• Home
  • Ueber mich
  • Shop
  • Blog
  • Kurse & Anlässe
  • Kontakt
    • Datenschutz
CUCINA MIA

Rezepte aus meiner Küche

„Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen eine Kunst.“
​– François de La Rochefoucauld

Kategorien

Alle
Andere Gerichte
Aus Dem Wasser
Brot
Dips
Eingemacht
Eintopf
FUNFACT
Gebäcke
Gewürze
Pasta
Tartes

Focaccia mit Tropea Zwiebeln

9/6/2025

0 Kommentare

 
Pfingstmontag, Garten, Focaccia-Glück
​Pfingstmontag gegen Abend. Die Sonne steht schon tief, die Gläser sind bereit, der Garten duftet nach Rosmarin und frisch gebackener Focaccia. Ich erwarte Sinem – sie kommt vom Restaurant Homberg, und wir wollen bei einem Apero die nächsten gemeinsamen Projekte besprechen. Und wo ginge das besser als draussen, mit einem eisgekühlten Marendry Spritz in der Hand, frischer Focaccia aus dem Ofen, etwas Feinem zum Dippen – und guter Gesellschaft?
Heute habe ich ein neues Mehl ausprobiert: Focaccia mit dem Aria-Mehl von Caputo, das bereits getrockneten Lievito Madre enthält. Ideal für Tage, an denen man den Teig ruhig mal 6–8 Stunden in Ruhe gehen lassen kann, wie bei mir heute.
Bild

Das Rezept – meine schnelle Garten-Focaccia mit Tropea-Zwiebeln

Zutaten für ein Backblech (ca. 25 x 35 cm):
– 500 g Aria-Mehl (Tipo 0, Caputo)
– ca. 350 g warmes Wasser (ca. 40 °C)
– 8 g frische Hefe
– 1 Prise Zucker
– 2 gestr. TL Salz
– 2 gestr. TL Gerstenmalz (alternativ Honig)
– 2–3 EL Olivenöl für den Teig
– zusätzlich etwas Semola zum Formen
Für den Belag:
– 1 grosse Tropea-Zwiebel
– Frische Kräuter (z. B. Thymian, Oregano)
– Etwas Olivenöl, Balsamico, optional Honig und Peperoncini
​
Bild
Zubereitung:
  1. Hefe und Zucker im warmen Wasser auflösen. Mit Mehl, Salz, Malz und Olivenöl in der Küchenmaschine 6–8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  2. In eine geölte Teigwanne geben. Nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten, dann 5–6 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Danach nochmals falten und 1 weitere Stunde ruhen lassen.
  4. Backofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Teig auf etwas Semola geben, auf ca. 25 x 35 cm auseinanderziehen.
  5. Tropea-Zwiebel in feine Scheiben schneiden, mit etwas Olivenöl, Balsamico, Kräutern und wer mag, Honig und Peperoncini marinieren.
  6. Teig mit Olivenöl einmassieren, Zwiebeln darauf verteilen.
  7. Auf unterster Schiene ca. 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten evtl. mit Alufolie abdecken, falls die Zwiebeln zu dunkel werden.

Warum Tropea-Zwiebeln?
Die roten Zwiebeln aus Tropea – einer kleinen Stadt an Kalabriens Küste – sind eine echte Delikatesse: süsslich-mild, zart im Biss und voller Aroma. Sie eignen sich perfekt zum Rohverzehr, karamellisieren aber auch herrlich im Ofen.
​Ich kaufe sie fast immer bei Delizie e Sapori di Laura in Erlinsbach – sobald die Saison startet, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue. Ihr unverwechselbarer Geschmack hebt einfache Gerichte wie Focaccia oder Salate auf ein neues Level. Und: Sie sehen einfach wunderschön aus, mit ihrem violetten Schimmer und dem feinen Duft nach Süden.
​

