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CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

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Crema Frangipane

4/2/2025

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Wie man traditionelle Frangipane-Creme herstellt
Frangipane-Creme – klingt doch wunderbar, oder? Diese herrlich aromatische, französische Gebäckcreme mit ihrem zarten Mandelgeschmack wird in vielen leckeren Desserts verwendet. Ob in der klassischen Galette des Rois (3 Königstorte), in Apfeljalousinen, Spitzbuben– Frangipane ist ein echter Allrounder, wenn es um gebackene Köstlichkeiten geht. Ich benutze Sie gerne unter Äpfel oder Birnen in Wähen.

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​Was ist Frangipane-Creme?

Frangipane-Creme entsteht, indem man zwei Cremes miteinander vereint: die Patisseriecreme  und eine aromatische Mandelcreme. Das perfekte Mischverhältnis ist 100 g Patisseriecreme auf 200 g Mandelcreme. Die Herstellung beider Cremes mag zunächst etwas aufwendig klingen, – es ist einfacher als du denkst und das Ergebnis wird dich absolut umhauen!

Während die Patisseriecreme mit Vanille verfeinert wird, bekommt die Mandelcreme ihren besonderen Kick durch einen Schuss Likör – hier eignet sich dunkler Rum oder ein fruchtiger Muskateller oder Ripasso perfekt.

Aromen wie Kaffee oder Schokolade ist möglich. Stelle dafür eine entsprechende Patisseriecreme her. Für Kaffe kannst du mit Aromapasten arbeiten oder löslichen Kaffee zur Milch geben. Gleiches gilt für Schokolade. benutze hierfür einen ungesüssten Kakao. 
Auch toll, ein Hauch Rosenwasser in die Mandelcreme geben und dafür den Rum weglassen. Ich mag es wenn das Mandelaroma intensiver ist und gebe gerne etwas Bittermandelaroma dazu.
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Zutaten für die Patisseriecreme:
  • 250 ml Vollmilch
  • 3 Eigelb (ca.60 g/M)
  • 45 g weißer Zucker
  • 20 g Maisstärke (Maizena oder Paidol)
  • 20 g Butter 
  • 1 Vanilleschote längs aufgeschnitten Mark ausgekratzt

Zubereitung:
  1. In einer Schüssel Zucker, Eigelb und Maisstärke gut vermischen.
  2. Die Milch in einen grossen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Vanillestengel aufschneiden, Mark auskratzen und beides zur Milch hinzufügen und warten, bis die Milch kurz vor dem Kochen ist.
  3. Wenn die Milch heiss ist, ein paar Esslöffel der heissen Milch in die Schüssel mit den Eigelben geben und gut umrühren. Nach und nach wiederholen und schliesslich die restliche Milch hinzufügen. Dies verhindert dass dein Ei zu Rührei stockt! Vanilleschote entfernen und zBsp. in Vanillezucker weiterverwerten.
  4. Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. 
  5. Nach wenigen Minuten beginnt die Masse einzudicken. Nun kräftig rühren,  bis die Creme eingedickt ist.
  6. Vom Herd nehmen. Die Butter hinzufügen und gut verrühren, bis sie vollständig eingearbeitet ist. Die Creme mit Frischhaltefolie auf der Oberfläche abdecken und beiseite stellen. 

Zutaten für die Mandelcreme:
  • 120 g Puderzucker
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 2 Eier M
  • 120 g gemahlene Mandeln (Intensiveres Aroma? Röste die Mandeln)
  • 3 EL dunkler Rum, Likör oder Aromen

Zubereitung:
  1. Butter und Puderzucker in eine Schüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Paddelaufsatz bei mittlerer Geschwindigkeit gut vermengen.
  2. Die Eier unter ständigem Rühren nach und nach hinzufügen und vollständig unter arbeiten, bis eine homogene Masse entsteht. Solange weiterrühren bis eine glatte Masse entsteht.
  3. Das gemahlenen Mandel unterrühren
  4. Zum Schluss den Likör oder Aromen hinzufügen.

