigblätter (10 Stück: 5 für den Boden und 5 für den Deckel), 125 gr Butter geschmolzen, 30gr  Zucker, ca. 150gr Puderzucker, 30ml Orangensaft, 20ml Grand Marnier oder Cognac, 2 Messerspitzen Vanillemark

Zubereitung
Die Äpfel schälen, in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Orangensaft, Grand Marnier, Vanille und 30 gr Zucker in eine grosse Schüssel geben.
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Für den Boden 5 Yufka-Teigblätter bereitstellen. Jedes Blatt mit geschmolzener Butter bestreichen und mit einem Esslöffel Puderzucker bestreuen. Auf diese Weise nach und nach alle 5 Blätter übereinanderlegen, bis ein Tarteboden entsteht.
Die marinierten Äpfel auf den Teigboden geben, dabei max. die halbe Flüssigkeit mit dazugeben.

Für den Deckel die restlichen 5 Teigblätter ebenso mit Butter und Zucker schichten und locker über die Äpfel drapieren – die Blätter dürfen ruhig etwas unordentlich und luftig liegen, wie Stofffalten.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft etwa 20-25 Minuten backen. Dabei den Kuchen im Auge behalten, damit er nicht zu dunkel wird.

Dazu passen hervorragend Vanille- oder Fior di Latte Glacé oder ein Klecks Rahm.
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Krustenbrot

23/9/2024

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​Frisch gebackenes Krustenbrot aus dem Gusseisenbräter – mit Joghurt und Balsamico

Heute habe ich etwas ganz Besonderes in meiner Küche gezaubert: Ein herrlich duftendes Krustenbrot, das während des Backens den Raum mit seinem aromatischen Duft erfüllt hat. Dieses Brot ist nicht nur einfach zu backen, sondern überrascht auch mit einer besonderen Zutat: Joghurt und Balsamico. Diese beiden sorgen für eine herrlich saftige Krume und eine knusprige, goldene Kruste.

Ich backe dieses Brot in einem gusseisernen Topf, weil er das perfekte Backergebnis liefert. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig, was dem Brot eine besonders knusprige Kruste verleiht. Der Joghurt bringt eine leichte Säure und Feuchtigkeit in den Teig, während der Balsamico ihm eine feine, komplexe Note hinzufügt. Es ist das perfekte Brot, das nicht nur mit feinen Aufstrichen hervorragend schmeckt, sondern auch dick mit Butter bestrichen ein wahrer Genuss ist.

Natürlich teile ich auch das Rezept, damit du dieses wunderbare Brot in deiner eigenen Küche nachbacken kannst. Einfach, rustikal und unwiderstehlich – so schmeckt mein Krustenbrot, direkt aus der Cucina mia.

Ich hoffe, es wird dir genauso viel Freude bereiten wie mir.

Zutaten
2.5 dl Wasser handwarm, 8 gr frische Hefe, 400 gr helles Dinkelmehl, 100 gr Roggenmehl, 100 gr Naturjoghurt mind 3.5% Fettanteil, 2 TL Salz, 1 TL Honig, 2 EL Balsamico

Zubereitung
Zuerst die Hefe in Wasser auflösen und kurz ruhen lassen. Mehle und Salz vermengen und gemeinsam mit dem Hefewasser und allen anderen Zutaten in der Küchenmaschine etwa 6-8 Minuten zu einem glatten, leicht klebrigen Teig kneten.

Den Teig in eine gefettete Schüssel geben, abdecken und für 1,5 bis 2 Stunden im Ofen bei eingeschaltetem Licht gehen lassen, bis er schön aufgegangen ist.

Während der Teig ruht, ein Stück Backpapier in einen runden Gusseisentopf (ca. 4L) legen. Achte darauf, dass das Papier nicht über den Rand hinausschaut, damit es beim Backen nicht verbrennt.

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Laib formen und vorsichtig in den Topf setzen. Das Brot mit einem Sieb leicht mit Mehl bestäuben und mit einer Klinge tief einschneiden, damit es beim Backen gut aufgeht.

Den Topf mit Deckel in den kalten Ofen stellen, bei 240°C Ober-/Unterhitze einschalten und das Brot für 45 Minuten backen. Danach den Deckel abnehmen und das Brot für weitere 10 Minuten backen, bis die Kruste schön knusprig ist.

Das fertige Brot auf ein Gitter heben und vollständig auskühlen lassen, bevor du es genießt.

Dieses Brot ist nicht nur einfach in der Zubereitung, sondern auch unglaublich vielseitig.
​Egal, ob als Beilage zu einer leckeren Mahlzeit, mit feinen Aufstrichen serviert oder pur mit Butter – es wird garantiert zum Highlight auf deinem Tisch.

Buon Appetito aus der Cucina Mia! 
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