0 Kommentare

Tropea Zwiebeln süss sauer

4/6/2025

0 Kommentare

 
Süsse Verführung aus Kalabrien – warum ich Tropea-Zwiebeln liebe.
Es gibt so Produkte, die muss man einfach ins Herz schliessen – bei mir sind das definitiv die wunderbaren roten Zwiebeln aus Tropea. Ihre leuchtende Farbe, der milde, fast schon süssliche Geschmack und das feine Aroma machen sie zu einer meiner liebsten Zutaten.
Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder bei Laura von Delizie e Sapori in Erlinsbach vorbeigehe und mir ein paar schöne Exemplare hole. Bei Laura weiss ich: Hier bekomme ich Qualität – frisch, authentisch und direkt aus Italien. Apropos feine DInge, den Balsamico habe ich von Delizie d'Amelia in Geuensee. Bist du aus dieser Region, lohnt es sich da mal vorbei zu schauen. 

In meiner Cucina verarbeite ich die Tropea-Zwiebeln besonders gerne confiert – ganz langsam in Rotwein und Balsamico geschmort, mit etwas Thymian und einer Spur Zucker. So entstehen herrlich glänzende Zwiebeln, die perfekt zu Käseplatten, Antipasti oder als kleines Extra auf knusprigem Brot passen.
Das Rezept dazu? Ganz einfach, probier es aus – du findest es unten. Und wenn du noch nie Tropea-Zwiebeln probiert hast: Es wird höchste Zeit!
​
Bild

Zwiebeln aus Tropea confiert

Zutaten:
  • 500 g rote Tropea-Zwiebeln, in feine Spalten geschnitten
  • 2–3 Zweige Thymian (alternativ Rosmarin für einen kräftigeren Geschmack)
  • 1 EL gutes Olivenöl extra vergine
  • 20–25 g Rohrohrzucker (oder alternativ: Honig für eine feinere Note)
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 2–3 EL Aceto Balsamico di Modena (je nach gewünschter Säure) 
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

  • 1 Glas mit 0.5dl Inhalt oder 2-3 kleine.
Bild

​Zubereitung:
  1. Vorbereitung: Sterilisiere Gläser und Deckel (z. B. 10 Minuten in kochendem Wasser oder im Backofen bei 120 °C).
  2. Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Thymian bei mittlerer Hitze glasig dünsten, ohne Farbe nehmen zu lassen.
  3. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen.
  4. Mit Rotwein ablöschen und einige Minuten einkochen lassen.
  5. Balsamico einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Bei niedriger Hitze ca. 20–30 Minuten confieren, bis die Zwiebeln weich sind und die Flüssigkeit sirupartig reduziert ist.
7. Abfüllen: Die heisse Masse sofort in die vorbereiteten heissen Gläser einfüllen (randvoll oder mit ca. 0,5 cm Rand). Deckel fest verschliessen.

8. Optionales Nachsterilisieren: Für längere Haltbarkeit (besonders bei weniger Zucker / ohne Konservierungsmittel) die gefüllten Gläser nochmals 10–15 Minuten bei 90 °C im Wasserbad oder Dampfgarer nachsterilisieren.

Lagerung:
Kühl und dunkel lagern. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und rasch verbrauchen.

Serviervorschlag:
Zu Käse, Antipasti, gegrilltem Fleisch, Burgern, Crostini oder als kleines Mitbringsel aus der Küche.

Ich fülle die Zwiebeln immer in kleine Gläser ab – so habe ich sie das ganze Jahr über griffbereit und sie eignen sich auch wunderbar als Geschenk aus meiner Küche.

PS: Wer sich fragt, warum gerade diese Zwiebeln so besonders sind:
Sie wachsen auf den fruchtbaren Böden und unter der Sonne Kalabriens, rund um das malerische Städtchen Tropea. Durch das besondere Klima entwickeln sie ihren feinen, süsslichen Geschmack und die zarte Konsistenz. Kein Vergleich zu „normalen“ roten Zwiebeln!
Also beim nächsten Besuch bei Delizie e Sapori ruhig ein Bund mitnehmen. Es lohnt sich!