Fertigstellung der Frangipane-Creme:
Um die Frangipane-Creme zuzubereiten, mischst du 2 Teile Mandelcreme mit 1 Teil Patisseriecreme. Das bedeutet, du nimmst 300 g Mandelcreme und 150 g Patisseriecreme und rührst sie mit einem Spatel vorsichtig zusammen, bis die beiden Cremes gut miteinander verbunden sind. 
Jetzt ist deine Frangipane-Creme fertig! 

Die Creme ist in einer Tupperbox ca. 3 - 4 Tage im Kühlschrank haltbar. 

Tip: Nach Gusto kann das Verhältniss angepasst werden. Wunderbar als Einlage in einem Gugelhopf oder auf dem Boden einer Fruchtwähe. 

Heute habe ich die Frangipane mit Kirschen zusammen gebacken. Ich habe immer einen Vorrat Früchte in der Gefriertruhe. Gnz toll als Jalousinen aus einem fertigen Blätterteig.

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Fette Biscottate con Olive e Erbe

15/1/2025

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Zwieback Kekse mit Oliven und Kräutern

Herzhafte Biscotti? Aber klar doch! Wer mich kennt, weis inzwischen: Ich würde jede noch so kunstvolle Torte oder die feinste Pâtisserie mit einem müden Blick abtun, wenn ich dafür einen guten herzhaften Snack haben könnte. 

Ja, ich gebe es zu – auch die ordentlichen, altmodischen Chips à la Zweifel und Fonzies finde ich unwiderstehlich. Mit dieser Beichte habe ich wohl meine sonst so feine Nase und Gaumen vor den Kopf gestossen...
Ach, die Laster, die Laster... ;)

Aber zurück zum Thema: Wie wäre es, mal herzhafte Biscotti zu backen?
Ja, richtig gehört – Zwieback im italienischen Stil, zwei Mal gebacken! 
"Biscotto" kommt nämlich von dem italienischen „bis“ (zwei) und „cotto“ (gebacken), was bedeutet, dass diese Kekse nach dem ersten Backen noch einmal getrocknet oder gebacken werden, um ihre bekannte knusprige Konsistenz zu bekommen.
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Falls euch das noch nicht überzeugt hat, stellt schon mal die Weingläser bereit, denn diese Biscotti sind es wert, mit einem guten Glas zu geniessen.

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Zutaten
450 g Mehl (Type 00)
2 gestrichene TL Backpulver
220 g Oliven (oder eine Mischung aus Oliven und getrockneten Tomaten*)
1,25 dl Milch
½ TL Salz
2-3 EL frische Kräuter (ich nehme Thymian und Rosmarin, fein gehackt)
90 g Parmesan, Pecorino oder Appenzeller (je nach Laune und Vorrat)
2 Eier (M)
Zubereitung:

Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Oliven entsteinen und klein schneiden. Falls du getrocknete Tomaten verwendest, diese ebenfalls klein hacken. Den Käse fein reiben.

Eine quadratische Backform oder Rahmen  (ca. 15 -20 cm) mit Backpapier auslegen. Ich habe mich mit einer GN 1/4 aus dem Steamer zufrieden gegeben.

Alle Zutaten ausser den Eiern und der Milch in einer grossen Schüssel gut vermengen. In einer separaten Schüssel Eier und Milch gut verrühren.
Das Eier-Milch-Gemisch zum Mehl-Kräuter-Mix geben und alles zu einem  Teig verkneten. Den Teig in die vorbereitete Form drücken und 25-30 Minuten backen.

Den Brotlaib aus dem Ofen nehmen und ca. 20 Minuten abkühlen lassen.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den abgekühlten Laib mit einem Brotmesser in dünne Scheiben schneiden und die Biscotti auf den Blechen verteilen. Für weitere 20 Minuten goldbraun und knusprig backen.