0 Kommentare

Holunderblüten

3/6/2025

0 Kommentare

 
Holunderblütenzauber aus dem Garten – Sirup und...

Kaum blühen die Holundersträucher im Garten, zieht ihr betörender Duft auch durch meine Cucina mia. Für mich jedes Jahr ein kleines Ritual: Holunderblüten sammeln, Sirup ansetzen und dabei die ein oder andere Erinnerung an Kindheitstage auffrischen. Denn dieser feine, blumige Sirup passt nicht nur wunderbar in Sommerdrinks, sondern hat auch eine lange Tradition – und ein paar spannende Geschichten im Gepäck!

3 Funfacts rund um Holunderblüten 🌿

🌼 Natürliche Schwitzkur
Schon unsere Grossmütter wussten: Holunderblüten fördern das Schwitzen. Ihre ätherischen Öle und Flavonoide unterstützen den Körper bei Fieber und Erkältungen – ganz ohne Chemie.
🌼 Ein Busch mit guter Aura
In alten Zeiten galt der Holunderbusch als Hausbaum mit schützender Wirkung. Wer einen Holunder im Garten hatte, durfte sich sicher fühlen. Man verneigte sich vor ihm – aus Respekt vor der Natur und den guten Geistern.
🌼 Aromawunder in der Küche
Holunderblütensirup ist nicht nur fürs Sommergetränk da! Er verfeinert Desserts, Joghurt, Sorbets oder gibt Salatdressings und Fischgerichten eine zarte blumige Note.

Bild
Mein Rezept für Holunderblütensirup 🍋Zutaten:
  • 2 Liter Wasser
  • 2 kg Zucker
  • 30 g Zitronensäure
  • 20–30 Holunderblütendolden (je nach Grösse)
  • 2 Bio-Zitronen, in Scheiben geschnitten
  • Saft einer Zitrone

ca. 5 x 500ml Flaschen

Zubereitung:
  1. Holunderblütendolden, wenn nötig, ganz sanft in Wasser tauchen oder nur ausschütteln (damit der Blütenstaub bleibt!).
  2. Wasser, Zucker und Zitronensäure in einem grossen Topf aufkochen und 10 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  3. Leicht abkühlen lassen, dann Blüten, Zitronenscheiben und Zitronensaft zugeben.
  4. Zugedeckt 72 Stunden ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  5. Durch feines Sieb oder Tuch abseihen und den Sirup nochmals sprudelnd aufkochen.
  6. Heiss in sterile Flaschen füllen – fertig ist dein Sommer auf Vorrat! 🌞

Feiner Drink: Holunder-Fizz 🥂Für 1 Glas:
  • 2–3 cl Holunderblütensirup
  • 150 ml gekühlter Prosecco oder Crémant
  • Mineralwasser zum Auffüllen
  • Eiswürfel
  • 1 Zitronenscheibe & Minze zur Deko

Sirup ins Glas geben, mit Prosecco auffüllen, je nach Geschmack noch etwas Mineralwasser dazu. Eiswürfel rein, mit Zitrone und Minze dekorieren – und geniessen! Perfekt für laue Sommerabende auf der Terrasse.

Fazit:
Ein bisschen Garten, ein bisschen Cucina mia, ein bisschen Magie im Glas. Probier’s aus und schreib mir, wofür du deinen Holunderblütensirup am liebsten verwendest! 🌸✨

„Für dich zum Mitnehmen“
Mein persönliches Etikett für die Sirupflaschen habe ich dir als kleines Extra zum Download bereitgestellt – so sind deine Flaschen nicht nur lecker gefüllt, sondern auch hübsch beschriftet.“

​Holundersirup Etiketten Download

0 Kommentare

Farinata – Kichererbsenglück aus dem Ofen

15/4/2025

0 Kommentare

 
Kichererbsenmehl, Wasser, Olivenöl, Salz. Mehr braucht es eigentlich nicht – und doch entsteht daraus etwas wunderbar Aromatisches, Herzhaftes und Nährendes. Die Farinata stammt aus Ligurien, wo sie traditionell in grossen Kupferformen in Holzöfen gebacken wird. In Nizza heisst sie „Socca“, wird auf der Strasse verkauft und direkt aus der Hand gegessen.
Für mich ist sie viel mehr als ein Snack:
Sie ist eine pflanzliche Eiweissquelle par excellence – und die perfekte Bühne für das, was der mediterrane Gemüsegarten gerade so hergibt. Ob Caponata, Ratatouille oder buntes Grillgemüse: Farinata liebt Begleitung, ist aber auch solo ein Gedicht.
Und obwohl ich sie oft freestyle aus dem Handgelenk mache, teile ich hier eine Variante, die sich bewährt hat – knusprig am Rand, weich in der Mitte und voller Geschmack.

Bild

Zutaten (für ein Backblech oder 2 runde Formen à ca. 24 cm)
200 g Kichererbsenmehl
600 ml Wasser
1 TL Salz
3 EL Olivenöl (plus mehr fürs Blech)
Optional: frisch gemahlener Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Zwiebelringe, Kreuzkümmel…
​
Zubereitung
  1. Teig anrühren (mind. 3–4 Stunden vor dem Backen):
    Kichererbsenmehl mit dem Salz in einer Schüssel vermengen. Wasser langsam unter Rühren zugeben, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht.
    Mit einem Küchentuch abgedeckt 3–12 Stunden ruhen lassen, gelegentlich umrühren.
  2. Ofen vorheizen:
    Auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen – je heisser, desto besser. Backblech oder Form mit etwas Olivenöl ausstreichen und 5 Minuten im Ofen mit aufheizen.
  3. Backen:
    Teig nochmals umrühren, Öl einrühren und in die heisse Form giessen (ca. ½–1 cm hoch).
    Optional mit Rosmarin, Pfeffer oder Zwiebeln bestreuen.
    Ca. 15–20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig ist. Wer’s mag, kann noch kurz den Grill dazuschalten.
  4. Servieren:
    In Stücke schneiden und heiss oder lauwarm servieren –
    am liebsten mit Caponata, Ratatouille oder mediterranem Grillgemüse. Ich habe heute meinen Auberginendip warm dazu serviert.
    Auch kalt als Snack oder Picknick-Mitbringsel ein Hit!

Bild
 Farinata – meine Varianten aus der "Cucina mia" Farinata ist bei mir nicht nur eine Beilage – sie ist oft der Star auf dem Teller. Und weil sie sich so wunderbar anpassen lässt, kombiniere ich sie je nach Saison oder Kühlschrankinhalt immer wieder neu. Hier ein paar meiner liebsten Varianten:
​
🌿 Kräuter & Würze
Rosmarin & rote Zwiebeln – ein ligurischer Klassiker, der immer geht.
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer & Kreuzkümmel – bringt Tiefe und eine leichte Schärfe.
Zitronenzeste & Fenchelsamen – besonders fein zu Fisch oder Grillgemüse.

🍅 Gemüse & Aroma
Cherrytomaten & schwarze Oliven – fast wie eine Mini-Focaccia, perfekt für den Sommer.
Spinat, Mangold oder Federkohl – einfach gehackt unter den Teig rühren, für extra Nährstoffe.
Geröstete Peperoni & Thymian – süsslich und würzig, toll zu Ratatouille.
Pilze & Knoblauchöl – herbstlich, aromatisch, sättigend.

🧀 Für Geniesser-innen
Mit geriebenem Pecorino oder Parmesan – kurz vor Backende überstreuen, für eine goldene Kruste.
Mit Feta & Oregano – ein Hauch Griechenland trifft Ligurien.