Fertig! In einer Keksdose bleiben sie länger frisch.

* Ich benutze sehr gerne schwarze salzige mit Stein. Nehmt euch die Zeit Oliven zu entsteinen der Geschmack ist einfach besser. Zudem wählt ungefärbte Oliven. Nicht alle schwarzen Oliven sind wirklich schwarz.

Tipp Wer’s schärfer mag, kann auch Peperoncini, Knoblauch oder rote Pfefferkörner in den Teig mischen.

Und jetzt... Gin, Gin, Baby! 😉

Bon Appetito!
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Feigen Mandel Cantucci

17/12/2024

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Weihnachtliche Cantucci mit Feigen und Orange
Weihnachten – die perfekte Zeit für festliche Düfte und leckere Spezialitäten. Diese Cantucci mit einer festlichen Note aus Feigen, Orange und Zimt passen hervorragend zu der besinnlichen Jahreszeit. Sie sind knusprig, aromatisch und ein wahrer Genuss zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Hier ist ein Rezept, das den weihnachtlichen Zauber in jedem Bissen verspricht:
Zutaten:
3 Eier (Größe M)
1 Eigelb
1 Orange (Zeste, fein gerieben)
280 g Puderzucker
150 g ungeschälte Mandeln
150 g getrocknete Feigen, gewürfelt
320 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 - 2 Msp. Lebkuchengewürz
Etwas Bittermandelaroma oder 1-2 EL Amaretto

Zubereitung:
  1. Ofen vorbereiten: Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Teig herstellen: In einer großen Schüssel die Eier, das Eigelb, die fein geriebene Orangenschale und den Puderzucker gut miteinander verrühren. Mandeln, Feigenwürfel, Weizenmehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Bittermandelaroma (oder Amaretto) hinzufügen. Alles mit einem Mixer oder per Hand zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. Teig weiterverarbeiten: Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und kurz durchkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, etwas Mehl einkneten.
  4. Cantucci formen: Den Teig in 4-5 Portionen teilen und daraus Rollen mit etwa 3 cm Durchmesser formen. Diese Rollen mit Abstand auf ein Backblech legen.
  5. Backen (erste Runde): Die Oberflächen der Teigrollen leicht mit Wasser bepinseln und mit etwas Zucker bestreuen. Die Rollen im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  6. Abkühlen und nachbacken: Die Cantucci aus dem Ofen nehmen und 20 Minuten abkühlen lassen. Dann die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren. Die abgekühlten Teigrollen schräg in etwa 1,5 cm dicke Stücke schneiden und mit den Schnittflächen nach unten auf das Blech zurücklegen.
  7. Backen (zweite Runde): Die Cantucci nochmals für 15-18 Minuten in der Ofenmitte backen, bis sie schön knusprig sind.
  8. Abkühlen lassen: Nach dem Backen die Cantucci auf einem Gitter auskühlen lassen. Sobald sie vollständig abgekühlt sind, können sie in einer luftdichten Dose oder Tupperware aufbewahrt werden.
Genuss-Tipp: Die Cantucci schmecken besonders gut, wenn sie mit einer Tasse heissem Getränk wie Glühwein, Kaffee oder Tee serviert werden.
Diese weihnachtlichen Cantucci sind eine wunderbare Ergänzung zu den festlichen Leckereien und bieten eine köstliche Kombination aus Süsse, Fruchtigkeit und Gewürzen.
Viel Spaß beim Backen und Geniessen! 🎄🍪


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Marzipan Stollen

13/11/2024

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Dieses Jahr habe ich die wunderbare Gelegenheit, ein Rezept in der Aarauer Weihnachtszeitung zu veröffentlichen – ein echtes Highlight für mich! Was könnte in der Adventszeit besser passen als ein saftiger Marzipanstollen? Das Rezept vereint Rumrosinen, aromatische Gewürze und reichlich Butter zu einem feinen Gebäck, das nach einer Woche Ruhezeit seinen vollen Geschmack entfaltet. Ich freue mich sehr darauf, wenn es nachgebacken und genossen wird – eine kleine Köstlichkeit für die Weihnachtszeit!

Saftiger Marzipan Stollen für die Weihnachtszeit

Für den Hefeteig
100 g Zucker
1 gehäufter EL Vanillezucker
125 ml Milch
20 gr frische Hefe
500 gr Weizenmehl (Type 405)
1/4 TL Zimt
1 Msp. Kardamom
2 Msp. Muskatblüte
½ TL Salz
2 Eier (Gr. M)
100 gr zimmerwarme Butter
100 gr Orangeat
Abrieb einer Bio-Zitrone
120 gr Rosinen, am Vortag in Rum eingelegt
100 gr mittelgrob gehackte Mandeln
500 gr Marzipanrohmasse (Backmarzipan)

Zum Fertigstellen
100 g Puderzucker
80–100 g geschmolzene Butter


Zubereitung

Hefeteig ansetzen Zucker, Vanillezucker und Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Die Hefe hineinbröseln und unter Rühren auflösen. Mehl, Zimt, Kardamom, Muskatblüte und Salz in eine große Rührschüssel geben. Eier und Butter hinzufügen, dann die Hefe-Milch-Mischung zugießen. Alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine ca. 6–8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Aromatisieren und ruhen lassen Orangeat, abgetropfte Rum-Rosinen und gehackte Mandeln zum Teig geben und kurz durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen, abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 1–1,5 Stunden gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrössert hat.

Stollen formen Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut kurz durchkneten und halbieren. Jede Teighälfte zu einem Rechteck (ca. 20 x 30 cm, etwa 1 cm dick) ausrollen. Das Marzipan ebenfalls halbieren, durchkneten und auf etwas Puderzucker zu zwei Platten ausrollen. Je eine Marzipanschicht auf ein Teigrechteck legen. Die Teige von beiden Seiten zur Mitte hin aufrollen, wobei eine Seite etwas weiter gerollt wird, um die typische Stollenform zu erhalten. Die grössere Rolle leicht auf die kleinere drücken.

Backen Den Stollen abgedeckt weitere 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Stollen ca. 35 Minuten backen, nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten.

Fertigstellen und Lagern Den noch heissen Stollen auf ein Kuchengitter setzen und grosszügig mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Nach dem Abkühlen mit reichlich Puderzucker bestäuben. Den Stollen luftdicht in Folie einwickeln und an einem kühlen Ort mindestens eine Woche lagern, damit er sein volles Aroma entfalten kann.

Viel Freude beim Backen und Geniessen!
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Crostata mit Himbeerfüllung

4/11/2024

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In Italien sind süsse Tarte (Crostate) und Kuchen zum Frühstück gang und gäbe. Die Vielfalt reicht von klassischem Mürbeteig bis zu Varianten mit Vanille oder Schokolade, gefüllt mit Marmelade, die in allen erdenklichen Sorten daherkommt. Diese Version mit Zitronenteig und Himbeerkonfitüre bringt ein bisschen italienisches Dolce Vita an den Frühstückstisch – oder auf die Kaffeetafel.

Rezept für Zitronen-Himbeer-Tarte
Zutaten für den Zitronen-Mürbeteig (für eine Tarte mit Deckel oder Gitterdecke)
300 gr weiche Butter
200 gr Puderzucker
1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt; die Schote kann für selbstgemachten Vanillezucker weiterverwendet werden)
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
Schale einer Bio-Zitrone, fein gerieben
500 gr Mehl gesiebt
1 Glas Himbeerkonfitüre