💡 Mein Tipp: Ein heisser Ofen ist das A und O. Dünn ausgestrichen, gut vorgeheizt und am besten sofort serviert – so wird die Farinata schön golden und bleibt innen saftig.

0 Kommentare

Financiers mit Himbeeren

15/4/2025

0 Kommentare

 
Financiers mit Himbeeren – süsse Erinnerung und Tiefkühlmission
​

Diese kleinen Mandelküchlein habe ich vor Jahren das erste Mal gebacken – mit meinen Kursschülerinnen und ich erinnere mich noch gut: ein paar kannten sie vom Frankreich-Urlaub, andere hatten keine Ahnung, wie man das überhaupt ausspricht (Finan-wie bitte?) – aber alle waren spätestens beim ersten Bissen verliebt.
Jetzt ist es wieder so weit: meine Backform hat sich lautstark gemeldet ("du hast mich seit Ewigkeiten ignoriert") und meine Tiefkühltruhe auch – genauer gesagt, die Himbeeren, die dort schon seit dem letzten Sommer auf ihren grossen Auftritt warten. Und da dachte ich mir:
Zeit für ein kleines Backglück. Schnell, fein – und wunderbar wandelbar.
Financiers sind herrlich unkompliziert: ein fluffiger Teig mit gebräunter Butter, Mandeln und Vanille, ein paar saftige Himbeeren oben drauf – und zack, sind sie im Ofen. Aussen goldbraun, innen zart, fruchtig und aromatisch. Wer mag, kann natürlich auch andere Beeren verwenden oder ein paar Schokostückchen dazu schmuggeln.

Für mich aber sind sie jetzt genau richtig, so wie sie sind:
Ein Stück Erinnerung, ein Hauch Frühling und ein leises "Merci" an die Tiefkühlreserve.
​

Bild

Financiers mit Himbeeren
Ergibt ca. 10–12 Stück – je nach Formgrösse

Zutaten
100 g Butter
100 g Puderzucker gesiebt
40 g Weissmehl
60 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
3 Eiweiss (ca. 90 g)
80–100 g gefrorene Himbeeren (leicht angetaut, nicht ganz weich)
​

Zubereitung
  1. Butter bräunen (Beurre noisette)
    Butter in einem kleinen Pfännchen schmelzen und köcheln lassen, bis sie goldbraun wird und nussig duftet. Sofort durch ein feines Sieb giessen und abkühlen lassen.
  2. Trockene Zutaten mischen
    Puderzucker, Mehl, Mandeln, Salz und Vanille in einer Schüssel vermengen.
  3. Eiweiss unterrühren
    Die Eiweisse (nur auf und nicht steif schlagen!) direkt zur Mehlmischung geben und verrühren. Dann die abgekühlte, gebräunte Butter einrühren.
  4. Backform vorbereiten
    Normale Backform buttern, Silikonformen falls du möchtest, kannst du sie leicht mit Butter ausstreichen, muss aber nicht unbedingt.
  5. Teig einfüllen & Himbeeren dazu
    Teig in die Förmchen geben (ca. ¾ voll) und je 1–2 Himbeeren leicht in den Teig drücken. Wenn die Beeren noch leicht gefroren sind, sinken sie nicht ganz ein und behalten ihre Form schön.
  6. Backen
    Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Backzeit: ca. 15–20 Minuten, bis die Financiers goldbraun sind und gut duften.
  7. Abkühlen & geniessen
    Kurz in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herauslösen.
    Lauwarm sind sie ein Traum – und auch am nächsten Tag noch wunderbar zart.
    ​
0 Kommentare