Teig zubereiten Die Butter in eine grosse Rührschüssel geben. Puderzucker, Vanillemark und eine Prise Salz hinzufügen und mit dem Mixer cremig rühren.
Das Ei und die Zitronenschale dazugeben und kurz weiterrühren.
Das Mehl sieben und zügig unter die Masse mischen. Den Teig nur so lange kneten, bis sich alle Zutaten verbunden haben – nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh.
Den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier auf etwa 3 mm Dicke ausrollen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backen Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eine Tarteform einfetten und mit dem gekühlten Teig auskleiden. Den Boden leicht mit einer Gabel einstechen.
Die Himbeerkonfitüre gleichmässig auf dem Teigboden verteilen. Für einen klassischen Look kannst du den restlichen Teig entweder als Deckel auflegen oder in Streifen schneiden und ein Gittermuster legen.
Die Tarte im unteren Drittel des Ofens etwa 25 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.

Fertigstellen Die Tarte aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen und servieren. Passt zu Fior die Latte Glacé oder einfach so zum Kaffi

Tipp Falls Teigreste übrig bleiben, können diese wunderbar ausgestochen und als knusprige Guetzli serviert werden!
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EInfache Cantucci

20/10/2024

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 Cantucci, auch als "Biscotti di Prato" bekannt, haben ihre Wurzeln in der Toskana und sind seit dem 16. Jahrhundert fester Bestandteil der italienischen Backtradition. Ursprünglich wurden sie als knuspriges Gebäck ohne Fett oder Feuchtigkeit zubereitet, um ihre Haltbarkeit zu verlängern – ideal für lange Reisen. Heute sind sie aus italienischen Cafés nicht mehr wegzudenken und werden traditionell mit einem Glas Vin Santo oder, wie bei mir, mit einem guten Kaffee genossen.

Mein einfaches Rezept für Cantucci
Für mich gehören Cantucci genauso zum Kaffee wie für manche der Zucker – ich kann einfach nicht ohne sie! Jeden Morgen gönne ich mir zwei Stück zum Tunken, und ich backe regelmäßig Nachschub, damit das Glas neben meiner Kaffeemaschine ja nicht leer wird. Meist halte ich es schlicht: ohne viel Schnickschnack, damit der natürliche Geschmack der Mandeln im Vordergrund steht. Aber in der Vorweihnachtszeit mache ich gerne verschiedene Sorten zum Verschenken – das bringt etwas Abwechslung und macht anderen eine Freude.

Hier mein bewährtes Rezept für klassische Cantucci:

Zutaten:
4 Eier (Größe M)
300 gr Puderzucker
250 gr ungeschälte Mandeln
350 gr Mehl (Typ 00 oder alternativ Weizenmehl)
1 TL Backpulver
ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma

Optional:
2 EL Amaretto oder Frangelico (für ein besonders feines Aroma), Orangenabrieb

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ein Ei trennen und das Eiweiß beiseite stellen.
Mehl, Backpulver und Puderzucker zusammen in eine Schüssel sieben.
Das Eigelb, die 3 restlichen Eier sowie das Bittermandel-Aroma (und optional den Likör) hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen, weichen Teig verkneten. Nach und nach die Mandeln unterarbeiten. Falls nötig, noch etwas Mehl einarbeiten, bis der Teig nicht mehr klebt.
Den Teig in 4-5 gleich große Stücke teilen und daraus Rollen formen. Ich bevorzuge eher kleinere Cantucci, daher sind meine Teigrollen etwa 3 cm breit.

Die Rollen auf ein Backblech legen, mit etwas Eiklar bepinseln und mit Zucker bestreuen. In der Mitte des Ofens für 25 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten ruhen lassen.

Die Ofentemperatur auf 160°C reduzieren.

Die leicht abgekühlten Rollen schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden – am besten mit einem Brotmesser. Die Cantucci mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen und weitere 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Anschliessend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Fertig sind deine knusprigen Cantucci, die sich hervorragend zu Kaffee oder auch als kleines Geschenk eignen!
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