Canelés Bordelais

15/4/2025

0 Kommentare

 
Canelés Bordelais – knusprig aussen, weicher Kern und französisch verliebt
​
An einem Samstag war ich mit meinem Mann in Lausanne unterwegs – ein kleiner Ausflug, einfach so. Ohne grosse Pläne, einfach treiben lassen, durch die Gassen schlendern, ein bisschen Seeluft atmen. Und dann standen wir vor einer kleinen Bäckerei, fast hätten wir sie übersehen.
Im Fenster: goldbraune Canelés, glänzend karamellisiert, wie aus einem französischen Bilderbuch. Ich nahm zwei – und dachte schon nach dem ersten Bissen: Warum nicht gleich ein halbes Dutzend?
Wieder zuhause liess mich dieser Geschmack nicht mehr los. Ich wollte ihn zurück – aber diesmal aus meiner Küche.
Also habe ich meine Mini-Canelé-Form hervorgeholt, alte Notizen durchwühlt und ein Rezept entwickelt, das der Erinnerung ganz nahekommt.
Mit Vanille, Rum, Butter – und einem Hauch Tonkabohne, der dem Ganzen meine eigene Note verleiht. Ganz dezent, ganz besonders.
Aussen knusprig karamellisiert, innen weich und fast ein bisschen geheimnisvoll.
So schmeckt Frankreich!
​
Bild

Canelés Bordelais Ergibt ca. 24 - 30 Mini-Canelés 
Zutaten
500 ml Vollmilch
2 Eigelb
1 ganzes Ei
200 g Zucker
100 g Mehl (gesiebt)
50 g Butter (plus extra zum Einfetten, wenn nötig)
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt oder das Mark von 1 Vanilleschote
ca. ¼ Tonkabohne, fein gerieben (sparsam verwenden – sehr aromatisch!)
3-4 EL brauner Rum (nach Geschmack)

Zubereitung
  1. Teig vorbereiten (am Vortag)
    Milch mit Butter, Vanille und der fein geriebenen Tonkabohne leicht erhitzen (nicht kochen!).
    In einer separaten Schüssel Eier, Eigelb, Zucker und Salz verrühren – ohne viel Luft einzuschlagen.
    Das Mehl unterrühren, dann die warme (nicht heisse) Milchmischung langsam einarbeiten.
    Zum Schluss den Rum dazugeben. Der Teig bleibt flüssig – das ist genau richtig so.
    Mindestens 24 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Backen (am nächsten Tag)
    Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (oder 210 °C Umluft) vorheizen.
    Mini-Canelé-Form einfetten (falls nötig) und kühlstellen.
    Teig nochmals gut verrühren, dann zu etwa ¾ in die Förmchen füllen.
  3. Backzeit (Mini-Form):
    – 10 Minuten bei 220 °C backen
    – Temperatur auf 180 °C/170° senken und weitere 40 Minuten backen
    Die Oberfläche darf ruhig sehr dunkel sein – fast „verbrannt“ – das gehört dazu!
  4. Abkühlen lassen
    Form kurz auskühlen lassen, Canelés vorsichtig lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
    Aussen knusprig, innen saftig-weich – und mit deiner ganz eigenen Note.
    ​​
Bild

Übrigens: Ich backe meine Canelés in einer Mini-Form – perfekt für kleine Genussmomente (und ein bisschen weniger Geduld). Wenn du eine klassische, grosse Canelé-Form verwendest, verlängert sich die Backzeit deutlich: Erst 15 Minuten bei hoher Temperatur, dann etwa 60 bis 75 Minuten bei 180 °C.
Der Teig ist derselbe, das Ergebnis einfach grösser – und genauso himmlisch.

​Notfalls geht auch eine ähnlich geformte Backform. 
​
0 Kommentare
<<Vorher
Weiterleiten>>

    Archives

    Januar 2026
    Dezember 2025
    November 2025
    Oktober 2025
    Juli 2025
    Juni 2025
    April 2025
    März 2025
    Februar 2025
    Januar 2025
    Dezember 2024
    November 2024
    Oktober 2024
    September 2024

    RSS-Feed

​©cucina mia 2025
  • Home
  • Ueber mich
  • Shop
  • Blog
  • Kurse & Anlässe
  • Kontakt
    • Datenschutz